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Februar 2012


Das schönste Plakat zum Welttag des Buches - Auszubildende des BZTG Oldenburg von der Oldenburgischen Landschaft ausgezeichnet

Die Arbeitsgemeinschaft Bibliotheken der Oldenburgischen Landschaft unter der Leitung von Florian Isensee hat fünf Schülerinnen des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung (BZTG) aus dem Ausbildungsbereich Medientechnik in Oldenburg für die Plakatentwürfe ausgezeichnet, die diese im Rahmen eines Wettbewerbs zum Thema "Welttag des Buches 2012" eingereicht haben. Neben den 3 Hauptpreisen (3. Preis doppelt besetzt) gab es noch einen Sonderpreis für die Kategorie Kinder- und Jugendbibliotheken. Das beste Plakat wird gedruckt und in den kommenden Monaten im ganzen Oldenburger Land auf die geplante Aktionswoche zum Welttag des Buches aufmerksam machen.
Anlass des Wettbewerbs ist die geplante Aktionswoche zum Welttag des Buches (23.4.12), die die Oldenburgische Landschaft in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Bibliotheken jährlich organisiert. Begleitet von den Berufsschullehrerinnen Christina Famulla und Susanne Keseberg bekamen die Mediengestalter des 2. Ausbildungsjahres die Aufgabe, ein Plakat zu entwerfen, das Kinder, Jugendliche und interessierten Erwachsene gleichermaßen auf die Faszination des Buches aufmerksam machen soll.



Gleich mehrere Anforderungen musste die jetzige Umsetzung erfüllen: Eine relativ breite Zielgruppe soll angesprochen und der frühere Slogan "Geh auf Buchfühlung" konnte ersetzt werden durch einen neuen motivierenden Spruch. Neben einer fotografischen Gestaltung konnte man auch eine rein typografische Lösung finden.
Das war keine einfache Aufgabe, die die Schülerinnen und Schüler in einem Kreativ-Workshop in Ahlhorn voller Elan und innovativen Ideen angingen. Die 50 Entwürfe, die sie nach nur 2 Tagen Arbeitsphase der Jury selbst präsentierten, waren jedoch so überraschend ideenreich, dass die Oldenburgische Landschaft beschlossen hat, sämtliche Plakate in einer eigenen Ausstellung an mehreren Standorten  zu zeigen. Siegerin aber bleibt Katharina Rausch, Auszubildende der Werbeagentur Weiß und Partner in Oldenburg, die mit ihrem knackigen Slogan "Versuch ein Buch" und einer minimalistischen typografischen Gestaltung die Kernaussage in Form einer Aufforderung auf den Punkt bringt: Das Buch ist ein wundervolles Medium, das es wert ist, beachtet zu werden!

Die Namen der Preisgewinnerinnen sind:
1. Preis: Katharina Rausch, Werbeagentur Weiß und Partner, Oldenburg
2. Preis: Dorothea Stania, Frank + Frei Werbeagentur, Lohne
3. Preis: Maike Herbers, CeWe-Color, Oldenburg
3. Preis: Julia Gerdes, Oldenburgische Volkszeitung, Vechta
Sonderpreis Kinder und Jugend: Melanie Hohnholz, Firma Videx, Bassum

Alle Plakate werden in mehreren Bibliotheken als Wanderausstellung zu sehen sein, darunter die Stadtbibliothek Oldenburg und die Unibibliothek Wilhelmshaven. Das Sieger-Plakat wird in diesem Jahr für die Aktionswoche in der ganzen Region ausgehängt.

Februar 2012


Jugend forscht am BZTG

Am 09./10. Februar war das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" in Emden mit vier Projekten vertreten. Dort traten 70 Projekte in sieben verschiedenen Fachbereichen und zwei Altersstufen gegeneinander an. Die neun Schüler des BZTG haben dort ihre Ideen zur intelligenten Steuerung des Verkehrsflusses an Ampeln, zu einer selbstabhängenden Wäscheleine, zur kontaktfreien Steuerung von Modellbahnlokomotiven und zu möglich gut kühlenden Paketen für Medikamente für den Einsatz in Katastrophengebieten vorgestellt.
Jan-Hendrik Grundhöfer und Nils Walitza – beide Schüler der Berufsfachschule für Informatik - stellten eine Modelleisenbahn vor, die kontaktfrei gesteuert werden kann. Für die Weichen- und Fahrtrichtungssteuerung sowie für die stufenlose Wahl der Geschwindigkeit kamen verschiedene Sensoren zum Einsatz. Sie wurden mit Platz 3 im Fachbereich Technik ausgezeichnet.

Jaclyn Siebes, Ann-Christin Fangmann und Moritz Morawietz haben eine Wäscheleine entwickelt, die bei Regen selbständig über einen Leinenmotor die Wäscheleine bewegt und über eine Mechanik auch die Wäscheklammern lösen kann. Die Wäsche fällt dann, leider noch ungelegt aber immerhin trocken, in einen Wäschekorb. Ihre Arbeit wurde im Fachbereich Arbeitswelt von der Jury mit Platz 2 belohnt.
Den Wettbewerbsbeitrag "Smart Traffic" hatten die Schüler Viktor Spadi, Claas Willers und Tim Blankenburg bereits bei der IdeenExpo 2011 in Hannover erfolgreich vorgestellt. In Emden erreichten die Schüler den zweiten Platz im Fachbereich Mathematik/Informatik und erhielten zusätzlich den Sonderpreis der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg.

Das Projekt "Mission Medipaket" war aus einem Wettbewerb der Firma DHL entstanden, bei dem die Schüler Stephan Kühn (Oldenburg) und Dennis Brinkmeyer (Herford/NRW) bereits mit unabhängigen Projekten punktgleich den zweiten Platz bei diesem bundesweiten Wettbewerb erreichen konnten. Sie wurden für ihre Arbeit mit Platz 1 im Fachbereich Arbeitswelt belohnt und erhielten zusätzlich den Sonderpreis "Nachwachsende Rohstoffe". Sie werden ab dem 18. März beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" in Clausthal-Zellerfeld antreten.


Das Bild zeigt von links:
Tim Blankenburg, Moritz Morawietz, Claas Willers, Jaclyn Siebes, Viktor Spadi, Stephan Kühn, Dennis Brinkmeyer, Nils Walitza, Fachlehrer Rainer Lüllmann, Jan-Hendrik Grundhöfer: Es fehlt Ann-Cristin Fangmann


Unmittelbar nach der Siegerehrung in Emden fuhren die Schüler zu den Schlosshöfen in Oldenburg um dort das Exponat "Smart Traffic" nochmals auszubauen. Denn am 11. Februar konnten Besucher der Oldenburger Schlosshöfe das Projekt näher kennen lernen. Die Schüler des Technischen Gymnasiums hatten im vergangenen Sommer mit finanzieller Unterstützung der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) das Projekt "Smart Traffic" entwickelt. Zum Abschluss dieses Projekts sollte das Exponat vor den Räumen der LzO-Niederlassung am Schloss dem Publikum in Oldenburg gezeigt werden.


Das Bild zeigt: Claas Willers, Tim Blankenburg, Viktor Spadi, Pascal Stalling

 


Januar 2012


BZTG zu Besuch beim DLR in Braunschweig

Eine Schülergruppe des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung (BZTG) war im September bei der IdeenExpo 2011 in Hannover mit dem Projekt "Smart Traffic", das von der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) unterstützt worden war, mit dem Titel "Bestes Projekt der IdeenExpo 2011" aller teilnehmenden Oberstufen ausgezeichnet worden (NWZ berichtete). Mit dieser Auszeichnung durch die Stiftung NiedersachsenMetall war nicht nur ein Geldpreis in Höhe von 2.500,- Euro für weitere Projekte verbunden, sondern auch ein Reisegutschein in Höhe von 1.000,- Euro für eine Technikfahrt. Diese Fahrt hat die Schüler, die alle im Frühjahr ihre Abiturprüfungen ablegen werden, im Zeitraum vom 17. bis 19. Januar nach Wolfsburg und Braunschweig geführt. In Wolfsburg besuchten sie die Experimentierausstellung Phæno und die Autostadt der Volkswagen AG. Die Höhepunkte in Wolfsburg waren die gebuchten Fahrten im VW Touareg auf einem Geländeparcours und das Erleben der Montageroboter in der VW-Fertigung. Der Anlass zu dieser Fahrt war allerdings die Einladung von Herrn Prof. Lemmer – Leiter des Instituts für Verkehrssystemtechnik beim DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik) in Braunschweig -, der das Projekt der Oldenburger Schüler bei der IdeenExpo kennen gelernt hat, sich von dieser Schülerleistung beeindruckt zeigte und bereits während der IdeenExpo eine Einladung in sein Institut ausgesprochen hatte. So gab Herr Prof. Lemmer den Schülern und dem betreuenden Fachlehrer, Herrn Rainer Lüllmann, einen umfassenden Einblick in die Arbeit seines Instituts, in dem über 100 Mitarbeiter an verschiedenen Projekten zur Weiterentwicklung von Verkehrssystemen (Straße und Schiene) arbeiten.


Das Bild zeigt die Gruppe vor dem dynamischen Fahrsimulator des Instituts in Braunschweig (von links Rainer Lüllmann, Moritz Morawietz, Mirko Stolle, Pascal Stalling, Viktor Spadi, Claas Willers, Prof. Dr. Karsten Lemmer; es fehlt Tim Blankenburg).

Drei der Schüler bereiten derzeit die Teilnahme mit diesem Projekt am Wettbewerb "Jugend forscht" vor und werden am 09./10. Februar am Regionalwettberb in Emden teilnehmen.


Nov. 2011


Bildungspaket aus Leiterplatten - Kooperation Straschu unterstützt Bildungszentrum

Oldenburg/KUC - Für die technischen Branchen ist das Rennen um die besten Fachkräfte längst entbrannt. Der Oldenburger Leiterplatten-Hersteller Straschu im Gewerbegebiet Tweelbäke setzt in dieser Hinsicht auf Vorbeugung: Damit der Nachwuchs bestmöglich ausgebildet wird, stiftete das Unternehmen dem Bildungszentrum für Technik und Gestaltung am Donnerstag 150 Leiterplatten.

Schüler an den zum BZTG gehörenden Schulen Technischen Gymnasium und Berufsfachschule für Informatik werden die Platten zunächst mit elektronischen Bauelementen bestücken und dann an den Leiterplatten das Programmieren von Mikrocontrollern erlernen (unter anderem für Steuerungsaufgaben für Modelleisenbahnen).

Fachlehrer Rainer Lüllmann und Gerd Seidel von Straschu zeigten den Schülern am Donnerstag die Fertigung. Das Unternehmen gehört zur Straschu-Holding, die insgesamt 350 Mitarbeiter beschäftigt und im
Jahr 53 Millionen Euro umsetzt.

Text: NWZ vom 11.11.2011


Sept. 2011


BZTG bei IdeenExpo ausgezeichnet

Bei der IdeenExpo in Hannover war eine Schülergruppe des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung der Stadt Oldenburg (BZTG) außerordentlich erfolgreich vertreten. Die Schüler, die sich jetzt auf die Abiturprüfung im kommenden Frühjahr vorbereiten werden, haben dort ihr Projekt "Smart Traffic" vorgestellt, dass sich die schnellstmögliche Verkehrregelung an einer Ampelkreuzung zum Ziel gesetzt hat. Dazu haben sie eine Kreuzung als Modell gebaut, auf dem der Verkehrsfluss durch eine selbst entwickelte Software gesteuert wurde. Die Wartezeiten für alle Verkehrsteilnehmer und die Belastung der Umwelt soll durch die Art der Steuerung reduziert werden.

Für die Teilnahme an der IdeenExpo 2011 hatte sich die Projektgruppe, die von Herrn Rainer Lüllmann und Herrn Bernd Hoffmeister betreut wurde, im Rahmen des Ideenfangs der Stiftung NiedersachsenMetall qualifiziert. Damit gehört diese Gruppe zu den nur 25 Schülergruppen aus ganz Niedersachsen, die ihre Idee während des neuntägigen Technikevents für junge Leute ausstellen durften. Für das BZTG war es nach 2009 bereits der zweite Auftritt bei der IdeenExpo. Für die diesjährige sehr erfolgreiche Arbeit erhält die Schule eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 2.500,- Euro für zukünftige Projekte und die Schüler werden 1.000,- Euro für eine technische Bildungsfahrt erhalten.

Herr Lüllmann sagt dazu: "Das Projekt wurde in dieser Größenordnung erst durch finanzielle Unterstützung der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) und durch materielle Unterstützung der Firmen Haskamp aus Edewecht und Eaton Industries aus Bonn möglich."


Das Bild zeigt die Gewinner aller drei Altersstufen. Die Schüler des BZTG mit den weißen Poloshirts sind von links Moritz Morawietz, Viktor Spadi, Claas Willers, Pascal Stalling, Mirko Stolle und Tim Blankenburg

 


Sept. 2011


Fachpraktische Erlebnistage im internationalen Haus Sonnenberg/St. Andreasberg

Die Klasse BVF1 der Berufsschule in Oldenburg, das Berufsbildungszentrum Technik und Gestaltung, hat vom 12. bis zum 16. September 2011 eine fachpraktische Erlebniswoche auf dem Sonnenberg verbracht. Mit dabei waren sieben Schüler der Klasse: Daniel, Damien, Danny, Marcus, Jens, Johannes und Florian. Begleitende Personen: Andrea Dittmann, Lehrerin für Fachpraxis und Hans-Gerd Behrens Gerann, Sozialpädagoge.

Das Internationale Haus Sonnenberg ist das einzige Haus in Norddeutschland, was sich tatsächlich auf internationale Begegnungen, aber auch Weiterbildungskurse für Jung und Alt, spezialisiert hat. Der Sonnenbergkreis ist der geschäftsführende Verein. Unsere BVJ-Schüler sind dort mit drei Klassen aus der Berufsschule Wolfenbüttel zusammengetroffen und haben in der Woche verschiedene fachpraktische Arbeiten erledigt. Die Aufgabe unserer Schüler bestand darin, einen Seminarraum, der für Teambesprechungen genutzt wird, farblich neu zu gestalten.
In der Arbeitsvorbereitungsphase musste der Boden komplett abgedeckt, Kanten mit Kreppband abgeklebt und die Arbeitsgeräte vorbereitet werden. Anschließend wurden Wände und Decken Gestrichen. So waren die ersten zwei Tage ausgefüllt. Als Nebenprojekt galt es noch, eine Wand in einem anderen Gebäude zu renovieren, d.h. es musste gespachtelt und gestrichen werden. Am Dienstagnachmittag gab es dann eine Achtermannbergbesteigung. Abends waren die Schüler von der anstrengenden Bergtour recht erschöpft.
Am Mittwoch wurde mit Hilfe eines OH-Projektors das Motiv auf die Wand übertragen. Ein Mohnblumenfeld. Wer schon einmal ein solches Feld gesehen hat, der weiß, wie detailreich und zum Teil filigran die Zeichenvorlage dann ausfällt. Sie wurde in einem ersten Schritt mit der „Projektortechnik“ mit Bleistift auf die Wand übertragen. Alleine das war schon eine Geduldsarbeit.

Ein Teil der Schüler nahm die Gelegenheit war, am Mittwochmorgen mit den Wolfenbüttler Schülern auf den Brocken zu wandern. Ein kaltes Unternehmen, da ihnen dort oben ein kräftiger und kalter Wind ins Gesicht blies. Aber alle haben es heil überstanden.
In der Zwischenzeit hatten die verbleibenden BVJ-Schüler von Schülerinnen und Schülern aus Wolfenbüttel, die nicht mitwandern wollten, Unterstützung erhalten. Gemeinsam brachten sie die Vorlagen mit Bleistift an die Wand. Das von mir aus didaktisch-pädagogischen Gründen gewählte Motiv schuf eine Situation, die den Schülern Ausdauer und Durchhaltevermögen abverlangte. Die detailreiche Vorlage verlangte Besonnenheit und Ruhe beim Ausmalen und Zusammenarbeit bei der Arbeit.
Die auf zwei Wände aufgetragenen Vorlagen waren doch recht viel und das reine Ausmalen nochmals eine letzte Steigerung in der Anforderung an die Feinmotorik. Zwei Schüler und eine Schülerin aus Wolfenbüttel haben in einer Nachtaktion von Mittwoch auf Donnerstag die eine Wand fertig gestellt. Sie haben bis morgens um 7:00 Uhr daran gearbeitet. Das war natürlich eine gewaltige Vorlage für unsere Schüler. Dadurch haben sie sich noch einmal herausgefordert und motiviert gesehen, die andere Wand ebenfalls in der gleichen Zeit zu schaffen. Am Ende konnten wir Donnerstagabend den neu gestalteten Raum bewundern und waren mächtig stolz auf unsere Arbeit.
Alle sieben Schüler müssen ganz ausdrücklich für ihren Fleiß, ihr außerordentlich gutes Benehmen und ihre Arbeitsmoral gelobt und beglückwünscht werden. Das Lob kam am Freitagmorgen dann auch von Seiten der Wolfenbütteler Lehrer und Schüler, aber auch direkt vom Geschäftsführer des Sonnenberges.

So hat sicher diese Woche dazu beigetragen, dass sie ein wenig in ihrem Selbstwertgefühl gewachsen sind und können voller Stolz sagen: „Das haben wir geleistet!“

Bericht: Andrea Dittmann

Juli 2011


Projekt: Berufseinstiegsklasse Holztechnik

Die Fachpraxis der BEK Holztechnik hatte die Aufgabe vier fahrbare Spiegelwände für den SF Wüsting herzustellen. Der Verein benötigt diese Wände für diverse Gymnastikgruppen in ihrer Sporthalle in Wüsting.

In den letzten Schulwochen fertigten die Schüler und Schülerinnen diese Spiegelwände unter der Anleitung von Herrn Wichmann und Frau Schumacher an. In ca. 50 Schulstunden wurden Leisten gesägt, gehobelt und profiliert sowie Löcher gebohrt und versenkt. Außerdem mussten Trägerplatten zugeschnitten und Rollen montiert werden. Anschließend behandelten die Schüler die Oberflächen mit Hartöl. Die Spiegelwände wurden am letzten Fachpraxisschultag in der Sporthalle montiert und dem Sportverein übergeben. Als Dank lud der Verein die Schüler und Schülerinnen zu Mac Donalds ein.


Juni 2011


Fischers Fritze fischte diese Fische

Die Klasse FOG1A stellte vom 10.Juni – 24.Juni.2011 eine Ausstellung zum Thema „Fischers Fritze fischte diese Fische“ in der Eingangshalle des BZTG in der Ehnernstraße aus. Die Schüler hatten verschiedene Fischobjekte aus Ton im Gestaltungsunterricht unter der Leitung von Frau Heising angefertigt und diese in der Ausstellung mit dem Thema „Umweltverschmutzung im Meer“ verbunden. Mit Informationsblättern und Plakaten machten sie in der Eingangshalle über die Verschmutzung in der Meereswelt und die Problematik des Fischfangs aufmerksam.

Die Schüler erarbeiteten in einzelnen Gruppen die Teile der Ausstellung. Es wurden unter anderem ein Videotrailer zusammengestellt, ein Plakat gestaltet, Meeresobjekte gebastelt und Infoschilder kreiert. In Zusammenarbeit wurde die gesamte Ausstellung dann aufgebaut und war zwei Wochen für Schüler, Lehrer und Besucher des BZTG zu besichtigen.

Text: Sara Wilckerling FOG 1A

 


Juni 2011

Projekt Umwelttechnik im BZTG - Oldenburg

Das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung der Stadt Oldenburg (BZTG) hat als erste Schule ein Projekt zur „Sensibilisierung von Haupt- und Realschülern für umwelttechnische Themen und Berufe“ indiziert. Schülerinnen und Schülern der Haupt- und Realschulen Oldenburgs (Klasse 9 und 10), wurden dabei verschiedene umwelttechnische Themen wie z.B. Wärme- und Stromerzeugung durch die Sonne, Heizen mit Holz, Wasser- und Abfallwirtschaft etc. nähergebracht. Die eingeladenen Schülerinnen und Schüler begaben sich im BZTG auf eine Lernreise. Bei dieser Lernreise durchliefen die Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschulen in zeitgleichen Intervallen verschiedene Lernstationen, an denen Sie praxisnahes Wissen zu den unterschiedlichen umwelttechnischen Themen vermittelt bekommen haben. Den Unterricht während dieser Lernreise übernahmen Schüler aus drei Fachbereichen des BZTG´s: Die Anlagenmechaniker/ -innen Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, die Fachkräfte für Umwelttechnische Berufe sowie eine Fachoberschulklasse. Mithilfe von Informationsmaterialien der Arbeitsagentur wurden den Haupt- und Realschülern auch die Berufszweige, die sich mit den umwelttechnischen Themen beschäftigten, nähergebracht. Von Erfahrungen und Eindrücken während der Ausbildung berichteten dabei die lehrenden Berufsschüler.

Erfreulicherweise groß für das BZTG und den Organisator Michael Paletta (Fachlehrer der Anlagenmechaniker/ -innen Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik im BZTG) war die Resonanz von Seiten der Haupt- und Realschulen Oldenburgs. Aus organisatorischen Gründen konnten an diesem Projekttag (09.06.2011) nur circa 90 Haupt- und Realschüler diese Lernreise durchführen. Am 16.06.2011 ist ein weiterer Projekttag mit ähnlich vielen Haupt- und Realschülern geplant. Jetzt kann schon von Seiten des Organisationsteams, dem Herr Rudolph, Herr Heuermann, Herr Arning und Herr Paletta angehören, gesagt werden, dass durch die gute Resonanz über Folgetermine in den kommenden Jahren nachgedacht wird.

Juni 2011


"Offene Tür" in Bissel mit neuer Tribüne

Abschluss der Grundsanierung wird Sonntag gefeiert - Berufssch
üler spendieren Holzbau
Das Schullandheim wurde erneuert. Ein sch
öner Beitrag kommt von den Berufsfachschülern.

Die Grundsanierung der Kinderschlafräume des Unterkunftshauses "Eulennest" des bei vielen Oldenburger Grundschulen, Horten und Kindergärten beliebten Schullandheims Bissel ist nun abgeschlossen. Deshalb veranstaltet die das Heim tragende Stiftung am Sonntag, 29. Mai, von 15 bis 18 Uhr einen "Tag der offenen Tür".

Passend dazu ist auch die neue, stabile Tribüne fertig geworden - als zentraler Treffpunkt des Spielplatzes. Berufsschüler der Berufsfachschule Bautechnik (Maurer und Zimmerer) am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) haben sie geplant und gebaut. Traditionell unterstützt die Berufsschule das Schullandheim, das von der Grundschule Röwekamp und der Heiligengeisttorschule getragen wird.


Neuer Treffpunkt: Angehende Zimmerer am BZTG mit der Tribüne auf dem Spielplatz in Bissel, für die zuvor künftige Maurer und Betonbauer das Fundament legten.
Bild: Olaf Blume

Mit dem Projekt konnten die Schüler in guter Teamarbeit ihre berufliche Kompetenz erweitern: ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse - mit Streifenfundamenten und dauerhafter Holzkonstruktion mit traditionellen Zapfenverbindungen.

Vor sieben Jahren begann die grundlegende Sanierung der Unterkunftsgebäude mit der Fertigstellung des "Dachsbaus". Nachdem vor zwei Jahren die neuen Zimmer für Lehrkräfte und Betreuer errichtet wurden, ist nun auch das "Eulennest" fertig. Heiko Pannemann, der Vorsitzende der Schullandheimstiftung, sagt: "Die aufwendige Restaurierung der denkmalgeschützten Gebäude gelang vor allem mit der Unterstützung durch die Stadt Oldenburg, aus der über die Hälfte aller Belegungsgruppen kommen, vieler Spenden sowie Fördermitteln aus EU-Programmen und der Umweltlotterie Bingo."

Die "Offene Tür" fügt sich ein in das vom Schullandheimverband ausgerufene "Jahr der Schullandheime". Als Schirmherr schreibt Bundespräsident Christian Wulff: "Die Schullandheime sind seit langer Zeit wichtige außerschulische Lernorte." Dort mache Schule Spaß, auch weil naturnah, fächerübergreifend, praxisbezogen und damit erfolgreich gelernt werde.

Pannemann: "All dies kann am Sonntag anschaulich nachvollzogen werden - von der Umweltstation mit Experimenten zu erneuerbaren Energien bis zur Vorstellung des Vereins ,emotion' mit seinem erlebnis- und wildnispädagogischen Angebot." Eingeladen sind alle Oldenburger und ihre Kinder - und auch alle Ehemaligen, die sich gerne an ihre Zeit in Bissel erinnern. © www.schullandheim-bissel.de

Text: NWZ - Stadt Oldenburg - Freitag, 27. Mai 2011 von Karsten Röhr


Mai 2011


Neubau einer Holztribüne – Ein Schulprojekt

Berufsschüler der Berufsfachschule Bautechnik mit den Schwerpunkten Maurer und Zimmerer planen und bauen eine Holztribüne für das Schullandheim in Bissel. Traditionell unterstützt unsere Berufsschule das Schullandheim Bissel, welches sich in Trägerschaft der Grundschule Röwekamp und der Heiligengeisttorschule befindet.

Ein Ziel des Projektes ist es, die berufliche Handlungskompetenz zu erweitern. Am Beispiel des Neubaus der Holztribüne werden konkret, die komplexen, theoretischen und praktischen Kenntnisse und Fähigkeiten sowohl im Bereich Betonbau als auch im Bereich Holzbau erlernt. Neben dem Erwerb dieser Fachkompetenz geht es auch darum, im Team zu arbeiten, Absprachen zu treffen und sich verantwortungsvoll einzubringen. Die Schüler sind in diesem Fall besonders motiviert, da die Holzplattform umgesetzt wird und dauerhaft bestehen bleibt.

Die Planungen für die Tribüne haben im November 2010 im Theorieunterricht begonnen. Zunächst wurde die Ausführung der Streifenfundamente geplant. Anschließend wurden die Schalungen im praktischen Unterricht in der schuleigenen Werkstatt von den Schülern hergestellt.

Als nächstes wurde die Ausführung der Holzkonstruktion theoretisch geplant. Entsprechend dieser Planungen wurde die Holzkonstruktion mit all ihren traditionellen Zapfenverbindungen von den Schülern ausgearbeitet.

Während des dreitägigen Aufenthalts vom 28.03.2011 bis 30.03.2011 wurden die Betonfundamente von den Schülern mit dem Schwerpunkt Maurer vor Ort fachgerecht hergestellt. Nicht zuletzt durch die gute Unterbringung und Verpflegung seitens des Schullandheims und dem angenehmen Umgang mit den anwesenden Grundschülern war diese Veranstaltung ein voller Erfolg.

Für die Fertigstellung sind die letzten Vorbereitungen getroffen. Vom 23.05.11 bis 26.05.11 fahren die Schüler mit dem Schwerpunkt Zimmerer nach Bissel, um die vorgefertigte Holzkonstruktion aufzustellen und den Bohlenbelag anzubringen. Das Schullandheim in Bissel wird dann wieder unser Ort zum Lernen.



April 2011


Jugendliche spielen Lehrer – Musical Berufsschüler entwerfen und bauen mit Dietrichfelder Kindern Bühnenbild

Ein staunendes Raunen ging jedes Mal durch die Reihen der Schüler, wenn ein weiterer Teil des Bühnenbildes enthüllt wurde: „Alice im Wunderland“ wird bald von der Musical-AG der Grundschule Dietrichsfeld aufgeführt. Es ist bereits das zehnte Musical an der Schule, doch die Kulissen sind aufwendig gestaltet wie nie. Denn diesmal sind sie in Zusammenarbeit mit jugendlichen Schülern des Bildungszentrums Technik und Gestaltung (BZTG) entstanden.
Grund- und BZTG-Schüler arbeiteten bei dem Projekt Hand in Hand. Einmal pro Woche besuchten rund zehn Kinder aus Dietrichsfeld das Bildungszentrum, um gemeinsam mit der Klasse I der Berufsfachschule Farbtechnik und Gestaltung und den Fachpraxisleitern Jörg Zastrow, Andreas Dietrich und Peter Reinken ein farbenfrohes Bühnenbild zu entwerfen. Die Jugendlichen konnten ihr Wissen aus der Ausbildung auf diesem Wege einmal direkt weitergeben. „Es hat Spaß gemacht, zu zeigen, was wir gelernt haben“, sagte Eva Lorenz. Ihren jungen Lehrlingen konnten die BZTG-Schüler dabei einige Tricks beibringen. „Wir haben ihnen zum Beispiel gezeigt, wie man unterschiedliche Farben zusammenmischt“, erzählte Cindy Meyer.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Auf großen verschiebbaren Laken sind mehrere Landschaften abgebildet. Dazu haben die Klassen gemeinsam Büsche, Blumen oder auch die berühmten Spielkarten-Uniformen der Soldaten aus der Alice-Geschichte gebastelt.
Die Begeisterung unter den Grundschülern, die die Kulissen nun zum ersten Mal zu Gesicht bekamen, war auf jeden Fall groß. Und auch diejenigen, die daran aktiv mitgewirkt hatten, hatten sichtlich Spaß an dem Projekt gehabt. „Es war nie langweilig“, lobte die zehnjährige Inga. Und Catalina, ebenfalls zehn Jahre alt, berichtete, dass einige der Nachwuchskünstler sogar schon Lieblings-Arbeitspartner unter den BZTG-Schülern gefunden hatten.
Bis zu den Aufführungen des Musicals im Juni wird nun noch intensiv geprobt. Damit auch der Zuschaueransturm groß wird, ist die Klasse II der Berufsfachschule ebenfalls kreativ geworden. Sie hat verschiedene Plakate gestaltet, aus denen nun eines ausgewählt, gedruckt und ausgehängt werden soll.
Die Kooperation der beiden Bildungseinrichtungen ist also gelungen. So jedenfalls ließ sich die Aussage von Grundschuldirektor Johann Fischer deuten, der zusammenfassend sagte: „So schöne Kulissen hatten wir noch nie.“

von Patrick Buck (Nordwest-Zeitung, 15. April 2011)



März 2011

Tapetenwechsel im Stadtmuseum - Schüler gestalten eigene Ausstellung

Schülerinnen und Schüler des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung präsentieren ab Samstag, 19. März 2011, vier Wochen lang im Stadtmuseum Oldenburg die Ausstellung „Tapetenwechsel – Die Kulturgeschichte der Tapete“.
Im Rahmen ihrer Berufsausbildung zum Raumausstatter/zur Raumausstatterin haben sie sich intensiv mit den Lernfeldern Tapeten und Stilkunde auseinandergesetzt. Das Projekt fand vom 21. Februar bis zum 18. März in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum statt und bot 28 Schülerinnen und Schülern des zweiten Ausbildungsjahres die Gelegenheit, eine eigene Ausstellung zum Thema Wandbespannung zu entwickeln.

Diese enge Kooperation zwischen dem Stadtmuseum und dem BZTG gibt es zum ersten Mal. Betreut wurden die Schülerinnen und Schüler durch das Team der Lehrerinnen und Lehrer Georg Nobis, Jörg Zastrow, Volker Henftling und Maria Heitmann sowie durch die Museumspädagogin Sandrine Teuber.

Neben der Be- und Verarbeitung von Tapeten gehören auch der Bereich Teppichbodenverlegung, das Erstellen von Fensterdekorationen und das Polstern zum Ausbildungsberufsbild des Raumausstatters. Die Schülerinnen und Schüler werden am BZTG in jährlich vier Unterrichtsblöcken fachtheoretisch ausgebildet und wohnen, wenn sie aus anderen Landkreisen kommen, im Wohnheim der Handwerkskammer.

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es bei der Museumspädagogin Sandrine Teuber unter 0441-2352887.



Februar 2011


Einweihung an der Ehnernstraße

Nach langer Umbauphase fand am 22. Februar 2011die offizielle Einweihung des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung - Standort Ehnernstraße - statt. An der feierlichen Veranstaltung nahmen neben Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner viele hochrangige Gäste teil. Im Anschluss wurde eine Führung der Besucher durch das Gebäude und die neuen Räume angeboten.

Presse

 


Februar 2011


EX UND TOP – unsere ehemaligen Auszubildenden stellen ihren beruflichen Werdegang vor

Das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung versteht sich als kompetenter Partner in der dualen Berufsausbildung in Oldenburg. Der hier erlangte Abschluss ist für viele Schüler die Ausgangsbasis, um beruflich richtig durchzustarten. Auch die Abteilung Medientechnik kann auf heute topkreative frühere Auszubildende zurückblicken, die ihre Chance genutzt haben und ihren Weg nach ganz oben gegangen sind!

Unter dem Motto „EX UND TOP!“ hatten wir 5 von ihnen dazu eingeladen, unseren angehenden Mediengestaltern von ihrem beruflichen Werdegang zu berichten. Ihr jeweils halbstündiger Vortrag mit Geschichten und Bildern von Höhen, Tiefen, Umwegen und zündenden Ideen sollte den Schülerinnen und Schülern Mut machen, ihren eigenen Weg zu suchen und voranzubringen.


Ehemalige Auszubildende des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung berichteten von ihrem beruflichen Werdegang: Christian Quast, Jan Grevé, Christina Famulla, Susanne Keseberg (Moderation), Tobias Heidmeier, Verena Hönemann.
(Bild: Menso von Ehrenstein/Christin Kleine)

Da wir für diese Veranstaltung mit einem Plakat werben wollten, haben wir das 2. Ausbildungsjahr der Mediengestalter um einen Entwurf gebeten. In einem 3-tägigen Workshop voller Kreativität wurden 37 Gestaltungsvorschläge erarbeitet, von denen Yvonne Ullrich, Auszubildende bei der NWZ in Oldenburg, als Siegerin hervorging. Weiter wurden prämiert: Stephanie Budde, Schwärter druckt GmbH, Cloppenburg (Platz 2), Nils Stigler, Brune-Mettcker Druck- und Verlagsgesellschaft, Wilhelmshaven (Platz 2) und Femke Tscherpel, litho niemann + steggemann, Oldenburg (Platz 3). Mit dem gelungenen Siegerplakat von Yvonne Ullrich konnten wir dieser besonderen Veranstaltung ein professionelles Gesicht geben. Eine erfreuliche Nachricht für unsere Schule und selbstverständlich für die Schülerinnen und Schüler, die mit ihren innovativen Ideen zum Erfolg des Projekts beigetragen haben!

Im Mittelpunkt der Vorträge stand an diesem Freitag nun die Frage, was den Ausschlag für die Berufswahl gegeben hat, welche menschlichen Begegnungen, welche Erfolge und Enttäuschungen, Zufälle und Emotionen für den weiteren Weg eine Rolle gespielt hatten. Jeder der 5 Vortragenden konnte dabei von seinen individuellen Erfahrungen berichten. In einem Punkt waren sich aber alle einig: Ohne eine gehörige Portion Verrücktheit, Mut und Eigeninitiative hätten sie es nicht soweit nach oben geschafft!

Wolfgang Meyer, Schulleiter des BZTG, dankte den ehemaligen Auszubildenden dafür, dass sie den Weg zurück an unsere Berufsschule fanden und den rund 100 angehenden Mediengestaltern in eindrucksvoller Weise von ihrem beruflichen Werdegang berichteten. Die Schülerinnen und Schüler waren an diesem Vormittag ein staunendes und interessiertes Publikum und nutzten die Chance zur anschließenden Diskussion mit den Vortragenden. Sie konnten hautnah miterleben, dass der Beruf des Mediengestalters für sie die vielfältigsten Möglichkeiten bietet!

 


Januar 2011

"Abschlag Schule"

Im Rahmen eines vom DGV (Deutscher Golfverband) geförderten Projektes „Abschlag Schule“, konnten insgesamt 18 Teilnehmer der Berufsbildenden Schulen III und des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung aus Oldenburg einen Golfkurs mit dem Partnerverein „Golfclub am Meer“ durchführen. Die Realisierung umfasste den Zeitraum vom Schuljahresbeginn 2010/11 bis zum 24. November 2010. Unter der Leitung des verantwortlichen Sportlehrers vom BZTG Oldenburg, Herrn Richard Dormann und dem Golflehrer des Golfclubs, Herrn Glyn Huw Morris, PGA, konnten die Schülerinnen und Schüler der 12/13 Klasse beider Gymnasien über einen Zeitraum von 15 Trainingseinheiten à 120 Minuten den Golfsport in Theorie und Praxis kennen lernen. Neben den praktischen Grundtechniken wie Putten, Chippen, Pitchen Abschläge etc., wurden die Teilnehmer in das Regelwerk, die Etikette und in die englische Fachsprache des Golfsports eingeführt.
Dabei wurde intensiv geübt und verschiedene Wettkampfmodelle gespielt, z.B. nach Stableford, Lochspiel und Scramble. Einige Runden auf der Kurzbahn erzeugten den Eindruck, wie unter Wettkampfbedingungen die erlernten Techniken gespielt werden und das Regelwerk bzw. die Etikette zur Anwendung kommen. Das Ziel des Kurses war es, eine bislang noch nicht angebotene Outdoor-Sportart kennen zu lernen und diese als Teil des Programms „Jugend trainiert für Olympia“ zuzuordnen. Die offizielle Platzerlaubnis zu erreichen, um damit die Berechtigung zum Spielen auf allen Golfplätzen zu bekommen war auch Teil des Projektes. Im Vordergrund stand jedoch die Herausforderung und der Spaß am Golfsport. Besonderer Dank gilt dem „Golfclub am Meer“ in Bad Zwischenahn, hier speziell dem Geschäftsführer, Herrn Lentschig, der dem Projekt von Anbeginn positiv gegenüber stand. Das positive Feedback der Teilnehmer und der Lehrer wird sicherlich eine Neuauflage des Projektes nach sich ziehen. Der DGV wird über einen Abschlussbericht einen Eindruck vom Verlauf des Projektes machen können. Auch hier soll unser Dank an den DGV für die finanzielle Unterstützung angemerkt werden, die insgesamt 1.400,00 € umfasste. Außerdem sollen auch die Vereinsmitglieder angemerkt werden, die sich über die Aktivitäten unserer Teilnehmer und dem Projekt gegenüber äußerst positiv geäußert haben. Als Anerkennung für die erbrachten Leistungen, wurde den Teilnehmern nach Abschluss eines Stableford-Turniers, das über 9 Löcher gespielt wurde ein Zertifikat ausgestellt, das die erzielten Ergebnisse in Theorie und Praxis darstellt. Das positive Feedback der Teilnehmer ist wichtig und soll zum Anlass genommen werden, um weitere Angebote in der Sportart „Golf in der Schule“ zu planen und umzusetzen.

Richard Dormann
-Sportlehrer-


August 2010


Schüler gestalten Logo für Förderkreis
Grafik Entwurf von Rolf Tegenkamp erhält am meisten Stimmen – Kleine Prämie übergeben

Ein Tisch mit vier Stühlen. Oder ein Kreis mit vier Eckpunkten: Das Miteinander steht im Zentrum des neuen Logos des Förderkreises für die Karl-Jaspers-Klinik (KJK). Der Vorstand des Vereins am Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie gab sich jetzt ein neues Wiedererkennungszeichen. Schülerinnen und Schüler in der Ausbildung zu Mediengestaltern im 2. Lehrjahr des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung Oldenburg (BZTG) hatten die grafischen Entwürfe in einer Projektarbeit unter Leitung von Lehrerin Christina Famulla erstellt. Die jungen Leute hatten ein Kundengespräch mit dem Förderkreis geführt und anschließend recherchiert, bevor sie an die Gestaltung gingen.


Auszubildende des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung hatten ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Der Sieger wird auch die neue Broschüre gestalten.
( Bild: Barbara Wündisch-Konz)


Wie es in der Pressemitteilung ferner heißt, ist der Entwurf von Rolf Tegenkamp in den Farben grün und blau gehalten. Grün stehe für Hoffnung – es ist auch an die Hausfarbe der Klinik angelehnt – die Farbe Blau stehe für Sachlichkeit und das Ernstnehmen der Menschen mit psychischen Erkrankungen, sagte der Schüler. Sein Logo-Entwurf erhielt die meisten Stimmen und wurde mit 50 Euro prämiert. Der Schüler darf auch die neue Broschüre für den Förderkreis planen und gestalten.

Aber auch die zweiten und dritten Plätze erhielten ein Preisgeld, außerdem gab es 50 Euro für die Klassenkasse und ein Frühstück für alle im Café Treffpunkt, das der Förderkreis seit vielen Jahren auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik betreibt.

Der Förderkreis für die Karl-Jaspers-Klinik (der ehemalige Förderkreis Wehnen) besteht seit 1975. In den 35 Jahren seines Bestehens hat er durch vielfältige Aktivitäten, Hilfen und Maßnahmen dazu beigetragen, die Integration psychisch kranker Menschen in die Gesellschaft zu verbessern. Er unterstützt Projekte der Freizeitgestaltung, der Kunst- und Theatertherapie, hilft unter anderem bei der Errichtung von Wohngemeinschaften. Der Förderkreis organisiert auch das jährliche Sommerfest im Wehner Krankenhaus, zu dem immer rund 1000 Gäste, darunter viele Familien mit Kindern, kommen. In diesem Jahr findet die Veranstaltung am Mittwoch, 1. September, statt.

(Text: NWZ vom 20. August 2010)

Juli 2010

Erfolgreicher Schuljahresabschluss

Schüler und Lehrer des Berufsvorbereitungsjahres vom Bildungszentrum für Technik und Gestaltung feierten am letzten Schultag ihr erfolgreiches Schuljahr. Neben zahlreichen Hauptschulabschlüssen schafften auch 6 Schüler den direkten Sprung in ein Ausbildungsverhältnis. Freuen konnten sich aber alle, denn im Rahmen einer Projektarbeit wurden im Schuljahr der vorhandene Computerraum und Freizeitraum neu gestaltet. Dass dieses gut gelungen ist, bescheinigte der für bauliche Projekte am BZTG verantwortliche Matthias Tellmann den Beteiligten in einer kurzen Rede.




Juni 2010


Schüler schulen Schüler - Berufsfachschule Holztechnik schult angehende Floristinnen

Mit großer Vorfreude machten wir die Schüler der BFH1 uns mit unseren Lehrern Frau Schumacher und Herrn Wichmann am Montag, dem 21.Juni 2010 früh morgens auf den Weg nach Haarenstroth (Nähe Neuenkruge), zum Gewächshaus der BBS 3.

Dort erwarteten uns 22 Floristik-Auszubildende (Schülerinnen der BBS 3)und ihr Lehrer sowie eine provisorische Freiluft-Tischler-Werkstatt.

Unsere Aufgabe war es, die Schülerinnen beim Herstellen eines Gartenzaunes und eines Insektennistkastens aus Holz zu betreuen. Die angehenden Floristinnen lernten dabei an circa 20 Stationen den Umgang mit Sägen und Kleinmaschinen aus der Holztechnik. Jeder Schüler und jeder Lehrer der BFH 1 betreute eine bzw. zwei Stationen.

Nach einer kurzen Ansprache und einer Einführung begann das Arbeiten. Zunächst verhielten sich alle eher zögerlich. Für die Schüler der BFH 1 war es ungewohnt in der Rolle des Betreuers zu stehen. Die Floristinnen sahen sich mit einer Vielzahl unbekannter Maschinen konfrontiert.

Aber nach ca. 2 Stunden und spätestens nach dem leckeren Frühstücksbuffet war das Eis gebrochen. Alle Stationen waren gleichmäßig belegt, so dass bis 14:00 Uhr alle Insektennistkästen fertiggestellt waren, ein Teil des Zaunes stand und die Stimmung gelöst war. Wir Schüler der BFH 1 waren überrascht  wie viel am Ende des Tages fertiggestellt war. Wir waren erfreut über die Motivation der Floristik- Auszubildenden und die gute Organisation der Veranstaltung.

Das gute Wetter und das Arbeiten an der frischen Luft haben die Stimmung zusätzlich gehoben.

Eike Maaß (BFH 1, 24.6.2010)


Juni 2010

Märchenhaftes ...
Mediengestalter entwerfen Cover-Ideen für Märchen-CD

Umzüge haben bekanntlich auch ihre guten Seiten: Das Umfeld ändert sich und man lernt neue Menschen kennen.
Bedingt durch Renovierungsarbeiten am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung, nutzen die Auszubildenden der Berufe für die Mediengestaltung seit April 2010 die Räume in der Grundschule Ofenerdiek.
Die freundliche Aufnahme in der Schule führte zu der Idee der Zusammenarbeit an einem Projekt:
Die 3. Klassen der Grundschule (3 b,c und d) wurden als Juroren zur Beurteilung einer Gestaltungsaufgabe der Berufsschüler/-innen herangezogen. Die angehenden Mediengestalter des 1. Ausbildungsjahres hatten durch ihre Lehrerin Heike Heising die Aufgabe erhalten, das Cover und Label für eine Märchen-CD zu entwerfen. Die CD ist von der ehemaligen Schauspielerin Frau Sigrid Heising-Emmrich mit bearbeiteten Tiermärchen der Gebrüder Grimm und Hans Christian Andersen besprochen.



Zur Ermittlung des Sieger-Covers lag es nah, Kindern die Entwürfe vorzulegen und um ihre Mithilfe zu bitten. Dank der Unterstützung durch den Schulleiter Herrn Ruth entstand so die ungewöhnliche Kooperation zwischen den Grund- und den Berufsschülern. Am 14. Juni wurden per Ankreuzverfahren die gelungensten zehn Entwürfe ermittelt, aus denen die Autorin die drei erstplatzierten auswählen wird, um diese dann entsprechend zu würdigen und die CD mit einem entsprechend geeigneten Entwurf in Vechta veröffentlichen zu lassen.

Mai 2010


Sechs Wochen Praktikum in der griechischen Hauptstadt Athen!

Im Rahmen des EU Programms „Leonado da Vinci“ wird jungen Auszubildenden die Möglichkeit gegeben, ein Praktikum in ihrem Ausbildungsberuf im europäischen Ausland zu machen.
Durch das Praktikum soll neben der beruflichen Qualifikation auch die Mobilität und die Selbstständigkeit der Praktikanten gefördert werden.

Friederike Remmers macht zurzeit eine Ausbildung als Augenoptikerin bei Augenoptik Alexanderstraße in Oldenburg und hat vom 21. März bis zum 01. Mai 2010 in einem Augenoptikerbetrieb in Athen gearbeitet. Die Vermittlung erfolgte durch die zuständige Berufsschule BZTG Oldenburg.


Zurück in Oldenburg sagte Frau Remmers: „Die Ausbildung in Griechenland ist ganz anders als in Deutschland, die Berufstätigkeit ist jedoch vergleichbar. Ich kam gut zurecht.“ Darüber hinaus sagte sie: „Die griechische Kultur mal nicht als Tourist kennenzulernen, war für mich eine ganz neue und schöne Erfahrung. Gerade in der derzeitigen Situation in Griechenland war ein Praktikum für mich besonders interessant, da ich mir vor Ort ein eigenes Bild über die Auswirkungen der Finanzkrise machen konnte.“

 


Mai 2010


Volleyballturnier FGT 11er und FOT 12er Klassen

Im Rahmen des Sportunterrichts wurde zum Ende des diesjährigen Schuljahres ein Volleyballturnier zwischen den 11er Klassen des Fachgymnasium Technik (FGT) und den 12er Klassen der Fachoberschule Technik (FOT) von den Sportlehrern Herrn Gilhaus und Herrn Paletta angeboten. Acht Klassen des Jahrgangs 09/10  haben am 19. Mai 2010 in der Sporthalle des BZTG in Donnerschwee um den Einzug ins Finale gefightet.
Gespielt wurde mit zwei Mannschaften je Klasse, wobei es darauf ankam, dass beide Mannschaften soviel gute Ergebnisse wie möglich erzielten, um - als Klasse - ins Finale einzuziehen. In diesem Jahr wurde das Finale zwischen der FGT 1B und der FOT 2C ausgespielt. Erst in den letzten Schlussminuten kristallisierte sich die Mannschaft der FOT 2C als Siegermannschaft heraus, die bei der Siegerehrung dann auch freudestrahlend den Pokal von unserem Schulleiter Herrn Meyer entgegennahmen.


Schülerin und Schüler der FOT 2C; Sieger des diesjährigen Volleyballturniers zwischen den FGT 11er und FOT 12er Klassen.

Die wahren Sieger dieses Turniers waren aber alle teilnehmenden Klassen, da dieses von Schülerinnen und Schülern in Selbstverantwortung geleitete Turnier fair und reibungslos ablief. In einhelliger Meinung waren alle mit dem gelungenen Volleyballturnier zufrieden.

 


Februar 2010


BZTG forscht erfolgreich

Am 11./12. Februar haben sechs Schüler des BZTG am Regionalentscheid des Wettbewerbs "Jugend forscht" teilgenommen. Dazu reisten die Schüler mit ihren vier Projekten nach Emden an und stellten sich dort der fach-kundigen Jury in der Kategorie Technik.
Da das Projekt "Oldenburger Ablaufhügel" als Regionalsieger ausgezeichnet worden ist, werden die Schüler Daniel Cappelmann (FOT2) und Alexander Zilcher (BFI2) Mitte März das Exponat beim Landesentscheid in Clausthal-Zellerfeld vorstellen. Die Schüler Moritz Scholjegerdes und Lukas Linde-mann (FGT12) wurden für ihr Projekt "Mikrocontroller als Lokomotivführer" mit dem 2. Platz belohnt und der Schüler Marius Huntke (BFI1) konnte mit einer vollautomatischen Diesel-Generatorsteuerung den 3. Platz erreichen.
Auch wenn das Bewerberfeld mit sieben Projekten eher klein war, sind die Schüler mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
 

Das Bild zeigt alle Teilnehmer des BZTG während des Regionalwettbewerbs in Emden hinter dem Oldenburger Ablaufhügel von links nach rechts: Betreuender Fach-lehrer Rainer Lüllmann, Daniel Cappelmann, Markus Knetschke, Alexander Zilcher, Moritz Scholjegerdes, Marius Huntke, Lukas Lindemann

   
 
       
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