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Dez. 2017

Multifunktionale Lernträger

Die Abteilung Elektrotechnik Bereich Automatisierungstechnik hat die Ausstattung den neuen Anforderungen der Technik angepasst. 12 neue Speicherprogrammierbare Steuerungen wurden angeschafft.

In Eigenleistung haben Eckhard Bulenda, Gerhard Eekhoff und Herbert Tapken die Hardware zu multifunktionalen Lernträgern ausgebaut. Die neuen Systeme haben einen Wert von ca. 45.000,-€. Die Einsparung durch die Eigenleistung beträgt ca. 25.000,-€.

Die neuen Steuerungen werden in den Bereichen Elektrotechnik, Mechatronik und Technikerschule eingesetzt. Sie entsprechen den neuen Anforderungen der Industrie 4.0 -Technologie.

Oktober 2017

"Nur Mut Bürger" – Interaktiver Theaterworkshop

15 SchülerInnen des 12. Jahrgangs der Fachoberschule Gestaltung haben am Montag, dem 23. Oktober 2017 an einem theaterpädagogischen Seminar zum Thema Zivilcourage teilgenommen. Das Seminar fand im Konferenzraum am BZTG statt und wurde von Gina Schumm (Verein Jugendkulturarbeit) sowie Margit Ostern (BZTG Oldenburg) geleitet.

Es wurden kurze Szenen von drei DarstellerInnen vorgespielt, in denen Gewalt in verbaler oder körperlicher Art vorkam. Die Zuschauer waren aufgefordert, die Szenen mit einem Klatschen zu unterbrechen und so einzugreifen. Eine vierte Person war der Moderator, er hat die Rolle des Eingreifenden übernommen, die Argumente aus der Gruppe mit in die Situation genommen und versucht, diese zu entschärfen.

Gespielt wurden die Szenen von Nadia Körner, Kiyan Naderi und Edwin A. Der Moderator war Kai Janssen, Theaterpädagoge u.a. beim Oldenburger Unitheater.

In der ersten Szene geht es um Eifersucht. Ein Pärchen trifft in der Stadt zufällig einen Kommilitonen der Freundin, daraufhin wird der Freund seiner Freundin gegenüber gewalttätig.

Die zweite Szene spielt an einer Bushaltestelle. Eine junge Frau, die auf den Bus wartet, wird von zwei Männern gefragt, ob sie abends mit ihnen feiern gehen möchte. Die beiden tun dies so ungeniert und aufdringlich, dass die Situation für die Frau sehr unangenehm ist, weil sie belästigt und bedrängt wird.

In der dritten Szene wird ein homosexuelles Paar, das im Park auf einer Banks sitzt, von einer Frau, die dazukommt, aufgefordert, die Bank zu räumen und aufzuhören, sich wie Liebende zu verhalten. Sie argumentierte, sie würde immer dort sitzen und gleich würde ihre Freundin mit ihrem Kind dazukommen und dem Kind müsste man diesen Anblick ersparen.  Außerdem beleidigt sie die beiden als „abnormal“ und „Schwuchteln“.

„Mobbing“ ist das Thema der vierten Szene. Ein neuer Mitschüler, der Kontakt sucht, wird von Klassenkameraden geärgert. Sie behaupten, dass er stinke und deshalb keine Freunde habe... Anschließend nehmen sie ihm noch die Mütze und den Schal weg.

Bei allen Szenen wurde recht schnell durch das Klatschen der Zuschauer eingegriffen, da diese sonst in eine Stadtführung als Neben-Geschehen eingebaut werden und so sozusagen unter Laborbedingungen stattgefunden haben.


Das Projekt „Nur Mut Bürger!“ wurde 2016 als Stadtführung/Verein Jugendkulturarbeit e.V.  konzipiert und verbindet Informationen über Oldenburger Sehenswürdigkeiten mit „unsichtbarem Theater“.

Jugendliche haben, teilweise anhand persönlicher Erfahrungen, Szenarien entwickelt, die sich so oder ähnlich im Alltag abspielen könnten. Themen sind Mobbing, „sexuelle“ Belästigung, Ausgrenzung, Rassismus sowie Gewalt in Beziehungen.

Für die TeilnehmerInnen bleibt dabei das Schauspiel transparent – denn die Spielenden und die Vorgehensweise werden zum Start erklärt und erprobt.

„Nur Mut Bürger!“ veranschaulicht alltägliche Konfliktsituationen, und lädt dazu ein, diese aufzulösen. Das Ziel sind die Förderung der Empathiefähigkeit, sozialer Kompetenzen sowie die Ermutigung zur Zivilcourage. Im Seminar werden Übungen zur Zivilcourage ausprobiert und die Szenen ausführlich diskutiert sowie mögliche Handlungsoptionen erarbeitet.

(geschrieben von Yannick Hermeroth, FOG 2C)


 

Sept. 2017

„Pop…Pop…Populismus- Sagen was ist!“ - FOG-Schüler thematisieren das Thema „Populismus“ in kreativer Form auf der Theaterbühne

„Ich will wissen, ob man etwas verändern kann - Ob Theater ein Weg ist, etwas verändern zu können - Ob man mit Theater Menschen wachrütteln kann“ (Auszug aus Szene 17)

Am 22. September 2017 haben 14 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gestaltung des BZTG, die an dem Projekt  des Vereins Jugendkulturarbeit teilgenommen haben,  ihr Ergebnis wochenlanger Arbeit in drei Aufführungen präsentiert. Es bestand ein großes Interesse an der Aufführung, denn alle drei Termine waren bereits im Vorfeld ausverkauft, sodass die Generalprobe für Zuschauer öffentlich gemacht wurde. Für die Aufführungen hat das Theater Laboratorium die „Limonadenfabrik“ zur Verfügung gestellt. Die SchülerInnen des BZTG konnten die Spielstätte noch vor der eigentlichen Eröffnung einweihen. Probenprozesse und eine Schulaufführung wurden von Werkstatt Zukunft aufgezeichnet, und die Sendung wird am 15. September 2017 auf Oldenburg eins zu sehen sein.  Das Projekt behandelt mit „Populismus“ ein herausforderndes Thema und erhält in seiner Brisanz kurz vor der Bundestagswahl einen fast prophetischen und sehr aktuellen Stellenwert.

 „Das Erfolgsrezept von Populisten scheint auf einer kurzen Formel zu basieren: einfache Antworten auf schwierige Fragen geben.“ (Aus: Politik und Zeitgeschichte, APUZ 5-6/2012)

Was unter dem Begriff zu verstehen ist und inwiefern die heutige Kulturlandschaft auf derartige Vereinfachungstendenzen reagiert, wird in faszinierender Weise von den Schülerinnen und Schülern innerhalb dieser interaktiven Lesung thematisiert.

Was macht mir Angst? Was verbinde ich mit „Wut“? Wie gehe ich mit Stammtischparolen um? Warum gewinnen gerade jetzt Populisten in vielen Ländern Europas an Bedeutung? Was kann das für unsere Zukunft bedeuten? Bin ich beeinflussbar? Was bedeutet Populismus für mich und unsere Gesellschaft?

Die SchülerInnen schaffen es nicht nur, diese Fragen künstlerisch und kreativ auf der Bühne umzusetzen, vielmehr erreichen sie eine intensive Sensibilisierung beim Publikum, das sie auch auf die Bühne bitten. Die interaktive Lesung  bewirkt bei jedem Einzelnen eine  innere Auseinandersetzung mit den eigenen Vorurteilen und wie „political correct“ man in Zeiten einer zunehmenden populistischen Gesellschaft eigentlich selbst ist.

Fast durchgängig  tragen die Darsteller dunkle Maleranzüge und stehen damit für die Masse der Gesellschaft. Erst nach der kritischen und intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema „Populismus“ symbolisieren die SchülerInnen das Loslösen aus der Menge, indem sie die Vielfalt einer Gesellschaft durch bunte T-Shirts und gelockerte Frisuren positiv hervorheben und am Ende des Stücks mit einem Chor auch Stellung beziehen.

 „Sag "nein" zum „Nichtnachdenkenwollen“. Und dazu, ihnen alles zu glauben, weil es bequemer ist. Und dass immer die anderen die Schuldigen sind. Sag “nein“ zu ihren altbekannten Parolen, zu ihrer Angst. Und sei dir gewiss, dass es uns kümmert […]“ „Du bist ein Teil dieser Gesellschaft. Dann sei Teil dieser Gesellschaft. Nur sei ein Teil einer besseren Gesellschaft. Und sei dir gewiss, dass es uns kümmert.“ (Auszug aus Szene 18)

Damit erreicht „Pop…Pop…Populismus - Sagen was ist!“ das  Ziel der Sensibilisierung auf beeindruckende Weise. Die Zuschauer wirken zunächst irritiert, anschließend nachdenklich und nach der Vorstellung wurde intensiv diskutiert.

Projektkonzeption, Dramaturgie, Regie und Musik: Gina Schumm, Margit Ostern, Andreas Steil.

 

Sept. 2017

Nachwuchs-Goldschmiede beweisen Kreativität

Die Gemeinschaftsausstellung der Gold- und Silberschmiedeinnung 2017 rückt auch in diesem Jahr wieder junge Auszubildende ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Zum wiederholten Mal lud die Innung den Nachwuchs des Gold- und Silberschmiedehandwerks ein, an einem Zeichenwettbewerb teilzunehmen. Das Ziel der Teilnehmer war es, mit dieser Zeichnung eine kreative und wirkungsvolle Schmuckdarstellung zu kreieren, um so die Jury von ihrer Leistung zu überzeugen.

Die Gewinnerzeichnung darf als Schlüsselbild die Plakate, Flyer und Einladungen zur Ausstellung zieren.

20 Schülerinnen und Schüler des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung setzten sich im Rahmen des Gestaltungsunterrichts engagiert und ehrgeizig mit der Wettbewerbsausschreibung auseinander und stellten die Jury mit ihren kreativen, unkonventionellen Arbeiten vor eine schwierige Wahl.

Die Gewinnerin Jacqueline Podsigun kündigt mit ihrem kunstvollen und detailverliebten Entwurf ein weiteres Highlight der Ausstellung an – den Nachwuchswettbewerb für Auszubildende und Junggesellen, der im Jahr 2017 unter dem Thema „Steinzeit“ läuft. Die dargestellte Uhr beleuchtet das Thema gleich aus verschiedensten Blickwinkeln.

Für ihre beeindruckende Leistung wurde die Preisträgerin am 12.09.2017 am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung geehrt. Sowohl Mitschüler und Lehrer, als auch die Juroren und Veranstalter der Ausschreibung zeigten in der kleinen feierlichen Runde ihre Anerkennung.

Die Ausstellung, die auch in diesem Jahr im Hause Ullman in der Heiligengeiststr. stattfinden wird, feiert ihre Eröffnung am Donnerstag, den 02.11.2017 und ist von Freitag, den 03.11. bis Sonntag, den 05.11. für die Öffentlichkeit zu besuchen.

Sept. 2017

SchülerInnen des TGO entwerfen Plakat für das Projekt "Das Weihnachtspaket aus Oldenburg"

Seit April 2016 arbeiten die Mitarbeiter des Vereins „Kinderlachen Oldenburg e.V.“ daran, die Kindheit vieler kleiner Menschen zu bereichern. Leider ist eine glückliche und unbeschwerte Kindheit nicht für alle eine Selbstverständlichkeit. Ausflüge und vielfältige Spielsachen bleiben für viele Kinder ein unerreichbarer Luxus, sodass sich die Gründer des Vereins zum Ziel setzten, besonders diese Kinderaugen zum Leuchten zu bringen.

Auch in diesem Jahr hat sich der Verein vorgenommen, zu Weihnachten 100 Kinder glücklich zu machen. Mit der Aktion „Das Weihnachtspaket aus Oldenburg“ werden die Oldenburger zum Spenden aufgerufen.

Unter der Leitung von Frau Lüken haben die SchülerInnen der Klasse 12 des Technischen Gymnasiums Oldenburg Plakate entworfen, um den Verein in diesem Jahr zu unterstützen. Mit einem der entworfenen Plakate soll auf die Aktion aufmerksam gemacht werden. Überall, wo die Plakate zu finden sind, können gefüllte Päckchen abgegeben werden, die anschließend von dem Verein an bedürftige Familien weitergeleitet werden.

Obwohl die Entscheidung auf nur ein Sieger-Plakat fallen musste, welches in Oldenburg zum Einsatz kommt, können alle SchülerInnen des TGO mit Stolz auf ihre Ergebnisse blicken.

Weitere Informationen zu dem Projekt sind unter folgendem Link zu finden: https://www.kinderlachen-oldenburg.de/einfach-helfen/weihnachtsaktion-2017/

August 2017

VIEROL – Meine Zukunft – Mediengestalter/innen entwerfen neues Logo für Azubi-Homepage

Die VIEROL AG ist ein weltweit erfolgreicher Spezialist für elektronische Bauteile und Motormanagement im Kraftfahrzeugbereich. Die Ausbildung junger Menschen liegt VIEROL am Herzen, daher bietet diese Firma eine vielseitige und zukunftsorientierte Ausbildung auf hohem Niveau. Die VIEROL AG wollte ihr bestehendes Logo im Rahmen des Ausbildungsmarketings „VIEROL – Meine Zukunft“ an den Stil der 2017 umgestalteten Azubi-Homepage anpassen.

Das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung unterstützte dieses Projekt und hat für die Gestaltung des Logos die professionelle Hilfe der angehenden Mediengestalter angeboten. Von ca. 40 Arbeiten wurden zwei Entwürfe von der Personalreferentin-Ausbildung Lena Faube prämiert. Miriam Lampe ging als Siegerin hervor. Der Entwurf von Marc E. wurde als 2. Platz ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit der VIEROL AG, deren Vertreter sehr angetan von den Ergebnissen waren. Eine erfreuliche Nachricht für unsere Schule, die ausbildenden Betriebe und selbstverständlich für die Schülerinnen und Schüler, die mit ihren innovativen Ideen zum Erfolg des Projekts beigetragen haben!

August 2017

Kooperation zwischen Augenoptikern und Fotografen

Um die FotografInnen des 1. Ausbildungsjahres im Rahmen des Lernfeldthemas "ergonomischer Bildschirmarbeitsplatz" auf ihre Sehtauglichkeit hin zu überprüfen, besuchte die Klasse am Mittwoch, den 30. August 2017 die Auszubildenden zum/r Augenoptiker/in des 3. Ausbildungsjahres am Standort Straßburger Straße. In vier Gruppen durchliefen die angehenden FotografInnen Teststationen zu den Fachthemen "Binokularsehen", "Farbensehen", "Fernvisus" und "Sehschärfe".

Neben den Testergebnissen erhielten die SchülerInnen zahlreiche Informationen über das menschliche Auge und waren sehr beeindruckt über den umfangreichen Aufbau dieses Sinnesorgans. Darüber hinaus ließen sich sogar einige Gemeinsamkeiten zwischen dem menschlichen Auge und der Kamera herstellen. Den Auszubildenden hat dieses Zusammentreffen viel Spaß gemacht, so dass derzeit darüber nachgedacht wird, welche fachliche Vermittlung für die Auszubildenden zum/r Augenoptiker/in durch die FotografInnen interessant sein könnte.

Beteiligte Lehrkräfte: Karl-Gerhard Engel und Saskia Lueken

 

August 2017

IHK- Auszeichnung der Berufsbesten
Eine stolze Leistung- BZTG Azubis erhielten nach ihrer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung eine Auszeichnung als Berufsbeste in ihren Ausbildungsberufen.

Insgesamt haben 177 junge Leute aus dem Bereich der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) ihre Ausbildung im Sommer 2017 mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen. Unter diesen Einser-Kandidaten war das BZTG gleich mit elf Schülerinnen und Schülern vertreten. Gemeinsam mit ihren Ausbildern und Angehörigen feierten die Geehrten ihren Erfolg in den Oldenburger Weser-Ems-Hallen.

Diese jungen Leute haben am 18.08.2017 stolz ihre Ehrenurkunde in Empfang genommen. Die 117 Absolventen haben allen Grund, stolz auf sich zu sein: Sie sind die Besten von 3861 Ausbildungsabsolventen in diesem Jahr. Jeder von ihnen hat mit einer eindrucksvollen Leistung bestanden.

Nicht weniger stolz haben viele Ausbilder, Eltern und Firmenchefs dieser Ehrung Respekt gezollt. Denn auch die 137 Ausbildungsbetriebe sowie die beteiligten Berufsschulen, die die Prüfungsbesten zum Erfolg geführt haben, haben mit hervorragender Ausbildungsqualität einen entscheidenden Beitrag geleistet.

Bilder © Andreas Burmann Fotografie

August 2017

FOG-Schüler proben für ein Projekt zum Thema "Populismus" - POP, sagen was ist! - Interaktive Lesung Populismus

Je komplexer die Welt wird, desto verlockender erscheinen einfache Antworten.

14 Schüler*innen des 12. Jahrgangs der Fachoberschule Gestaltung proben für eine Aufführung  zum Thema „Populismus“. Was bedeutet Populismus? Welche Chancen und Gefahren sind damit verbunden? Mit diesem lebensweltnahen Diskurs beschäftigen sich die Jugendlichen auf kreative Weise. Ziel ist es, das Publikum während der Aufführung mit einzubeziehen und dadurch ein gemeinsames Forum zum Diskutieren zu schaffen.

Unter der Leitung von Margit Ostern und Gina Schumm lassen die  Schüler*innen sich von verschiedenen Fachtexten, Thesen, Interviews und Assoziationen rund um das Thema „Populismus“ inspirieren, um anschließend gemeinsam eine eigens konzipierte Lesung mit interaktivem Charakter zu entwerfen.

Bei den Schüler*innen, die sich außerhalb der unterrichtlichen Verpflichtungen freiwillig zu den Proben eingefunden haben, ist das Engagement sehr groß und es bleiben nur sechs Wochen bis zur Aufführung. Sowohl bei der Ideensammlung und Konzeption des Stückes, als auch bei der praktischen Durchführung erster Ansätze sind die Teilnehmenden sehr aktiv und hoch motiviert. Sie gestalten Videoeinspieler  und entwerfen auch Gestaltungsideen für den Flyer.

Die Aufführungen sind am:

22. September, 19.30, Limonadenfabrik, Kleine Straße 8, 26121 Oldenburg

Schulaufführungen um 10.30 Uhr und 13.00 Uhr nach Absprache

Mit: Alina Birken, Anka Spahl, Celine Konopka, Christian Gellert, Elias Schmitz-Lenders, Finn Lehmkuhl, Florian Joskowski, Jurena Jakubowski, Merve Sahin, Natascha Gomez, Rayan Petrus, Sinan Aktepe, Sophia Bruns, Til Schromm

Projektkonzeption, Dramaturgie, Regie: Margit Ostern, Gina Schumm

POP ist ein Projekt von Jugendkulturarbeit e.V., Weiße Rose 1 in Kooperation mit dem Bildungszentrum für Technik und Gestaltung  Ehnernstraße/Fachoberschule Gestaltung, der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Werkstatt Zukunft

Gefördert von:  Demokratie und Toleranz (Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung) und der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung

 

Juni 2017

"Be a maker!" – TGO 11 gestaltet Plakat für den "Tag der offenen Tür"

Schülerinnen und Schüler des Technischen Gymnasiums mit dem neuen Schwerpunkt Gestaltungs- und Medientechnik haben im Rahmen des Technikunterrichtes ein neues Plakat für die Bewerbung des Tages der offenen Tür am BZTG gestaltet.

Ziel war es, ein Plakat zu entwerfen, welches junge Leute dazu animiert, den „Tag der offenen Tür“ am BZTG zu besuchen und später einen Bildungsgang in den weiterführenden Schulen am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung in Oldenburg zu wählen.

Nach einem ausführlichen Kundengespräch machten sich die 25 Schülerinnen und Schüler an die Arbeit. Es wurde geplant, gescribbelt und gestaltet, Fotos wurden erstellt, Bildbearbeitungen und Bildmodifikationen umgesetzt. Unterstützend sollte ein aussagekräftiger Slogan entwickelt werden. Nach dreiwöchiger Projektdauer ging Ingmar Heinemann als Gewinner aus dem Gestaltungswettbewerb hervor. Herzlichen Glückwunsch!

Der Tag der offenen Tür für die weiterführenden Schulen wird jedes Jahr im Februar für folgende Bereiche veranstaltet:

  • Berufliches Gymnasium: Elektrotechnik, Informationstechnik, Gestaltungs- und Medientechnik,
  • Fachoberschule Gestaltung sowie Fachoberschule Technik,
  • Berufsfachschule: Informationstechnische/-r Assistent/-in)

Ab dem Jahre 2018 zeigt sich diese Veranstaltung „in neuem Gewand“.

Juni 2017

Oldenburg Model United Nations – Let’s OLMUN …

… das sagten sich auch in diesem Jahr wieder die Schüler des Beruflichen Gymnasium Technik am BZTG.

Zum 17. Mal fand Ende Mai, Anfang Juni die OLMUN, das Oldenburger Planspiel zur Simulation der Konferenzen der Vereinten Nationen, unter dem Motto „New Challenges, New Opportunities – Our World in Upheaval“, statt.

Die größte Schüler – MUN  Deutschlands motiviert jedes Jahr Schüler verschiedener Nationen nach Oldenburg zu kommen und sich hier über politische und wirtschaftliche Themen der Welt auszutauschen.

Das Stadtbild Oldenburgs verändert sich für vier Tage, wenn Jugendliche in schwarzen Anzügen und Businesskostümen die Straßen beleben und in Gespräche vertieft von einer zur nächsten Veranstaltung unterwegs sind.

Das BZTG war mit einer Gruppe von 13 Schülern dabei. Eine spannende und erlebnisreiche Woche mit vielen interessanten Bekanntschaften und Kontakten liegt hinter den Teilnehmern.

Die Schüler des BZTG repräsentierten die Delegationen Litauens (Tim Becker, Jan-Riko Scheiwe, Laura Groenewold) und Luxemburgs (Tarek Tippelt, Lion Widdershoven, Maximilian Ruhl) und unterstützten das Organisationsteam im administrativen (Alexander Linke, IC Member und Housing Coordinator) und technischen (Dorian Collik, IC Member und Technical Coordinator; Jannes Friedrichs, IC Member; Simke Gerdes, IC Member; Janik Wilder, Frank Janßen, Jan-Henrik Klaener) Bereich.

In drei der insgesamt neun debattierenden Konferenzen diskutierten die Schüler des BZTG als Vertreter „ihrer“ Länder Probleme und Maßnahmen zur Erlangung eines Weltfriedens in der Konferenzsprache Englisch.

In den beiden zahlenmäßig größten Konferenzen (General Assembly 1st, General Assembly 3rd), in denen fast alle Mitgliedsländer der Vereinten Nationen präsent sind, geht es um Themen zur Friedenssicherung und Friedensschaffung. Das diesjährige Thema war “Tackling the Treat of Biological and Chemical Weapons”.

Die GA 3rd wird auch Komitee für Soziale, Humanitäre und Kulturelle Angelegenheiten genannt, deren Hauptaufgabe Menschenrechte, soziale, humanitäre und kulturelle Entwicklungen sind. Das diesjährige Hauptthema war “Developing Guidelines for Sustainable Urban Development”

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) wirkt als Auslöser, Anwalt, Lehrer und Vermittler für den schonenden Umgang mit der Umwelt und einer nachhaltigen Entwicklung. Das diesjährige Hauptthema war “Assessing genetic engineering regarding its consequences for agriculture and nutrition”.

In heißen Diskussionen wurden Resolutionen erstellt und abgestimmt, die an die „echte“ UN geschickt werden, um die Arbeit der politisch interessierten und engagierten Jugendlichen zu dokumentieren und zu würdigen.

Das begleitende Abendprogramm, ein gemeinsames Grillen, Fußball und Party, fand bei den Schülern ebenfalls großes Interesse, da hier Kontakte geknüpft und neue Bekanntschaften geschlossen wurden, die hoffentlich im nächsten Jahr vertieft werden können.

See you at OLMUN 2018.

Birgit Lübke-Beutel, MUN Director BZTG

Juni 2017

... und Aufschlag! - Volleyballturnier des beruflichen Gymnasiums Technik und der Fachoberschule Technik

Bei bestem Wetter und guter Stimmung wurde im Rahmen des Sportunterrichts der Klassen 11 aus dem beruflichen Gymnasium Technik (TGO) und den Klassen 12 der Fachoberschule Technik (FOT) ein Volleyballturnier angeboten. Über 160 Schülerinnen und Schüler aus acht Klassen haben am 25. Mai 2017 in der Sporthalle des BZTG in Donnerschwee  um den Einzug ins Finale gekämpft.


Gespielt wurde mit zwei Mannschaften je Klasse, wobei es darauf ankam, dass beide Mannschaften so viele gute Ergebnisse, wie möglich erzielten, um – als Klasse –  ins Finale einzuziehen. In den spannenden Vorrunden wurden Punkte gesammelt und die auf einer Leinwand projizierte Reihenfolge stand des Öfteren im Mittelpunkt.

Die souveräne Turnierleitung, bestehend aus den Schülern Tammo Röhl und Niklas Monse, hatte die Teams im Griff und organsierte den Turnierablauf reibungslos. Gegen 12:30 standen die Teilnehmer des Finale fest: Im Spiel um Platz drei traten die TGO 1A gegen die FOT 2 A an. Um den Pokal kämpften die TGO 1B gegen die FOT 2D. Bereits in den Vorrunden lagen diese Teams sehr dicht beieinander wodurch sich ein spannendes Finale abzeichnete. Die Klassen konnten nun die besten Spieler aus den beiden Teams aufstellen und damit ergaben sich neue Konstellationen, die für die eine oder andere Überraschung sorgten. Den dritten Platz erreichte nach einem packenden Spiel die TGO 1A und konnte somit unter Beweis stellen, dass der Altersunterschied zwischen den Schülerinnen und Schülern bei diesem sportlichen Wettkampf nur eine untergeordnete Rolle spielte. Im Finale zeigte sich spannendes Duell über zwei Sätze. Keine der Mannschaften konnte einen soliden Vorsprung erarbeiten, so dass beide Sätze knapp gewonnen wurden und die FOT 2 D den Pokal als Sieger in Empfang nehmen durfte.

Die wahren Sieger dieses Turniers waren aber alle teilnehmenden Klassen, da dieses von Schülerinnen und Schülern in Selbstverantwortung geleitete Turnier fair und reibungslos ablief. Die spielenden Schüler wurden von den wartenden Schülern angefeuert und in einhelliger Meinung waren alle mit dem gelungenen Volleyballturnier als willkommene Abwechslung sehr zufrieden.

Die Platzierungen:

  1. FOT 2D
  2. TGO 1B
  3. TGO 1A
  4. FOT 2A
  5. FOT 2B
  6. FOT 2C
  7. TGO 1D
  8. TGO 1C


Mai 2017

Kreative Keramik - Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gestaltung lernen vom Profi

In den letzten vier Monaten haben die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gestaltung der Klassen 11 und 12 des BZTG die Möglichkeiten und Grenzen des Werkstoffes Ton kennengelernt. Ideenreich wurden die Themen „Unterwasserwelt“, „Obst und Gemüse“ sowie „Schuhe“ unter der Leitung des Keramikers Hartwig Witte in Ton umgesetzt. Die Lehrkräfte Maren Steinkamp und Heike Heising begleiteten das Projekt.

Ein langer Weg von der Idee bis zum fertigen Objekt: Zunächst muss die Form dreidimensional erfasst und umgesetzt werden, anschließend wird das Objekt ca.  eine Woche getrocknet. Dann folgt der erste Brand im Elektroofen. In einem nächsten Schritt wird die farbige Glasur aufgebracht und es folgt ein zweiter sogenannter Glattbrand bei 1170 Grad.

In einer kleinen Ausstellung an der Ehnernstraße sind die Exponate der Schülerinnen und Schüler noch bis zu den Sommerferien zu bestaunen.


Mai 2017

Theaterrausch 2017: Jugendclub-SILENT REVOLT

Und wir träumen vom Frieden…von Freiheit…und auch von der Liebe…

Die Kulisse ist sehr dezent, Requisiten gibt es kaum, auch die Kostüme sind schlicht und nahezu einheitlich. Doch mehr brauchen die 13 talentierten Jugendlichen nicht, um die Zuschauer emotional zu erreichen und zum Nachdenken anzuregen.

Innerhalb weniger Monate entwickelte die Jugendgruppe – inspiriert von „Im Westen nichts Neues“- ein eindrucksvolles Theaterstück, welches eine besondere Verbindung zwischen Literatur, Poesie und globalpolitischen Problemen schafft. Themen wie Krieg, Gewalt, Unterdrückung, Vertreibung, Angst und Freiheit werden von den Jugendlichen in eindrucksvoller Weise dargestellt. Die Mischung aus Ernsthaftigkeit und humoristischen Zügen sowie moderner Musik lässt dieses Stück zu einem besonderen Theatererlebnis werden.

Die Gruppe der jungen Leute, welche verschiedene Kulturen, Bildungsgänge und Persönlichkeiten vereint, schafft Begegnungen, die durch gemeinsame Träume von einer besseren Welt für alle Menschen geprägt sind - sowohl im Leben, als auch auf der Bühne.

Ein Teil dieser Gruppe sind Schülerinnen und Schüler des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung. Melina Köhne, die sich im dritten Lehrjahr zur Ausbildung als Zahntechnikerin befindet, sowie Martje Siggel, Enrico Ahlers und Rayan Petrus, SchülerInnen der Fachoberschule Gestaltung, überzeugen durch ihre wie auf den Leib geschnittenen Rollen. Professionelle Unterstützung bekamen die Jugendlichen durch Margit Ostern (BZTG) sowie Gina Schumm, Andreas Steil und Fabian Becker (Verein Jugendkulturarbeit).


Enrico Ahlers und Melina Köhne

Am 30.05.2017 begrüßte die Jugendgruppe zur Premiere des Stücks im Internationalen Jugendprojektehaus „Weiße Rose 1“ und ermöglichte erstmals Einblicke in das kreative Ergebnis der letzten Monate. Eine weitere Vorstellung findet am 13.06.2017 um 16 Uhr während der Jugendtheatertage in der Kulturetage statt.


Martje Siggel



Rayan Petrus

Beim "Theaterrausch 2017" handelt es sich um das Ergebnis eines Probenjahres der acht Kinder-und Jugendtheatergruppen des Vereins Jugendkulturarbeit. Innerhalb des integrativen Projektes MUT+ wird Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Stadtteilen die Möglichkeit geboten, sich in der Welt des Theaters und der Kultur auszuleben. Die nächste Probenzeit beginnt nach den Sommerferien, zu der auch diesmal jeder Jugendliche willkommen ist.

 

 

Mai 2017

Renovierung der Metallwerkstatt als unterrichtsbegleitendes Schülerprojekt

…es wurde gereinigt, montiert, justiert, gebohrt, grundiert und gestrichen… Das Ergebnis kann sich sehen lassen: die Metallwerkstatt des BZTG erstrahlt in vollem Glanz und kann seit Kurzem bestaunt werden.

Als Highlight des zu Ende gehenden Schuljahres wurde die frisch renovierte Metallwerkstatt am 24.05.2017 feierlich präsentiert. Im Rahmen dieser Eröffnungsfeier dankte Boris Fiebig in einer anerkennenden Rede dem „progressiven eifrig engagierten Kollegen“ Frank Ihnen für seine Arbeit. Vor allem galt ein Dankeschön aber den Schülerinnen und Schülern, die den Umbau durch eine „Herkulesarbeit“ selbstorganisierend vorantrieben, so Boris Fiebig.

Eine kleine Schar von Schülerinnen und Schülern vollbrachte, mit Unterstützung von Frank Ihnen und Boris Fiebig, innerhalb kürzester Zeit Unvorstellbares. In nur neun Tagen (!) und ohne Kenntnisse aus dem Lernfeld „Warten technischer Systeme“ sowie ohne Erfahrungen im Umgang mit Farbe, Pinsel und Rolle wurde die Renovierung zielstrebig und effizient umgesetzt. Diese Leistung und das damit verbundene Engagement verdient in diesem Zusammenhang eine besondere Anerkennung!

Projekte der letzten Jahre, die in den Metallwerkstätten am BZTG entstanden sind, können bei Boris Fiebig in zwei von ihm selbst erstellten Broschüren gerne in Augenschein genommen werden.

 

Mai 2017

Das schönste Plakat zum 40-jährigen Jubiläum des Rock’n’Roll Musikmagazins - Auszubildende des BZTG Oldenburg wurden ausgezeichnet

Vor vierzig Jahren, im Mai 1977, wurde die erste Ausgabe des „Rock’n’Roll Musikmagazins“ veröffentlicht. Vier Fans dieser Musikrichtung hatten sich auf einem Flohmarkt in Oldenburg getroffen und da es in Deutschland keine Literatur zu diesem Thema gab, entschlossen sie sich, ein Magazin selbst in Umlauf zu bringen. Dies war und ist ein reines Hobby. Inzwischen ist das Magazin mit 233 Ausgaben, 240.000 Abbildungen, 15.000 Seiten, 2.500 Künstlern wohl weltweit das älteste existierende seiner Art. Viele gab es vorher, die aber allesamt ihr Erscheinen eingestellt haben.
Aus Anlass des 40-jährigen Bestehens wird es am 27. Mai 2017 eine Feier mit Konzert im „Studio B“ in Oldenburg geben. Für diese Veranstaltung sollte ein Jubiläumsplakat mit einem passenden Slogan gestaltet und verkauft werden und so zur Finanzierung des Festes beitragen.
Das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung Oldenburg unterstützt dieses Projekt und hat für die Gestaltung des Plakats die professionelle Hilfe der angehenden Mediengestalter angeboten. Begleitet von den Berufsschullehrerinnen Christina Famulla, Susanne Keseberg und Heike Heising bekamen die Mediengestalter des 2. Ausbildungsjahres die Aufgabe, ein Plakat zu entwerfen, das alle Fans dieser Musikrichtung, seien es Schallplattensammler, Rock’n’Roll-Tänzer oder Fifties-Fans, die sich gern so kleiden und zu entsprechenden Konzerten gehen, anspricht und motiviert, es als Erinnerung an dieses Jubiläum mit nach Hause zu nehmen.

Das war ein spannender Auftrag, den die Schülerinnen und Schüler in einem Kreativ-Workshop voller Elan und mit innovativen Ideen angingen. Die fast 40 Entwürfe, die sie nach nur 2 Tagen Arbeitsphase der Jury selbst präsentierten, waren so überraschend vielfältig, dass die Macher des Rock’n’Roll Musikmagazins gleich beschlossen, sämtliche Plakate auch an dem Jubiläumsabend für alle sichtbar auszustellen.


Das Bild zeigt von links: Heinz Günter Hartig, Eike Wiekhoff (1. Platz, Nordwest-Zeitung, Martin Behrens (2. Platz, Vierol), Elisabeth Möller (3. Platz, Brune-Mettcker Druck), Waltraut Dröge

Sieger aber wurde Eike Wiekhoff, Auszubildender bei der Nordwestzeitung in Oldenburg, der mit dem Slogan „Never too old to rock!“ und der dazu passenden Gestaltung das Thema auf den Punkt brachte.


Mai 2017

Tischler erzielen 4. Platz bei Kreativwettbewerb der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

„Krach unter Kontrolle“ heißt das diesjährige Motto des Projektes „Jugend will sich erleben“. Im Fokus des Wettbewerbs steht eine Sensibilisierung dafür, wie wichtig es ist, Lärm im Arbeitsleben zu mindern und das Gehör zu schützen.

Schülerinnen und Schüler der Klasse HTI 1 (Tischler im 1. Ausbildungsjahr) unter der Leitung von Frau Rieland, haben im Rahmen des Kreativwettbewerbs der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) den 4. Platz belegt. Für ihre kreative Leistung werden die Auszubildenden mit einem Geldpreis von 300 Euro belohnt.


Überzeugt hat die Klasse durch einen zweiminütigen Film zum Thema „Arbeitssicherheit und Gehörschutz“, der sich thematisch eindeutig in den Bereich des Jahresschwerpunktes einordnet. Tierische Unterstützung bekam der Hauptdarsteller Igor bei den Filmarbeiten von zwei Hühnern.

Nach rechtlicher Prüfung soll der Film zukünftig bei YouTube oder auf der Facebookseite der DGUV zu sehen sein.


März 2017

Preisverleihung Energiesparmeister 2017

Mit ihren Projekten für den Klimaschutz sind die Schülerinnen und Schüler des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung niedersächsischer Landessieger im Schulwettbewerb Energiesparmeister 2017 geworden. Fast 200 Schulen aus ganz Deutschland hatten ihre Klimaschutzprojekte eingereicht. Eine Fachjury hat aus allen Einsendungen 16 Landessieger gekürt. Laut Aussage der Veranstalter – CO2-Online – waren vor allem die Länder NRW und Niedersachsen mit sehr vielen Projekten an dem Wettbewerb beteiligt, was den Gewinn des Landestitels noch mehr aufwertet.

Überzeugt hat die Jury das vielfältige Engagement am BZTG. Mit jährlich stattfindenden Projekttagen geben unsere BerufsschülerInnen ihr Wissen über umwelttechnische Themen an SchülerInnen anderer Schulen weiter. Inzwischen haben sich die Projekttage an den Oldenburger Schulen herumgesprochen und die Organisatoren können der Anmeldeflut kaum noch gerecht werden. Außerdem hat die Jury das vielfältige umweltspezifische Engagement des BZTG´s  überzeugt. Unter anderem haben viele Schülerinnen und Schüler des BZTG´s im März 2017 an der Aktion „Oldenburg räumt auf“ mit 160 Personen teilgenommen. Es gab schon Projekttage wie ein „Tag ohne Wärme und Strom“ oder auch die Gestaltung von Müllplakaten, die zur Mülltrennung animieren sollen.

Die Preisverleihung fand im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Berlin statt. Die Bundesumweltministerin Frau Barbara Hendricks  sagte: "Es ist immer wieder erstaunlich und auch motivierend, wie viel Engagement, Neugier und Kreativität in den Schülerinnen und Schülern steckt. Ich beglückwünsche die Preisträger, aber auch alle 22.000 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus den fast 200 Schulen zu diesem Erfolg. Sie alle gehen mit gutem Beispiel voran. Mein Dank geht auch an die regionalen Paten und natürlich die Lehrer, die neben ihrer Unterrichtsverpflichtung mit viel Energie dabei sind." Für den Landessieg hat das BZTG ein Preisgeld von 2.500 Euro erhalten, welches für weitere  Umweltschutzprojekte ausgegeben werden kann. Desweiteren gab es einen Pokal und eine emaillierte Tafel auf der der Landessieg festgeschrieben ist. Das freut die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des BZTG´s und den Projektleiter Michael Paletta.

 

März 2017

Augenoptiker Auszubildende erhalten Schulung

In einem Jointventure zwischen dem BZTG Oldenburg und dem SZ Utbremen erhielten Augenoptiker Auszubildende eine Schulung in der neuesten Technologie zur Augenmessung.



Herr Feind von der Firma Zeiss stellte das System I Scription vor. Damit lassen sich Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Übersichtigkeit und Astigmatismus genau erfassen und Brillengläser bis auf Hunderstel Dioptrien genau bestimmen. Die Schüler erhielten Gelegenheit, das Gerät zu testen und sich in der Handhabung zu üben.

Februar 2017

BZTG der Stadt Oldenburg ist niedersächsischer Energiesparmeister 2017! - Oldenburger überzeugen mit Tag der offenen Tür

16 Landessieger des Energiesparmeister-Schulwettbewerbs stehen fest / Bildungszentrum für Technik und Gestaltung aus Oldenburg hat bestes Klimaschutzprojekt in Niedersachsen / Online-Abstimmung zum Bundessieg auf www.energiesparmeister.de

Berlin, 15. Februar 2017. Das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung der Stadt Oldenburg

(BZTG) hat das beste Klimaschutzprojekt in Niedersachsen. Das hat die Expertenjury des vom Bundesumweltministerium geförderten Energiesparmeister-Wettbewerbs für Schulen entschieden. Der Wettbewerb zeichnet jedes Jahr schulisches Engagement für den Klimaschutz aus.

Die Schüler des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung aus Oldenburg überzeugten die Jury mit einem Tag der offenen Tür, an denen sie Besuchern die Klimaschutzaspekte ihrer Ausbildungsberufe vermittelten.

Um Schülerinnen und Schülern von Oldenburger Gesamt- und Oberschulen die Umweltaspekte verschiedener technischer Berufe näher zu bringen, veranstalten die Schüler des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung jährlich einen Tag der offenen Tür. Die Besucher haben die Möglichkeit, an unterschiedlichen Lernstationen die klimarelevanten Aspekte der Ausbildungsberufe der Schule kennen zu lernen und selbst zu erfahren. Die Lernstände vermitteln den Zusammenhang zwischen Energieeffizienz und Klimawandel und wecken das Bewusstsein für nachhaltige Handlungsmöglichkeiten in Beruf und Alltag.

Die Patenschaft für die Schule übernimmt die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH. „Klimaschutz und Beruf, das gehört einfach zusammen“, sagt Lothar Nolte von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH. „Die Oldenburger Berufsschüler lernen das nicht nur selbst, sondern geben ihr Wissen über Klimaschutzaspekte in Ausbildungsberufen direkt an andere Schülerinnen und Schüler weiter. Dass das gut ankommt, beweist der Erfolg der Projekttage“, so Nolte. 

Am 24. März 2017 findet die Preisverleihung für die 16 Energiesparmeister der Bundesländer im Bundesumweltministerium statt. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ist Schirmherrin des Energiesparmeister-Wettbewerbs und zeichnet die Preisträger aus. Das BZTG fährt mit einer Delegation von zwei Lehrern und drei Schülerinnen und Schülern nach Berlin und nimmt an der Preisverleihung teil. Der Umweltberater und Initiator des Projektes Michael Paletta freut sich mit seinen Schülerinnen und Schülern sehr über diese Ehrung.

Welche Schule nun das überzeugendste Klimaschutzprojekt aus ganz Deutschland hat, können Internetnutzer in einer Online-Abstimmung auf www.energiesparmeister.de/voting bis zum 12. März 2017 entscheiden. Die Schule mit den meisten Stimmen wird Bundessieger und gewinnt ein zusätzliches Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro. 

Über den Wettbewerb und die co2online gemeinnützige GmbH  

Die gemeinnützige co2online GmbH (http://www.co2online.de) setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Seit 2003 helfen die Energie- und Kommunikationsexperten privaten Haushalten, ihren Strom- und Heizenergieverbrauch zu reduzieren. Mit onlinebasierten Informationskampagnen, interaktiven EnergiesparChecks und Praxistests motiviert co2online Verbraucher, mit aktivem Klimaschutz Geld zu sparen. Die Handlungsimpulse, die die Aktionen auslösen, tragen nachweislich zur CO2-Minderung bei. Unterstützt wird co2online dabei von der Europäischen Kommission, dem Bundesumweltministerium sowie einem Netzwerk mit Partnern aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft. co2online führt zum neunten Mal in Folge den Energiesparmeister-Wettbewerb (http://www.energiesparmeister.de) durch und vergibt jedes Jahr Preise in Höhe von 50.000 Euro an engagierte Schüler und Lehrer. Der Energiesparmeister-Wettbewerb wird im Rahmen der Klimaschutzkampagne vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ist Schirmherrin des Wettbewerbs.

Februar 2017

THEATER I

Im ersten Schulhalbjahr 2016/17 haben Schüler und Schülerinnen der Berufseinstiegsklasse Farbe BEF/BZTG in Kooperation mit dem Staatstheater Oldenburg im Projekt "Schule.Spiel.Theater."/Spielzeit 16/17 zusammen mit der Theaterpädagogin Hanna Puka und der Klassenlehrerin Margit Ostern jeden Mittwoch im Theaterpädagogikraum des Staatstheaters zum Thema Schule gearbeitet.


Bild: Stephan Walzl

In kleinen Schritten ist ein Stück  aus eigenem Text- und Bewegungsmaterial entstanden. Im Januar 2017 hat die BEF-Klasse  neben  einer Klasse des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte und einer Klasse der IGS Kreyenbrück  in der Exerzierhalle des Staatstheaters ihr entwickeltes Stück Klassenkampf mit Erfolg aufgeführt .


Bild: Stephan Walzl

"Über Theater lernt man also am meisten, wenn macht es macht - und wenn man es macht, lernt man auch auf anderen Gebieten."(Quelle Staatstheater Oldenburg)

http://www.nwzonline.de/oldenburg/bildung/sie-kaempfen-fuer-mehr-respekt-in-schulen_a_31,2,126898968.html

Februar 2017

THEATER II

GLAUBEN – ANDERS GLAUBEN – NICHT GLAUBEN - Ein Theaterprojekt der Fachoberschule Gestaltung Klasse 12

Religiöse Vielfalt braucht Toleranz! Diese Erfahrung machen wir nicht erst, seit unsere Gesellschaften immer multikultureller werden oder seitdem Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern zu uns kommen. Schon seit der Reformationszeit waren Menschen unterschiedlicher Religionsgemeinschaften dazu gezwungen, ihren Weg für ein friedliches Miteinander zu finden.

Aber wie haben die Menschen damals gedacht und an was haben sie geglaubt? Darauf haben Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gestaltung Antworten gesucht und sich auf Spurensuche begeben.

Unter der Leitung von M. Ostern, G. Schumm und U. Goerges haben die Jugendlichen Ihre Erkenntnisse haben die Jugendlichen in ein aufregendes Theatererlebnis übersetzt, in dem es vor allem um ihre eigene aktuelle Lebenswirklichkeit geht.


http://www.nwzonline.de/oldenburg/bildung/so-ging-toleranz-in-friesland_a_31,1,4219725501.html

 

Februar 2017

Jugend forscht am BZTG 8.0

Seit dem Jahr 2010 ist das BZTG Oldenburg regelmäßig beim Regionalwettbewerb Jugend forscht in Emden vertreten. Bei der diesjährigen Teilnahme am 09./10. Februar 2017 wurde die Qualifikation für den Landesentscheid zwar knapp verpasst, die teilnehmenden Schüler dürfen aber genauso zufrieden sein wie die Schule selbst.

"Diese weiteren drei Platzierungen setzen die hervorragenden Leistungen der vergangenen Jahre sehr konsequent fort.", freut sich der betreuende Fachlehrer Rainer Lüllmann.


Das Bild zeigt von links: (stehend) Janik Wilder, Cedric Dunkel, Clemens Rücker, Eike Willers (sitzend) Felix Graff, Ricardo Scholze

Passend zum maritimen Umfeld haben sich Janik Wilder und Cedric Dunkel mit dem automatisierten Anlegen von Schiffen befasst und wurden dafür mit Platz 3 im Fachgebiet Arbeitswelt belohnt. Ebenfalls den 3. Platz haben Clemens Rücker und Eike Willers mit einer technischen Erweiterung des Spiels Eiger Nordwand im Fachgebiet Technik erreicht. Im gleichen Fachgebiet bekamen Felix Graff und Ricardo Scholze den 2. Platz für drei verschiedene Projekte, die sie unter dem Titel "Spiel und Spaß mit dem ATmega32" zusammengefasst hatten, zugesprochen. Sie entwickelten einen elektronischen Würfel für das Brettspiel Monopoly, bauten und programmierten eine "Abiuhr", die bei den anstehenden Abiturprüfungen als Countdown eingesetzt werden soll, und realisierten die Ansteuerung eines in der Schule vorhandenen Modells einer Produktionsstraße mit einem schuleigenen Mikrocontroller-Board.

Alle Schüler besuchen derzeit das Berufliche Gymnasium Technik am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung der Stadt Oldenburg und werden in diesem Frühjahr die Abiturprüfung ablegen. Die Grundlagen ihrer vorgestellten Arbeiten legten sie im "Leistungskurs" Elektrotechnik.

Februar 2017

Neue Chance für Abiturient_innen - Berufsausbildung und Studium werden verzahnt

Die Jade Hochschule und das Bildungszentrum Technik und Gestaltung (BZTG) der Stadt Oldenburg haben jetzt eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Diese ermöglicht im Rahmen des Programms abiStudiumGeoIT die Verbindung einer Ausbildung in der Vermessungstechnik mit dem Erwerb eines Bachelorgrades im Studiengang „Angewandte Geodäsie“ oder „Geoinformatik“ an der Jade Hochschule am Studienort Oldenburg. 

Durch den demographischen Wandel besteht in Niedersachsen ein erheblicher Nachwuchsmangel im Bereich der Geodäsie (Bachelor of Science). „Diesem Nachwuchsmangel wollen wir in Zukunft mit dem Programm „abiStudiumGeoIT“ begegnen“,  sagt Hochschul-Präsident Prof. Dr. Manfred Weisensee.
Vermessungstechniker_innen werden in einer dreijährigen dualen Berufsausbildung ausgebildet. Für den betrieblichen Teil der Ausbildung tragen die Ausbildungsstätten die Verantwortung, für den schulischen Teil die Berufsschulen. Seit Ende 2014 ist eine Abweichung vom vorgegebenen Ausbildungsrahmenplan zulässig. „Hierin liegt die große Chance für die Auszubildenden“, erklärt Weisensee, „denn nun können Teile der Berufsausbildung mit einem Studium verzahnt werden“. Voraussetzung dafür ist die Abstimmung der Lerninhalte in Ausbildung und Studium, die nun über die Vereinbarung geregelt wird.

„Die Berufsschule wird ihre Lehrpläne entsprechend anpassen, während die Jade Hochschule die Veranstaltungen so terminiert, dass der Besuch der Berufsschule am Vormittag für die Studierenden möglich sein wird“, ergänzt OStD Wolfgang Meyer, Schulleiter des BZTG.


Bild 2: v.l. (vorne) Prof. Dr. Manfred Weisensee, Präsident der Jade Hochschule, OStD Wolfgang Meyer, Schulleiter des BZTG, Prof. Dr. Ingrid Jaquemotte, Studiendekanin der Jade Hochschule, Dezernatsleiterin Maria Rehling, Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) und OStR Walter Schreiber, Teamleiter Vermessungstechnik BZTG. (Foto: Piet Meyer)

Als erste Ausbildungsstätte steigt das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) ein. „Wir hoffen auf besonders gut ausgebildete Bachelor-Absolventen mit viel praktischer Erfahrung und werden zum 1. August 2017 die ersten AbiStudierenden einstellen“, freut sich Dieter Stündl, Präsident des LGLN.

Zugangsvoraussetzung ist in der Regel das Abitur oder die Fachhochschulreife. In einigen Katasterämtern der Regionaldirektionen Oldenburg-Cloppenburg, Aurich und Otterndorf werden die Teilnehmenden für die Dauer des Programms erst als Auszubildende und anschließend als Teilzeitbeschäftigte eingestellt. Ausbildung und Studium laufen phasenweise parallel, und wenn nach drei Jahren die Abschlussprüfung zur/zum Vermessungstechniker/in abgelegt wird, sind bereits zwei Semester des Studiums geschafft. Nach weiteren fünf Semestern kann das abiStudium mit dem Bachelor abgeschlossen werden. 

Bewerbungen sind direkt an die Zentrale des LGLN zu richten. Bei gutem Studienabschluss stehen die Chancen für eine unbefristete Weiterbeschäftigung beim LGLN sehr gut. Alle Beteiligten rechnen damit, dass sich künftig noch weitere Ausbildungsbetriebe am Programm beteiligen werden.

Kontakt an der Jade Hochschule: Prof. Dr. Ingrid Jaquemotte

Text: Jadehochschule

 



 

Dez. 2016

Physiker des Technischen Gymnasiums Oldenburg bestens ausgestattet

Im Rahmen einer schulinternen Fortbildung zu dem neu beschafften und eingeführten Experimentiersatz „Schwingungen und Wellen“ für die zentrale Abiturprüfung Physik in Niedersachsen haben die Physik-Kollegen des BZTG Oldenburg einen Nachmittag lang viele Experimente ausprobiert und sind überzeugt, dass sich mit dieser Anschaffung der Unterricht am BZTG deutlich interessanter gestalten lassen wird. Jeder Schülerin und jedem Schüler steht ein solcher Experimentiersatz zur Verfügung, so dass sie nun in der Lage versetzt werden, auch zu diesem Themenkomplex kompetenz- und handlungsorientiert eigenständig Versuche zu planen, durchzuführen und auszuwerten.  Dabei kommt es auf experimentelles Geschick und strukturiertes Vorgehen an, denn nicht jeder Versuch gelingt beim ersten Mal.


Bild und Text: Carsten Schlalos

Das BZTG verfügt bereits seit 2009 über die ersten beiden Experimentiersätze zum Thema Elektrizität, Optik und Atomphysik und kann so im Hinblick auf die für die Abiturprüfung relevanten Experimente die Schülerinnen und Schüler bestens vorbereiten. Außerdem besteht nun die Möglichkeit eine Abiturprüfung mit experimentellen Teil zu wählen. Aus der Arbeit mit den bereits vorhandenen Experimentiersätzen ist ersichtlich, dass dieses handlungsorientierte Arbeiten den Schülerinnen und Schülern großen Spaß bereitet, da sie dabei mehr gefordert werden, als bei der Beobachtung und Protokollierung eines Demonstrationsversuches. Zusätzlich bereitet diese Form der thematischen Behandlung sehr gut auf die an den Hochschulen und Universitäten geforderten Laborberichte in den technischen Studiengängen vor.

August 2016

Beweglichkeit, Koordination und Kooperation: Interesse an sportlicher Betätigung – auch über die Schulzeit hinaus!

Am Dienstag, den 30.08.2016, verbrachten wir, die FOT-2A mit unserem Sportlehrer Herrn Bockholt, unsere Sportstunde an der Wasserski-Anlage in Nethen.

Bevor es jedoch auf die Bretter und ins Wasser ging, machten sich die Schüler und der Lehrer mit Aufwärmübungen warm. Die Schüler Thomas Erhardts und Sören Fack stellten den Plan, für die dafür beanspruchten Muskeln selbst zusammen und führten die Klasse anschließend durch die Unterrichtsstunde. Die Sportstunde fand unter dem Motto „Wasser als vielfältigen Erlebnisbereich nutzen“ statt.

Als es aufs Wasser ging, zeigten sich nach kurzer Zeit schon große Erfolge und alle hatten viel Spaß. Im Großen und Ganzen war es ein erfolgreicher Tag und wir würden solch einen Ausflug jeder Zeit wiederholen.



Juli 2016

Schüler programmieren "Bahnhöfe"

Für das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG Oldenburg) liegen Eisenbahnprojekte nahe, liegt die einzige gewerblich-technische Berufsschule Oldenburgs doch unmittelbar in Bahnhofsnähe. Die Berufsfachschule für Informatik (BFI) hatte sich bereits im vergangenen Schuljahr mit einem Modelleisenbahnprojekt beschäftigt und mit finanzieller Unterstützung der OLB acht Bahnhofsmodelle gebaut, die durch einen eigenen Mikrocontroller gesteuert werden. Das Controllerboard, eine Eigenentwicklung des BZTG, hatten die Schüler zuvor selbst gelötet und daran das Programmieren von Mikrocontrollern erlernt. Die zusätzlichen Platinen waren von den Schülern der BFI geätzt, gebohrt, gelötet, getestet und verbaut worden. Das Ziel des Programmierens war das automatische Fahren der Modelleisenbahnlokomotive auf einer begrenzten Gleisanlage. Der betreuende Fachlehrer Rainer Lüllmann betont: "Mit dem Jade-Weser-Port vor der Tür ist diese Art der Anwendung für die Schülerinnen und Schüler sehr gut nachvollziehbar. Eine zusätzliche Motivation entsteht durch das Drucken der Prellböcke mit einem schuleigenen 3D-Drucker." Da sich das Projekt gut bewährt hat, soll es auch in diesem Jahr fortgesetzt werden.


Bild Lüllmann: (von links) Simon Stahmer, Aaron Joost, Yann Hülsebusch und Christoph Demandt


 

Mai 2016

Sechste Veranstaltung des Projektes Umwelttechnik im BZTG – Oldenburg

Das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung der Stadt Oldenburg (BZTG) hat zum sechsten Mal ein Projekt zur "Sensibilisierung von Ober- und Gesamtschüler für umwelttechnische Themen und Berufe" indiziert. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der letzten fünf Jahre wurde am 24. Mai 2016 wiederholt insgesamt ca. 215 Schülerinnen und Schülern der Oberschule Eversten und der Oberschule Ofenerdiek, verschiedene umwelttechnische Themen wie z.B. Wärme- und Stromerzeugung durch die Sonne, Stromerzeugung durch den Wind, Wasser- und Abfallwirtschaft  etc. nähergebracht. Die eingeladenen Schülerinnen und Schüler begaben sich im BZTG auf eine Lernreise. Bei dieser Lernreise durchliefen die Schülerinnen und Schüler in zeitgleichen Intervallen verschiedene Lernstationen, an denen Ihnen praxisnahes Wissen zu den unterschiedlichen umwelttechnischen Themen vermittelt wurde.



Den Unterricht während dieser Lernreise übernahmen dieses Mal Schüler aus acht Fachbereichen der Bau- und Metalltechnik des BZTG‘s, doppelt so viele wie in den ersten Jahren. Die Schülerinnen und Schüler könnten mithilfe von Informationsmaterialien der Arbeitsagentur die Berufszweige der teilnehmenden Fachbereiche kennenlernen. Von Erfahrungen und Eindrücken während der Ausbildung berichteten dabei die lehrenden Berufsschülerinnen und -schüler.

Außerdem haben verschiedene Fachfirmen die lehrenden Berufsschülerinnen und -schüler mit Anschauungsmaterial für ihren Mitmach- und Anschauungsunterricht unterstützt.

Erfreulicherweise groß für das BZTG und den Organisator Michael Paletta (Fachlehrer der Anlagenmechaniker/ -innen Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik im BZTG) war die Resonanz von Seiten der teilnehmenden Schulen. Dieses Jahr hat von der Seite des BZTG‘s erstmalig das Team der Zweiradmechaniker/-innen an dem Projekt teilgenommen. Fachfirmen haben Elektrofahrräder zur Verfügung gestellt, an denen die Motorentechnik gezeigt werden könnte. Als besonderes Highlight konnten die Besucher die Elektrofahrräder praktisch testen. Wie auch schon in den letzten Jahren war ein Lastkraftwagen im Einsatz, an denen ein großflächiger Fahrsimulator angeschlossen war, an den die Besucher das kraftstoffsparende Fahren üben konnten. Die Teilnehmer wurden des Weiteren über Themen wie z.B. das Heizen mit Holz, Wärme u. Stromerzeugung durch die Sonne, Wärmedämmmaßnahmen an Häusern, die Lehmbautechnik und vieles mehr informiert.

April 2016

TRAU DICH –TRENN DICH! - Abteilungsübergreifendes Projekt zur Gestaltung von Mülltrennungsschildern

Das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung möchte den Schülern und Auszubildenden einen offenen und einladenden Arbeits-, Lern- und Lebensraum bieten. Schon lange ist daher die Mülltrennung mit dafür bereitgestellten Containern in den Fluren und Aufenthaltsräumen eine Selbstverständlichkeit unseres Schulalltags.

Um die Schülerinnen und Schüler auf diesen wichtigen Anspruch aufmerksam zu machen, beschloss die Gruppe „Abgedreht“ für das Jahr 2015 Ausgaben für vier neue Mülltrenncontainer am Standort Donnerschwee. Der Umweltberater Michael Paletta hatte die Idee, die Auszubildenden der Abteilung Medientechnik zusätzlich Schilder entwickeln zu lassen, die über den Mülltrenncontainern an beiden Standorten hängen und jeden persönlich motivieren sollen, ihren Teil der Verantwortung für ein angenehmes Schulklima in ordentlichen Räumen beizutragen.

Begleitet von der Fachlehrerin Susanne Keseberg haben nun über 20 Mediengestalter des 1. Ausbildungsjahres ihre Entwürfe vorgelegt, deren Vielfältigkeit und Ideenreichtum die Jury begeisterte. Drei von ihnen gingen als Sieger hervor und wurden anschließend gedruckt.

Siegerfoto (v. l. n. r.): Die Mediengestalter/innen Vanessa Janich, Joana Rüdebusch und Daniel Bomsdorf (mit Michael Paletta)

Daraufhin entwickelte der Fachpraxislehrer Boris Fiebig mit seiner Berufsfachschulklasse Metalltechnik ein kostengünstiges und stabiles Befestigungssystem, so dass die Müllcontainer an beiden Standorten des BZTG nun mit diesen ansprechenden Schildern ausgestattet sind und zur Mülltrennung motivieren.



Ein tolles fachübergreifendes Projekt, das durch die Kooperation und Mitarbeit von vielen Kollegen und Auszubildenden unterstützt wurde.

Ihnen gilt unser besonderer Dank!

Text und Fotos: Susanne Keseberg

Februar 2016

Jugend forscht am BZTG Oldenburg 2016

Am 11./12. Februar war wieder Regionalwettbewerb Jugend forscht in Emden. Das BZTG Oldenburg war mit drei Projekten im Fachgebiet Technik erneut vertreten und konnte abermals überzeugen. Die Webcam als Überwachungskamera von Janik Wilder und Tizian Brumund wurde von der Jury mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Eine optimierte selbst fahrende Autorennbahn von Tim Scheumer und Fiepko Kühn erreichte Platz 3 und die fernsteuerbare Volleyballanzeige von Ricardo Scholze und Imke Schreiber hat mit Platz 2 die Qualifikation für den Landesentscheid in Clausthal-Zellerfeld nur knapp verpasst. Der betreuende Fachlehrer des BZTG, Rainer Lüllmann, betonte: "Da alle Gruppen eine Auszeichnung als Würdigung ihrer Arbeit zugesprochen bekommen haben, bin ich mit dem Ergebnis unserer Teilnahme wieder sehr zufrieden!". Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des BZTG besuchen das Berufliche Gymnasium Technik und streben an, die Abiturprüfung im Frühjahr 2017 unter anderem mit dem "Leistungskurs Elektrotechnik" abzulegen.


Das Bild zeigt von links: Fiepko Kühn, Ricardo Scholze, Janik Wilder, Tizian Brumund, Imke Schreiber, Tim Scheumer - alle Berufliches Gymnasium Technik / Jahrgang 12 / Leistungskurs Elektrotechnik

Seit 2010 hat das BZTG Oldenburg beim Wettbewerb Jugend insgesamt 27 Projekte vorgestellt, von denen mehr als 80% mit einem Sonderpreis oder einer Platzierung ausgezeichnet wurden. Da einige Projekte mehrfach erfolgreich waren, könnten die Schülerinnen und Schüler des BZTG mittlerweile 25 Auszeichnungen vom Regionalwettbewerb in Emden oder auch dreimal vom Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld mit nach Hause nehmen.

Februar 2016 Impressionen vom Tag der offenen Tür 2016





Februar 2016

NEU AM BZTG! Berufliches Gymnasium Technik Schwerpunkt Gestaltungs- und Medientechnik

Das Berufliche Gymnasium des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung (BZTG) der Stadt Oldenburg plant mit Beginn des Schuljahres 2016/2017 die Einführung des Schwerpunkts Gestaltungs- und Medientechnik.

Dieser neue Schwerpunkt ergänzt die bereits vorhandenen
Schwerpunkte der Elektrotechnik und der Informationstechnik um einen Schwerpunkt, der technisches Interesse mit der Lust an Kreativität, Farb- und Formgestaltung verbindet.

Das Berufliche Gymnasium vermittelt Schülerinnen und Schülern innerhalb von drei Jahren eine breite und vertiefte Allgemeinbildung, ermöglicht jedoch gleichzeitig eine berufsbezogene individuelle Schwerpunktbildung.
Mit Bestehen der Abiturprüfung wird die Allgemeine Hochschulreife erworben, die zum Studium an allen Hochschulen und Universitäten beliebiger Fachrichtungen berechtigt.

Der am BZTG Oldenburg geplante Schwerpunkt Gestaltungs- und Medientechnik bietet die Basis für ein technisches Grundverständnis im Bereich Print- und Digitalmedien. Inhaltliche Schwerpunkte sind:
 Grundlegende Arbeitsweisen der Gestaltungs- und Medientechnik,
 Printmedien layouten und typografisch gestalten,
 Webseiten gestalten, realisieren und veröffentlichen,
 Audiovisuelle Produktionen planen und umsetzen.
Im Vordergrund steht das exemplarische Erarbeiten von Problemlösungen in der Gestaltungs- und Medientechnik. So werden z.B. Flyer oder Filme für den Bereich der Werbung erstellt.

Aufnahmevoraussetzung für das Berufliche Gymnasium ist die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe, also der Erweiterte Sekundarabschluss I bzw. ein gleichwertiger Bildungsstand. Einen gleichwertigen Bildungsstand erwerben z.B. Schülerinnen und Schüler, die von der Klasse 9 in die Klasse 10 eines allgemeinbildenden Gymnasiums versetzt werden.
Sie können nach der Klasse 9 direkt in das Berufliche Gymnasium wechseln und dort die Allgemeine Hochschulreife erwerben.
Derzeit befindet sich die Einführung des neuen Schwerpunkts im Genehmigungsverfahren.
Anmeldeunterlagen finden sich jedoch bereits jetzt auf der Webseite des
BZTG Oldenburg (http://www.bztg-oldenburg.de) und können bis zum 20. Februar entgegengenommen werden. Am 05.02.2016 findet auch ein Tag der offenen Tür statt, an dem u.a. das Berufliche Gymnasium mit seinen Schwerpunkten vorgestellt wird.

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) Oldenburg
Lars Otten
Straßburger Straße 2
26123 Oldenburg
E-Mail: lars.otten@bztg-oldenburg.de
Tel.: (0441) 9837769
Web: http://www.bztg-oldenburg.de

 

Dez. 2015

Jugendliche spielen das gute Leben - Klasse der Fachoberschule Gestaltung entwickelt Stück zu einer schwierigen Thematik

Die Gruppe hat ein vielschichtiges Theaterprojekt auf die Beine gestellt. Dem Zuschauer wird die Problematik des modernen Alltags gezeigt.

Donnerschwee Was brauche ich für ein gutes Leben? Wie meistere ich den Spagat zwischen Arbeit und Freizeit? Nehme ich Stress in Kauf, um Karriere zu machen? Diese und andere Fragen stellt sich die Klasse 12a der Fachoberschule für Gestaltung in ihrem Theaterprojekt.

Das Stück „Arm ≠ungleich Glücklich?“, das die Gruppe am Donnerstag, 17. Dezember, im Internationalen Jugendprojektehaus (Eingang Schlieffenstraße) auf dem Gelände der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne vorstellt, entstand im Rahmen des Werte- und Normen-Unterrichts der Klasse. In drei Tagen Arbeit beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit Texten aus der Theologie, von verschiedenen Philosophen sowie mit antiken Mythen. Als erstes wurde an der politischen und inhaltlichen Ebene des Stückes gearbeitet und an den Texten, später an der szenischen Darstellung.

Durch diese gemeinsamen Erfahrungen wächst die Klasse enger zusammen, man lerne sich besser kennen und es sei „eine unvergessliche Erfahrung“, berichtet die 19-jährige Schülerin Linda Herzog. Diesen Zusammenhalt merkt man der Gruppe an, wenn sie auf der Bühne steht.

In dem selbst geschriebenen Stück geht es um die Frage, was man für ein gutes Leben braucht und ob es überhaupt möglich ist, eine Ausgeglichenheit zwischen dem Glück und dem Stress zu erreichen. Die jungen Leute zwischen 17 und 22 Jahren kennen die Situationen, die sie auf der Bühne darstellen, zu gut. „Für die Jugendlichen ist der Spagat zwischen der Theaterarbeit und der Schule schwierig“, erklärt die Gruppenleiterin und Diplompädagogin Margit Ostern. „Die Schüler sind durch ihre Prüfungen unter Zeitdruck, aber wollen spielen.“


Mit dem Blick in die Zukunft: In dem Theaterprojekt wird der Mythos des guten Lebens hinterfragt. Bild: Milena Schnell

Der größte Teil der Gruppe hat noch keine Theatererfahrung, ist aber sehr ambitioniert. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam am Bühnenbild oder am Text, geben sich gegenseitig Tipps und achten genau auf die Anweisungen der Gruppenleiterinnen Gina Schumm und Margit Ostern. „Durch die Theaterarbeit tauen sie auf, sie finden neue Facetten an sich und verbessern ihre Kommunikation zueinander“, lobt Schumm.

In Zusammenarbeit mit Margit Ostern entstand das Theaterstück als Beitrag zu einem Projekt mit vielen Beteiligten und vielen Themen, wie zum Beispiel Armut und Reichtum. Viel Zeit zum Proben bleibt ihnen nicht mehr, denn die Ergebnisse des Gesamtprojekts werden bereits am Mittwoch, 16. Dezember, ab 19 Uhr unter dem Motto „Was ist ein gutes Leben?“ im Internationalen Jugendprojektehaus vorgestellt. Das Stück der Klasse 12a geht dann einen Abend später ab 19 Uhr über die Bühne.

Mehr Infos unter www.jugendkulturarbeit.eu

 

 

Nov. 2015

Probebühne schweißt eng zusammen

„Schule. Spiel. Theater“ existiert bereits seit drei Jahren. Das Schauspielprojekt des Jungen Staatstheaters führt junge Menschen an das kulturelle Leben heran.

Oldenburg Dumpfe rhythmische Töne dringen durch die Tür, die mit einem Schild „Schuhe bitte ausziehen“ versehen ist. Zehn Paar Socken laufen den schwarzen Raum hoch und runter, hoch und runter. Bis ein Paar stehen bleibt und von den übrigen wieder abgeholt wird.

„Schule. Spiel. Theater“ heißt das Projekt des Jungen Staatstheaters, das sich zum Ziel gesetzt hat, alle Bevölkerungsschichten für das Theater zu begeistern. Seit drei Jahren stellt das Theater gemeinsam mit wechselnden Klassen Stücke auf die Beine. Derzeit nimmt eine Klasse der Integrierten Gesamtschule Kreyenbrück und das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte an dem Programm teil.

Auch die Berufseinstiegsklasse Farbtechnik des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung (BZTG) trifft sich seit Oktober jeden Dienstag, um ihr schauspielerisches Können zu verbessern. „In dieser Klasse haben wir viele Jugendliche, die die vorherige Schule abgebrochen haben. Schüler mit Migrationshintergrund, die die deutsche Sprache noch nicht perfekt beherrschen“, erklärt Theaterpädagogin Hanna Paku. Sie ist jede Woche bei den Proben dabei und unterstützt die 16- bis 20-Jährigen gemeinsam mit der Deutsch- und Beratungslehrerin Margit Ostern bei der Themenumsetzung. „Es ist schön zu sehen, wie sich die Schüler von Woche zu Woche sowohl im Spiel als auch sprachlich verbessern“, sagt Ostern.


Leoni (16) übt mit ihren Mitschülern auf der Probebühne. 
Bild: Torsten von Reeken

Die Geschichten von Wilhelm Buschs „Max und Moritz“ dienen als Leitfaden. „Wilhelm Busch hat vieles mit den jungen Menschen dieser Klasse gemeinsam. Er hat auch vieles abgebrochen und unzählige Neustarts vollzogen“, berichtet Ostern. „Die Schüler können sich mit ihm und den Geschichten identifizieren.“

Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Lionsclub Lambertus. „So können wir zum Beispiel als Gruppe ins Theater gehen und auf andere Weise das Schauspiel erleben“, so Ostern.

Doch das gemeinsame Spiel dient nicht nur der Integration in die Theaterwelt, es schweißt die Gruppe vor allem zusammen. „Wenn jemand krank ist, kommt er hierher, um bei der Gruppe zu sein. Die wollen das wirklich gemeinsam durchziehen und am Ende auf der Bühne zeigen, was sie gelernt haben“, sagt Ostern stolz.

Nicht nur sie ist begeistert. Besonders die Schüler freuen sich abseits des Klassenzimmers zusammen etwas zu schaffen. Schülerin Alya (20) erklärt ihr Gefühl beim Schauspiel: „Wir schaffen hier Vertrauen untereinander. Und wir können während des Spiels alles Schlechte vergessen, was wir im Herzen tragen.“ Alya spielt an diesem Probetag eine Marionettenspielerin, die ihre Mitschüler tonlos und nur zum Klang der Musik an unsichtbaren Fäden führt. Die Mitschüler schauen gebannt zu und die Stille der anderen macht deutlich wie berührt sie sind. „Man lernt hier selbstbewusster zu sein“, sagt Erik (16). Er und seine Mitschüler wollen am liebsten noch viel mehr Stunden im Staatstheater verbringen, um für ihre große Premiere in der Exerzierhalle am 16. Januar zu üben. Auch nach Abschluss des Projektes wollen viele der Schüler weiterhin auf der Bühne stehen.

Margit Ostern möchte auch in Zukunft Jugendliche und Theater zusammenbringen. „Im nächsten Jahr würde ich gerne mit Flüchtlingen arbeiten und ihnen mit Theater ein besseres Gefühl geben.“

 

Nov. 2015

Schüler bauen "Multiboard"

Aufbauend auf ihr "Jugend forscht"-Projekt, das sie im Februar 2015 beim Regionalwettbewerb in Emden vorgestellt hatten, sind die Schüler Nam Nguyen, Christian Heinrich und Mirko Springer (damals Klasse 2 der Berufsfachschule für Informatik) gemeinsam mit ihrem Fachlehrer Rainer Lüllmann am Thema geblieben und haben den Platinenentwurf weiter optimiert und so weiter entwickelt, dass diese Platine in den kommenden Jahren im Unterricht eingesetzt werden kann. Dazu haben die Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 12 des "Leistungskurses" Elektrotechnik des Beruflichen Gymnasiums am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG Oldenburg) jetzt 20 dieser Platinen für den zukünftigen Unterricht erfolgreich gebaut.



Die Platinen waren selbst geätzt, gebohrt und bestückt worden. Der Bau einer solchen Platine durch jeweils eine Person dauerte ungefähr sechs Unterrichtsstunden. Lüllmann betont: "Die Platinen sind sehr gut für die Prüfungsvorbereitung geeignet und können dazu von den Schülerinnen und Schülern ausgeliehen werden." Das Projekt war mit jeweils 500,- Euro von der Regionalstiftung der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) sowie der Stiftung NiedersachsenMetall unterstützt und damit ermöglicht worden. Das Bild zeigt von links die beteiligten: Kilian Fielers, Kira Schlenz, Janik Wilders, Fiepko Kühn, Alexander Haake, Sören Münch sowie Henning Jacobs beim Programmieren mit bzw. Löten an Platinen. Diese Schaltung kombiniert Joystick, Temperatursensor, Lichtsensor, Lichtschranke, Reflexkoppler, professionelles Sound-Potentiometer, Zweifarb-Leuchtdiode, LC-Display, 7‑Segment-Anzeige sowie eine LED für mehr als 16,7 Millionen Farben und bietet damit zahlreiche Einsatzmöglichkeiten sowohl für den Unterricht als auch für den Prüfungseinsatz. Das "Multiboard" bildet den Abschluss eines am BZTG entwickelten Mikrocontroller-Systems, das seit dem Jahr 2011 bislang von ca. 250 Personen erfolgreich gebaut und zum Erlernen des Programmierens genutzt wurde.

Okt. 2015

Soundcheck im Beruflichen Gymnasium Elektrotechnik!

Schülerinnen und Schüler des Kurses Elektrotechnik bei Herrn Schlalos haben im Rahmen des Lerngebiets „Schaltungen der Kommunikations-technik analysieren und erstellen“ einen MP3-Booster mit Bluetooth-Schnittstelle entwickelt und gebaut. Um die Zusammenhänge und Funktionsweisen einer Verstärkerschaltung mit Transistoren zu verstehen, wurden zunächst einfache Schaltungen analysiert. Für eine brauchbare Anwendung waren diese einstufigen Verstärkerschaltungen allerdings eher ungeeignet. Somit wurde eine leistungsfähigere Serien-Gegentakt-Endstufe ausgewählt, dessen Schaltung und Funktion zunächst verstanden werden musste. Um das bisher Gelernte zu vertiefen, wurde eine Projektarbeit durchgeführt, im Rahmen derer die Schülerinnen und Schüler mehrere Lerninhalte miteinander verknüpfen mussten. Aus dem Schaltplan sollte mit Hilfe einer professionellen Software ein Platinenlayout entwickelt werden. Dazu mussten bereits vorab die richtigen Bauteile ausgewählt werden, damit sie später auf der fertigen Platine platziert werden konnten.



Eine umfangreiche Recherche in Datenblättern und Datenbanken der Hersteller war dabei unvermeidlich. Das Einhalten bestimmter Vorgaben, wie Platzierung der Bauteile in Funktionsgruppen, kurze Leiterbahnwege für bestimmte Signale und Mindestleiterbahnbreiten waren nicht ganz einfach. Nach dem alle ihr eigenes Layout entwickelt hatten, wurden die Platinen hergestellt, indem die Layouts auf Folie ausgedruckt und damit die Fotoschicht der Platinen belichtet wurde. Im Anschluss erfolgten die Entwicklung und das Ätzen der Platinen. Glücklicherweise trafen auch bereits die bestellten Bauteile ein, so dass direkt mit dem Bohren, Bestücken und Löten begonnen werden konnte. Ein erster Funktionstest mit einem Sinussignal des Funktionsgenerators und dem Einstellen des Arbeitspunktes am Oszilloskop gelang den meisten.



Bei einigen Schülerinnen und Schülern konnte auch gleich mit der Fehlersuche begonnen werden. Dabei halfen die Vorkenntnisse zum Themenkomplex Messtechnik und das Verständnis der Schaltung. Parallel zur Herstellung der Schaltung erstellten die Schüler eine Projektdokumentation, in der alle Projektschritte, sowie der Schaltplan und das Layout beschrieben wurden. Ein weiterer Anteil des Projektes war die Herstellung eines möglichst kreativen Gehäuses, das den Klang des Verstärkers besonders beeinflusst.



Hier wurde nicht an Kreativität gespart: es wurde ein Buch ausgehöhlt, eine PS2 zerlegt oder aus verschieden Werkstoffen ein Gehäuse gebastelt. Ein weiterer Teil der Aufgabe war der Soundcheck, bei dem es darauf ankam, ein bestimmtes Musikstück möglichst laut und ohne Verzerrungen wiederzugeben. Insgesamt wurde das Projekt von den Schülerinnen und Schülern als sehr motivierend empfunden. „Wir hatten die Box schon 5 Stunden am Baggersee laufen!“ war z.B. einer der Kommentare der Schüler. Für die Zukunft soll die Stromversorgung noch durch einen Akku mit einem selbst entwickelten Ladegerät ersetzt werden. Es gibt also immer noch etwas zu tun.

Ein besonderer Dank geht an Herrn Bernd Janssen für die Unterstützung und an Robin Schepke für die umfangreiche Hilfestellung.

Zur Dokumentation der Arbeitsschritte:

 

Juli 2015

Erfolgreiche Physik- und Technik-Projektwoche am BZTG

Kurz vor den Sommerferien ist immer Zeit für etwas Besonderes: Einige Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs der Helene-Lange Schule Oldenburg mit besonderem Interesse an Physik und Technik haben vom 14. bis 17. Juli 2015 an einer Projektwoche der BBS Wechloy und des BZTG Oldenburg teilgenommen.
Robert Dargatz, Carsten Schlalos und Rainer Lüllmann betreuten die Schüler an den unterschiedlichen Tagen mit verschiedenen Schwerpunkten.
Am ersten Tag wurde am Beispiel der Fahrradbeleuchtung der Einstieg in die Elektronik geschafft und anschließend an komplizierteren Schaltungen vertieft. Am zweiten Tag wurde besonders das Thema Elektronik an regenerativen Energiequellen am Beispiel von Solarzellen und Brennstoffzellen bearbeitet. Am dritten Tag lag der Schwerpunkt auf der Microcontrollerprogrammierung in C.



Zum Abschluss wurde am vierten Tag das Solarfeld auf dem Fliegerhorstgelände besichtigt und so konnten die vorher erarbeiten Kenntnisse vertieft werden. "Wir haben in der ganzen Woche sehr viel experimentiert und die Möglichkeiten dazu an den BBS sind einfach toll" (Alena aus der 9c).
Mit großer Begeisterung verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler nach dieser abwechslungsreichen Woche mit dem Ziel sich bald wieder mit Technik zu beschäftigen.

 

Juli 2015

Fünfte Veranstaltung des Projektes Umwelttechnik im BZTG - Oldenburg

Das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung der Stadt Oldenburg (BZTG) hat zum vierten Mal ein Projekt zur "Sensibilisierung von Ober- und Gesamtschüler für umwelttechnische Themen und Berufe" initiiert. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der letzten vier Jahre wurde am 23. Juni 2015 und am 02. Juli 2015 wiederholt insgesamt ca. 215 Schülerinnen und Schülern der Oberschule Eversten und der Oberschule Ofenerdiek, verschiedene umwelttechnische Themen wie z.B. Wärme- und Stromerzeugung durch die Sonne, Stromerzeugung durch den Wind, Wasser- und Abfallwirtschaft  etc. nähergebracht. Die eingeladenen Schülerinnen und Schüler begaben sich im BZTG auf eine Lernreise. Bei dieser Lernreise durchliefen die Schülerinnen und Schüler in zeitgleichen Intervallen verschiedene Lernstationen, an denen Ihnen praxisnahes Wissen zu den unterschiedlichen umwelttechnischen Themen vermittelt wurde. Den Unterricht während dieser Lernreise übernahmen dieses Mal Schüler aus acht Fachbereichen der Bau- und Metalltechnik des BZTG´s, doppelt so viele wie in den ersten Jahren. Die Schülerinnen und Schüler könnten mithilfe von Informationsmaterialien der Arbeitsagentur die Berufszweige der teilnehmenden Fachbereiche kennenlernen. Von Erfahrungen und Eindrücken während der Ausbildung berichteten dabei die lehrenden Berufsschülerinnen und –schüler.

Außerdem haben verschiedene Fachfirmen die lehrenden Berufsschülerinnen und –schüler mit Anschauungsmaterial für ihren Mitmach- und Anschauungsunterricht unterstützt.

Erfreulicherweise groß für das BZTG und den Organisator Michael Paletta (Fachlehrer der Anlagenmechaniker/ -innen Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik im BZTG) war die Resonanz von Seiten der teilnehmenden Schulen. Als besonderes Highlight waren in diesem Jahr wieder zwei Lastkraftwagen mit unterschiedlichen Abgasgrenzwerten im Einsatz, an denen sehr praxisnah die Euro-Normunterschiede deutlich gemacht werden konnten. Die Teilnehmer wurden desweiteren über Themen wie z.B. das Heizen mit Holz, Wärme u. Stromerzeugung durch die Sonne, Wärmedämmmaßnahmen an Häusern und vieles mehr informiert. Über eine Weiterführung und einen Ausbau dieses aktuellen umweltspezifischen Projektes wird aufgrund der großen Resonanz in den kommenden Jahren nachgedacht. Der Organisator Michael Paletta teilte mit, „dass in den letzten vier Jahre schon ca. 1000 Schülerinnen und Schüler an dem Umweltprojekt teilgenommen haben und einige der Besucher der letzten Jahre mittlerweile den schulischen Teil einer Ausbildung am BZTG absolvieren oder eine weiterführende Schulzweig besuchen. Darüber ist man am BZTG hoch erfreut“.

Der lokale Sender O1 war am ersten Umweltprojekttag zu Gast im BZTG. Es wurde in der Sendung "O1aktuell" ein Beitrag am 24.06.2015 gesendet. Der Beitrag ist in der Mediathek des Senders unter dem Link http://www.oeins.de/mediathek/ zu finden.

 



März 2015

BZTG meets LBZH und OLB

Im Rahmen der Berufsorientierung haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8.2 des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte (LBZH Oldenburg) am 18.03. einige Stunden am BZTG Oldenburg verbracht. Sie hatten Gelegenheit erstmals eine kleine Platine zu bestücken und zu löten, die in den kommenden Monaten bei einem Projekt des BZTG Verwendung finden soll. Zusätzlich erhielten sie Einblicke in die verschiedenen Abteilungen der einzigen gewerblich-technischen Berufsschule der Stadt Oldenburg, sahen erstmals einen 3D-Drucker im Einsatz und konnten mit am BZTG gebauten ferngesteuerten Fahrzeugen eine Runde Autofußball spielen. Die Klassenlehrerin der Gäste der Förderschule für Hörgeschädigte, Frau Ingrid Fischer, betonte: "Ich bin begeistert über die vielen interessanten Dinge, die wir bei unserem Besuch am BZTG sehen konnten".

Auf Seiten des BZTG war dieser Besuch der Auftakt eines über mehrere Monate geplanten Projekts, in dessen Rahmen mehrere kleine Modelleisenbahnanlagen von den Schülern der Klasse 1 der Berufsfachschule für Informatik gebaut werden sollen. Während des Besuchs hatten drei Schüler dieser Klasse, einer selbst mit Hörschädigung, die etwas jüngeren Gäste beim Löten begleitet und den Besuch organisatorisch betreut. Der Fachlehrer des BZTG Oldenburg, Herr Rainer Lüllmann, bedankte sich: "Dieses Modelleisenbahnprojekt ist nur durchführbar, weil die OLB-Stiftung durch eine Förderung den finanziellen Rahmen dafür geschaffen hat." Der Kontakt zur OLB-Stiftung war während der Verleihung des Sonderpreises für Innovation und Technik des Bundespräsidenten in Berlin im vergangenen November entstanden. Herr Lüllmann war dorthin von Jugend forscht als Würdigung der schülerorientierten Projektarbeiten der vergangenen Jahre eingeladen worden.

Februar 2015

Jugend forscht 2015

Beim Regionalentscheid 2015 in Emden stellten neun Schüler der Klassen 1 und 2 der Berufsfachschule für Informatik drei Projekte vor.

Simon Stahmer, Christoph Demandt und René Krummacker (alle BFI 1) entwickelten eine Software mit der Schülerinnen und Schüler das Umstellen von Formeln üben können. Sie haben als Anerkennung für ihre Arbeit von der Jury einen Buchpreis zuerkannt bekommen. Jannick Bremm (BFI 2) hatte sich mit der Ansteuerung eines Hochregallagers von Fischertechnik durch das schuleigene Mikrocontroller-Board BFGTmega32 befasst und verschiedene Ansteuerungsalgorithmen programmiert. Die Schüler Christian Heinrich, Nam Nguyen und Mirko Springer (BFI 2) hatten nicht nur im Unterricht den Vorschlag zur Entwicklung einer Übungsplatine gemacht, sondern diese auch gleich entwickelt, gebaut und eine Testsoftware programmiert. Ihr Platinenlayout soll in den kommenden Monaten etwas überarbeitet werden und kann anschließend den Schülern zum Üben des Programmierens angeboten werden.

Obwohl das BZTG damit nicht an das hervorragende Abschneiden im vergangenen Jahr anknüpfen konnte, zeigte sich der betreuende Fachlehrer, Herr Rainer Lüllmann, außerordentlich zufrieden: "Alle Schüler haben sich freiwillig einer Aufgabe gestellt und diese erfolgreich zum Abschluss gebracht. Ich bin davon überzeugt, dass die Schüler viel gelernt haben."

Das Bild zeigt von links: Jannick Bremm, Nam Nguyen, Christian Heinrich (vorne), René Krummacker, Mirko Springer, Christoph Demandt, Simon Stahmer (Bild: Rainer Lüllmann)

 


Januar 2015


Informationsabend Technikerschule Elektrotechnik

Die Technikerschule Elektrotechnik (zweijährige Fachschule Elektrotechnik) lädt am Dienstag, dem
13. Januar 2015 um 19:00 Uhrzu einem Informationsabend über diese Schulform in die Ehnernstraße 132, Automationstechniklabor, ein.
Lehrkräfte erläutern die Aufnahmevoraussetzungen und Lerninhalte der Technikerschule, sowie mögliche Perspektiven und Karrierechancen.


 


Oktober 2014


FachoberschülerInnen besuchen den Bundestag

Am Mittwoch, den 15. Oktober waren 39 Schülerinnen und 3 Schüler der Fachoberschule Gestaltung Oldenburg (BTZG) auf meine Einladung hin zu Gast im Deutschen Bundestag. Der Besuch im Parlament fand im Rahmen einer einwöchigen Berlin-Reise der Jugendlichen statt und kam aufgrund einer Initiative ihrer begleitenden Lehrerinnen Margit Ostern und Ella Erlenbusch zustande.

Im Rahmen des rund einstündigen Informationsgespräches, zu dem ich meine Gäste im Paul-Löbe-Haus empfing, erklärte ich die Abläufe im Bundestag, die Aufgaben, die die Ausschüsse in welchen er engagiert ist mit sich bringen, und die vielfältige Arbeit eines Abgeordnetenbüros. Besonders interessierten sich die Schülerinnen und Schüler für den Bereich des Petitionswesens. Welche Möglichkeiten der Beteiligung diese den BürgerInnen bieten, welche Chance auf Durchsetzung die Anliegen haben, und wie der idealtypische Ablauf einer „normalen Petition“ durch die „Mühlen“ von Politik und Bundestagsverwaltung konkret aussieht, konnte ich als Mitglied des Ausschusses aus erster Hand darstellen.

Ein weiteres aktuelles Thema, welches die Jugendlichen stark beschäftigte war vor dem Hintergrund der Konflikte im Nahen Osten der gesamte Bereich der Flüchtlingsaufnahme in deutschen Kommunen. Den SchülerInnen war die komplexe Herausforderung einer vermehrt nötigen Aufnahme von geflüchteten Menschen sehr bewusst. Beispielsweise wurde die Frage danach gestellt, wie die Gesellschaft Vorurteilen oder gar rassistischen Ressentiments bei anstehenden Unterbringungen in lokalen Nachbarschaften entgegenwirken kann, was für mich von einem hohen Problembewusstsein der Jugendlichen zeugt.

Im Anschluss an das rege Gespräch ergab sich noch die Gelegenheit für ein gemeinsames Foto vor dem Reichstag bei herbstlichem Sonnenschein bevor die KreativschülerInnen weiter die Hauptstadt erkundeten.



Juli 2014


Schnupperkurs Mikrocontroller 2014

Die Arbeitsgemeinschaft "Jugend forscht und mehr" des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung der Stadt Oldenburg hat von Mai bis Juli erstmals einen "Schnupperkurs Mikrocontroller 2014" für Schüler der achten und neunten Klassen aller Schulformen angeboten. Die an Technik interessierten Schüler haben an einem Mikrocontroller-Board, das am BZTG Oldenburg entwickelt worden war, ersten Kontakt mit dem Programmieren von Mikrocontrollern aufnehmen können. Mikrocontroller sind programmierbare elektronische Bausteine, die in Fahrzeugen zum Beispiel das Auslösen der Airbags überwachen und Fehlfunktionen vermeiden sollen. Der durchführende Kollege, Herr Rainer Lüllmann betonte: "Es ist wichtig die Schüler frühzeitig an das Programmieren heranzuführen, da das Erstellen von Programmen in vielen technischen Disziplinen von hoher Bedeutung ist." Der Schüler Kay Fastenau sagte: "Ich habe durch diesen Kurs einen ersten Eindruck von den Tätigkeiten eines Programmierers bekommen."

Das Bild zeigt von links die Schüler: Tim Schmidt (Liebfrauenschule), Kay Fastenau und Alexander Raimer (beide Oberschule Eversten)

 


Juli 2014


Jugendliche öffnen mit Theaterspiel Wege zur Seele
Workshop setzt sich mit Krankheiten auseinander – Weitere Aufführungen möglich

Von Susanne Molkenthin (Nordwest-Zeitung, Oldenburg)



"Ich bin nicht verrückt!", schreien 17 Mädchen im Chor. Sie stehen auf der Bühne im Kasino der ehemaligen Kaserne an der Schlieffenstraße. Die zwischen 16 und 24 Jahre alten Nachwuchsschauspielerinnen aus der 11. Stufe der Fachoberschule Gestaltung vom Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) Oldenburg haben sich in einem Theaterworkshop des Vereins Jugendkulturarbeit zehn Tage intensiv mit psychischen Krankheiten beschäftigt.

Begleitet wurden sie von Jugendbildungsreferentin Gina Schumm, aus deren Initiative das Projekt entstanden ist. Auch die Beratungslehrerin der Fachoberschule Gestaltung, Margit Ostern, betreut das Projekt und hat es mit auf die Beine gestellt. Für den fachlichen Rahmen waren außerdem Paula Schumm und Pauline Schulz zugegen, die sich in der Psychotherapeuten-Ausbildung befinden.

"Seit einiger Zeit ist eine Zunahme psychischer Krankheiten zu beobachten. Das liegt unter anderem an vermehrtem Stress und Versagensängsten", sagt Margit Ostern. "Die Menschen haben ein Recht darauf, ohne Vorurteile behandelt zu werden. Man soll nicht über sie reden, sondern mit ihnen", so die Mitinitiatorin.

Ein Theaterstück aus dem Workshop zu entwickeln, war nicht das eigentliche Ziel, sondern entstand aus dem Prozess und der Begeisterung der Mädchen für das Thema. Der Workshop umfasste fünf Tage und war eine Mischung aus Theaterpädagogik und Wissensvermittlung über psychische Krankheiten, welche sowohl aus theoretischen als auch praktischen Teilen bestand. Die Mädchen haben sich dort in verschiedene psychische Erkrankungen – wie Depression, Schizophrenie und Bulimie – in Improvisationen hineingefühlt.

Aus dieser spontanen Eigenchoreografie hat sich das Projekt verselbstständigt; es sind die Texte und das Theaterstück ohne äußere Vorgabe entstanden. Die Mädchen hatten großen Mut, sich in eine komplexe Thematik fallenzulassen. Denn es gab auch lange offene Gesprächsrunden, in denen über die eigenen Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen gesprochen und rasch festgestellt wurde, dass nahezu jede Teilnehmerin in ihrem Umfeld davon betroffen ist.

"Uns war es wichtig, dem Thema mit Leichtigkeit zu begegnen, damit eben nicht nur alles ernst und schrecklich erscheint und besonders keine Klischees entstehen", betonte die angehende Psychotherapeutin Paula Schumm.

Alle hoffen, dass aus diesem Workshop ein Modellprojekt auch für andere Schulen werden könnte, da viele Schüler von dieser Thematik betroffen seien und hier Wege aufgezeigt würden, damit umzugehen.

Alle Beteiligten wünschen sich ein Folgeprojekt, um diese Art von Workshop zu etablieren. Mit Theaterpädagogik kann man Menschen zusammenführen, so Jugendbildungsreferentin Gina Schumm. Zunächst wird das Stück "Ver-rückt" nur für die Familien und Freunde der Mädchen aufgeführt, aber wenn sich weitere Bühnen dafür anbieten, wäre die Gruppe gerne bereit, es wieder aufzuführen. Ansprechpartnerin Margit Ostern ist erreichbar unter Tel. 0173/1733828.

 

 


Juli 2014


Vierte Veranstaltung des Projektes Umwelttechnik im BZTG - Oldenburg

Das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung der Stadt Oldenburg (BZTG) hat zum vierten Mal ein Projekt zur „Sensibilisierung von Ober- und Gesamtschüler für umwelttechnische Themen und Berufe“ indiziert. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der letzten drei Jahre wurde am 01. Juli 2014 wiederholt insgesamt ca. 240 Schülerinnen und Schülern der Oberschule Eversten, der Oberschule Ofenerdiek, der Oberschule Alexanderfeld und der Realschule Kreyenbrück sowie zehn Lehramtsanwärter /-innen verschiedene umwelttechnische Themen wie z.B. Wärme- und Stromerzeugung durch die Sonne, Stromerzeugung durch den Wind, Wasser- und Abfallwirtschaft  etc. nähergebracht. Die eingeladenen Gäste begaben sich im BZTG auf eine Lernreise. Bei dieser Lernreise durchliefen die Teilnehmer in zeitgleichen Intervallen verschiedene Lernstationen, an denen Ihnen praxisnahes Wissen zu den unterschiedlichen umwelttechnischen Themen vermittelt wurde.



Den Unterricht während dieser Lernreise übernahmen dieses Mal Schüler aus acht Fachbereichen der Bau- und Metalltechnik des BZTG doppelt so viele wie in den ersten Jahren. Die Schülerinnen und Schüler und die Lehramtsanwärter /-innen könnten mithilfe von Informationsmaterialien der Arbeitsagentur die Berufszweige der teilnehmenden Fachbereiche kennenlernen. Von Erfahrungen und Eindrücken während der Ausbildung berichteten dabei die lehrenden Berufsschülerinnen und -schüler.

Außerdem haben verschiedene Fachfirmen mit Anschauungsmaterial den Mitmach- und Anschauungsunterricht der lehrenden Berufsschülerinnen und -schüler unterstützt.

Erfreulicherweise groß für das BZTG und den Organisator Michael Paletta (Fachlehrer der Anlagenmechaniker/ -innen Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik im BZTG) war die Resonanz von Seiten der teilnehmenden Schulen. Als besonderes Highlight waren in diesem Jahr wieder zwei Lastkraftwagen mit unterschiedlichen Abgasgrenzwerten im Einsatz, an denen sehr praxisnah die Euro-Normunterschiede deutlich gemacht werden konnten. Die Teilnehmer freute außerdem die Herstellung von maßhaltigen Lehmsteinen, die Sie mit nach Hause nehmen konnten. Über eine Weiterführung und einen Ausbau dieses aktuellen umweltspezifischen Projektes wird aufgrund der großen Resonanz in den kommenden Jahren nachgedacht.


Der Organisator Michael Paletta teilte mit, „dass in den letzten vier Jahre schon ca. 800 Schülerinnen und Schüler an dem Umweltprojekt teilgenommen haben und einige der Besucher der letzten Jahre mittlerweile den schulischen Teil einer Ausbildung am BZTG absolvieren oder eine weiterführende Schulzweig besuchen. Darüber ist man am BZTG hoch erfreut“.

 


Juni 2014


Juni ist OLMUN-Zeit in Oldenburg

Zum 14. Mal fand in diesem Juni die OLMUN, das Oldenburger Planspiel zur Simulation der Konferenzen der Vereinten Nationen, unter dem Motto "World Peace – our present task , our future aim" statt.
Mit 720 Teilnehmern aus 12 verschiedenen Ländern hat die diesjährige OLMUN  Rekorde aufgestellt. Und eine Gruppe von 18 Schülern des BZTG war dabei.

Eine spannende und erlebnisreiche Woche mit vielen interessanten Bekanntschaften und Kontakten liegt hinter den Teilnehmern.

Die Schüler des BZTG repräsentierten die Delegationen der Elfenbeinküste (Erik Heinowski, Yannis Odion, Caitlyn Pelé, Claas Siber), Pakistans (Roozbeh Debozorgi, David Lienau, Hamza Mahmood, Lasse Warnken, Tjark Wübbeler), der Vereinigten Arabischen Emirate (Gerrit Busch, Peer Brendes, Tim Christoffers, Kevin Müller), Trinidad and Tobagos (Arne Deeken, Folke Gleumes, Kilian Zimmermann) und unterstützten das Organisationsteam im administrativen (Matthias Thoben) und technischen (Lutz Heermann) Bereich.

In fünf von acht debattierenden Konferenzen diskutierten die Schüler des BZTG als Vertreter „ihrer“ Länder Probleme und Maßnahmen zur Erlangung eines Weltfriedens in der Konferenzsprache Englisch.

In den drei zahlenmäßig größten Konferenzen (General Assembly 3rd, General Assembly 4th, Special Conference), in denen fast alle Mitgliedsländer der Vereinten Nationen präsent sind, wurde nach Lösungen gesucht, um die Jahrhundertziele zu erreichen. Im Mittelpunkt standen die Verringerung von Armut in der Welt, die Eindämmung von HIV/AIDS, die Bildung, Umweltprobleme, die Verringerung der Verbreitung von Infektionskrankheiten und der Umgang mit Problemen in Krisengebieten.

Im Menschenrechtskomitee wurden die Probleme von Kindern in Kriegs- und Krisengebieten diskutiert und Resolutionen zur Bewältigung dieser geschlossen.

Im Mittelpunkt des Umweltprogramms standen die Folgen von Geoengineering für die Umwelt.
In heißen Diskussionen wurden Resolutionen erstellt und abgestimmt, die an die „echte“ UN geschickt werden, um die Arbeit der politisch interessierten und engagierten Jugendlichen zu dokumentieren und zu würdigen.
Das begleitende Abendprogramm, ein gemeinsames Grillen, Fußball und Party, fand bei den Schülern ebenfalls großes Interesse, da hier Kontakte geknüpft und neue Bekanntschaften geschlossen wurden, die hoffentlich im nächsten Jahr vertieft werden können.

Nach einer eindrucksvollen und interessanten Veranstaltung freuen sich alle schon auf die OLMUN 2015.

Birgit Lübke-Beutel

 


Juni 2014


Volleyballturnier TGO 11er und FOT 12er Klassen

Wiedermal wurde im Rahmen des Sportunterrichts ein Volleyballturnier zwischen den TGO 11er Klassen und den FOT 12er Klassen von den Sportlehrern Christian Wulf und Michael Paletta angeboten. Acht Klassen des Jahrgangs 13/14  haben am 25. Juni 2014 in der Sporthalle des BZTG in Donnerschwee  um den Einzug ins Finale gefightet. Alle acht Klassen haben sich im Vorfeld auf dieses Turnier im Sportunterricht vorbereitet.

Gespielt wurde mit zwei Mannschaften je Klasse, wobei es darauf ankam, dass beide Mannschaften soviel gute Ergebnisse wie möglich erzielten, um – als Klasse –  ins Finale einzuziehen. In diesem Jahr wurde das Finale zwischen der FOT 2A und der FOT 2C ausgespielt. Die FOT 2A hat das Finale erreicht, obwohl Sie nur mit acht Spielern zu dem Turnier angetreten sind. Im Finale haben Sie dann aber relativ klar gegen die besser spielende FOT 2C verloren. Die Schülerin und Schüler der FOT 2C haben dann auch freudestrahlend bei der Siegerehrung den Pokal, von dem Schuleiter des BZTG-Oldenburg Herrn Meyer entgegengenommen. Das Spiel um Platz drei hat zeitgleich nach einem packenden Spiel die FOT 2E für sich entschieden.

Die wahren Sieger dieses Turniers waren aber alle teilnehmenden Klassen, da dieses von Schülerinnen und Schülern in Selbstverantwortung geleitete Turnier fair und reibungslos ablief . In einhelliger Meinung waren alle mit dem gelungenen Volleyballturnier zufrieden.


Schüler der FOT 2C und deren Lehrerin Frau Früchtenicht; Sieger des Volleyballturniers (Schuljahr 2013/2014) zwischen den TGO 11er und FOT 12er Klassen.

März 2014


Reisen erweitert den Horizont - Von Oldenburg nach Wrocław

Seit 2009 findet regelmäßig in jedem Schuljahr der Schüleraustausch zwischen Schülern der 11. und 12. Klassen des Beruflichen Gymnasiums Technik am BZTG und der Zespόł Szkόł Nr. 4 in Wrocław (Polen) statt. Wechselseitig erhalten die am Austausch teilnehmenden Schüler entweder in Wrocław oder Oldenburg Einblicke in die Kultur und die Lebenswirklichkeiten der Partner.
Schülerinnen und Schüler, die sich in der 11. Klasse für das Projekt interessieren, nehmen während ihrer Schulzeit am BZTG in zwei aufeinander folgenden Schuljahren am Austausch teil. Sie verbringen eine Woche in Wrocław bei Gastfamilien und sind selbst Gastgeber für eine polnische Schülerin oder einen polnischen Schüler in Oldenburg.
Vordergründig geht es bei diesem Projekt darum, das Partnerland kennenzulernen und ein Verständnis für die jeweilige Kultur des benachbarten europäischen Landes zu entwickeln.
Ein gegenseitiges Verständnis zu entwickeln, gelingt den Schülern während des „aktiven“ Austausches bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten immer sehr schnell. Erfahrungsgemäß finden sich die Schüler in der Woche des Treffens, die in diesem Jahr vom 23.-28.03.2014 in Wrocław stattfand, zu einer ausgeglichenen deutsch-polnischen Gemeinschaft zusammen. Häufig bleiben die Kontakte zwischen den Treffen erhalten und „infizierte“ Schüler erwarten den Gegenbesuch im folgenden Jahr schon mit Ungeduld.
In diesem Jahr machten sich neun Schüler in Begleitung von Frau Frenzel und Frau Lübke-Beutel auf den Weg und wurden am Abend des 23.3.2014 am Bahnhof Wrocław von ihren Gastfamilien empfangen.
Für fünf Tage durften sie den Alltag in ihren Gastfamilien begleiten.



Nach einer offiziellen Begrüßung am Montag durch den Schulleiter in der Schule ging es zum Kennenlernen beim gemeinsamen Billardspielen in den Sky Tower, das in den Jahren 2007-2012 erbaute höchste und modernste Gebäude der Stadt.
Der Dienstag war ausgefüllt mit einer Fahrt nach Złotystok. Dort befindet sich ein stillgelegtes und zum Museum umgebautes Gold- und Arsenbergwerk. Die Schüler sind auf drei verschiedene Arten in den Berg „eingefahren“ – per pedes, per Grubenbahn und per Boot. Der Höhepunkt war das Goldwaschen, bei dem jeder eine kleine Viole mit selbst gefundenem Katzengold als Andenken mit nach Hause nehmen konnte.
In dem angeschlossenen Technikmuseum fand das bekannte Panzermodell von Leonardo da Vinci ebenso das Interesse der Schüler wie die anderen ausgestellten mittelalterlichen technischen Bauwerke, an denen der eine oder andere seine Kräfte ausprobieren konnte und einen Eindruck von der schweren körperlichen Arbeit früherer Zeiten erhielt.
Wie bisher bei jedem Besuch in Wrocław, war auch diesmal am Mittwochvormittag ein erwarteter Höhepunkt der Schießwettbewerb, bei dem sich die Schüler messen konnten. Der Sieger kam aus der Gruppe der polnischen Schüler. Leon Wilken, aus der deutschen Gruppe, belegte Platz zwei.
Am Nachmittag ging es in das weltberühmte Panorama Racławicka. Das Panorama befindet sich als einziges polnisches Kunstwerk seiner Art in Wrocław und gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Es ist ein 15 m hohes und 114 m langes Rundgemälde, das auf 1710 m² die Schlacht von 1794 bei Racławice zwischen polnischen Truppen unter Generals Tadeusz Kościuszko und der russischen Armee lebensecht darstellt. Die Schlacht gewannen die Polen, und sie steht heute für deren aufopferungsvolle Kampfbereitschaft und den heldenhaften Patriotismus.
Seit der offiziellen Eröffnung des Museums am 14. Juni 1985 zählt das Panorama zu den meistbesuchten Ausstellungen in Polen.
Für den Donnerstagvormittag war ein Besuch im Zoo, der derzeit umgestaltet wird, geplant. Am Nachmittag trafen sich alle wieder am Sky Tower, um bei sonnigem Wetter von der Aussichtsplattform in der 49. Etage eine grandiose Sicht auf Wrocław zu erleben – ein überwältigender Eindruck.
Am Freitag fiel der Abschied nach erlebnisreichen Tagen schwer und die Vorfreude auf das Treffen im Juni 2015 in Oldenburg war in allen Gesichtern zu erkennen.

B. Lübke-Beutel


Februar 2014


Jugend forscht 2014

Die Schüler des BZTG Oldenburg konnten auch nach dem Regionalentscheid 2014 in Emden wieder sehr zufrieden nach Hause fahren. In diesem Jahr hatten sich vier Schüler des Beruflichen Gymnasiums sowie drei Schüler der Berufsfachschule für Informatik mit vier verschiedenen Projekten in drei Fachgebieten dem Urteil der Jurys gestellt.

Im Fachgebiet Mathematik/Informatik erhielten Jannis Kuhlmann und Simon Dreher (Berufliches Gymnasium) den Sonderpreis der Handwerkskammer für Ostfriesland für die Entwicklung eines Gedächtnisspiels, das von einem Mikrocontroller gesteuert wurde. Garrit Garre und Alexander Kern (beide Berufsfachschule für Informatik) wurden für das entwickelte und gebaute Kettenfahrzeug, das teilautonom fahren kann, mit Platz 3 im Fachgebiet Arbeitswelt belohnt. Mit zwei Projekten war das BZTG im Fachgebiet Technik vertreten. Dort erhielt Robin Schepke (Berufliches Gymnasium) für seine Arbeit zum Thema „Kontaktlose Strommessung in mehradrigen Kabeln auf Basis von Magnetoresistenzsensoren“ den Sonderpreis der Emder Ausbildungsgesellschaft GmbH & Co. KG. Jan-Tarek Butt (Berufsfachschule für Informatik) und Thorben Kollmeier (Beruflichen Gymnasiums) traten mit dem Projekt „Berührungslose Steuerung eines BRIO-Labyriths mit Schrittmotoren“ an und wurden Regionalsieger. Damit haben sie sich für den Landesentscheid in Clausthal-Zellerfeld qualifiziert, der dort vom 24. bis 26. März stattfinden wird.

Der betreuende Fachlehrer, Herr Rainer Lüllmann, zeigt sich besonders zufrieden damit, dass alle teilnehmenden Schüler des BZTG durch eine Platzierung oder einen Sonderpreis ausgezeichnet wurden.


Das Bild zeigt jeweils von links: (vorne) Thorben Kollmeier, Robin Schepke,
Jan-Tarek Butt, (hinten) Garrit Garre, Alexander Kern, Jannis Kuhlmann, Simon Dreher
(Bild: Rainer Lüllmann)

Beim Landesentscheid in Clausthal-Zellerfeld stellten Jan-Tarek Butt (Berufsfachschule für Informatik) und Thorben Kollmeier (Berufliches Gymnasium Technik) das Kugellabyrinth der Firma BRIO, das durch technische Erweiterungen kontaktfrei steuerbar wurde, zunächst im Fachgebiet Technik vor. Bei diesem Projekt nehmen Sensoren die Handbewegungen des Nutzers wahr und geben Informationen an einen Mikrocontroller weiter. Dieser berechnet daraus Steuerdaten für zwei angeschlossene Schrittmotoren. Dadurch kann eine kleine Metallkugel kontaktfrei durch das Labyrinth gelenkt werden. Die Jurys in Clausthal-Zellerfeld entschieden, dass dieses Projekt eher im Fachgebiet Arbeitswelt bewertet werden sollte. Dort wurde die Arbeit der beiden Schüler des BZTG unter sieben Projekten mit Platz 2, dotiert mit 200,- Euro, sowie dem Sonderpreis „Innovation für Menschen mit Behinderung“, der mit einer finanziellen Würdigung in Höhe von 150,- Euro verbunden ist, belohnt. Der Sonderpreis wurde zuerkannt, da durch die berührungslose Steuerung auch Einsatzmöglichkeiten unter schwierigen Arbeitsbedingungen bzw. für körperlich behinderte Menschen denkbar wären. Mit Platz 2 scheiterten die beiden Schüler denkbar knapp an der Qualifikation für den Bundesentscheid Jugend forscht.

Darüber hinaus war der betreuende Fachlehrer des BZTG, Herr Rainer Lüllmann, mit dem Sonderpreis „Studienseminar im Kerschensteiner Kollege des Deutschen Museums in München“ ausgezeichnet worden. Dahinter verbirgt sich ein fünftägiger Aufenthalt in München mit zahlreichen Führungen, Vorträgen und Workshops rund um das Deutsche Museum, dem größten Naturwissenschafts- und Technikmuseum Deutschlands. Dieser Sonderpreis wird jährlich an einen Betreuungslehrer in Niedersachsen vergeben.


Das Bild zeigt die Schüler des BZTG Oldenburg (von links): Thorben Kollmeier,
Jan-Tarek Butt

Text und Bilder: Rainer Lüllmann

 


Januar 2014


"Abschlag Schule"

Erneut haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 12 und 13 der Fachgymnasien des BZTG-Oldenburg und der BBS 3 im Rahmen des Sportkurses „GOLF“ erste Erfahrungen mit einer noch recht jungen Schulsportart machen können.

An dem vom DGV (Deutscher Golfverband) geförderten Projekt „Abschlag Schule“ (JTFO), meldeten sich insgesamt 19 Teilnehmer an, die mit unserem  Partnerverein, dem „Golfclub am Meer“ in Bad Zwischenahn den Kurs durchführten. Leider mussten 6 Teilnehmer wegen Kursüberschneidungen dann wieder aussteigen. Somit haben es dann 13 Schülerinnen und Schüler bis zum Ende des Kurses geschafft.

In der Zeit vom 14.08.2013 bis zum 27.11.2013 konnten unter der Leitung des verantwortlichen Sportlehrers vom BZTG Oldenburg, Herrn Richard Dormann und dem Golflehrer des Golfclub am Meer, Herrn PGA Glyn H. Morris, die Schülerinnen und Schüler der beiden Gymnasien über einen Zeitraum von 15 Trainingseinheiten à 120 Minuten den Golfsport in Theorie und Praxis kennen lernen. Neben den praktischen Grundtechniken wie Putten, Chippen, Pitchen, Abschläge etc., wurden die Teilnehmer in das Regelwerk, die Etikette und in die englische Fachsprache des Golfsports eingeführt.
Dabei wurde intensiv geübt und verschiedene Wettkampfmodelle gespielt, z.B. nach Stableford, Lochspiel und Scramble. Einige Runden auf der Kurzbahn, drei Par 3 Bahnen, vermittelten den Eindruck, wie unter Wettkampfbedingungen die erlernten Techniken gespielt werden und das Regelwerk bzw. die Etikette zur Anwendung kommen. Das Ziel des Kurses war es, eine den Teilnehmern neue Outdoor-Sportart kennen zu lernen und diese als Teil des Programms „Jugend trainiert für Olympia“ zuzuordnen. Die offizielle Platzreife (PE) zu erreichen, um damit die Berechtigung zum Spielen auf allen Golfplätzen zu bekommen, war auch Teil des Kurses. Die erzielten Ergebnisse konnten sich durchaus sehen lassen. Das gesamte Team des Golfclub am Meer, der Geschäftsführer Herr Lentschig, der Head-Pro, Christian Zwiebelhofer, unser Trainer Glyn Morris und die Damen des Sekretariats gratulieren den Teilnehmern zu den erbrachten Leistungen. Im Vordergrund standen die Herausforderungen der zu erbringenden Leistung in Theorie und Praxis und der Spaß am Golfsport.

Einen besonderer Dank gilt dem „Golfclub am Meer“ in Bad Zwischenahn, hier speziell dem Geschäftsführer Herrn Lentschig, der dem Projekt von an Beginn positiv gegenüber stand und auch zukünftig unser Angebot einen Golfkurs anzubieten unterstützen wird. Die Bereitstellung der Golfschläger und der Übungsbälle wurden vom Club übernommen. Das positive Feedback seitens der Lehrer und der Schüler soll dazu beitragen, auch im kommenden Schuljahr ein Projekt "Abschlag Schule" zu beantragen. Der DGV wird sich über den Abschlussbericht einen Eindruck vom Verlauf des Projektes verschaffen können. Auch an dieser Stelle soll unser Dank an den DGV gehen für die finanzielle Unterstützung, die insgesamt 1.400,00 € umfasste. Auch die Vereinsmitglieder waren erneut unsere beobachtenden Begleiter während unserer Zeit im Club. Sie freuten sich immer wieder, wenn wir zum Kurstag auf die Anlage kamen und empfingen uns stets freundlich und mit  golfsportspezifischen Hinweisen.

Dann bis zum nächsten Kurs im Schuljahr 2013/2014 bzw. 2014/2015. Stets ein schönes Spiel wünscht auf diesem Wege der gesamte Golfkurs allen Mitschülern des BZTG-OL und der BBS 3, die sich zukünftig für einen Golfkurs einschreiben werden, sowie dem Team des GCaM und den Vereinsmitglieder.

Richard Dormann


Nov. 2013

Bundessieger der Elektroniker

Vom 14. bis 17. November 2013 fanden die Deutschen Meisterschaften des E-Handwerks am bfe (Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e.V.) in Oldenburg statt. Dieser Bundesleistungswettbewerb des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) wurde zum 62. Mal durchgeführt.
Wir freuen uns, dass unser ehemaliger Schüler, Samuel Zorn, einer der beiden Bundessieger der Informationselektroniker Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik wurde. 

Samuel Zorn hat seine Ausbildung bei der Firma Müller OHG in Norden absolviert und parallel dazu das BZTG-Oldenburg als Berufsschule besucht. Im Sommer absolvierte er die vorgezogene Gesellenprüfung als einer der Besten und qualifizierte sich so zunächst für den Landeswettbewerb und dann für den Bundeswettbewerb. Dort wurden aus den teilnehmenden Landessiegern die beiden Bundessieger ermittelt.

Wir beglückwünschen Samuel Zorn für diesen tollen Erfolg. Er studiert zurzeit Elektrotechnik an der University of Applied Science in Bremen. Wir sind uns sicher, dass er auch diesen Abschnitt seiner Ausbildung mit großem Erfolg beenden wird.


Sept. 2013


Projekt für Alzheimergesellschaft

Die Alzheimergesellschaft Oldenburg und die 4 Altenpflegeschulen in Oldenburg wollen im September 2013 zum dritten Mal ihr professionelles Angebot präsentieren und waren für den gemeinsamen Informations- und Aktionstag auf der Suche nach einer ansprechenden Flyergestaltung.

Das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung unterstützt dieses Projekt und hat professionelle Hilfe angeboten. Die angehenden Mediengestalter des 1. Ausbildungsjahres bekamen von ihrer Lehrerin Susanne Keseberg den Auftrag, nach den Vorstellungen der Kunden ein passendes Layout zu gestalten. Von 25 eingereichten Arbeiten wurde der Entwurf von Pascal Tjarks mit dem ersten Preis prämiert und wird nun gedruckt.

Wir freuen uns über die Kooperation mit der Alzheimergesellschaft und ihren Partnern, deren Vertreter sehr angetan von den vielfältigen Ergebnissen waren. Eine positive Nachricht für unsere Schule und selbstverständlich für die Schülerinnen und Schüler, die mit ihren innovativen Ideen zum Erfolg des Projekts beigetragen haben!


Juni 2013


Dritte Veranstaltung des Projektes: Umwelttechnik im BZTG - Oldenburg

Das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung der Stadt Oldenburg (BZTG) hat zum dritten Mal ein Projekt zur „Sensibilisierung von Ober- und Gesamtschüler für umwelttechnische Themen und Berufe“ initiiert. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der letzten Jahre wurde am 04. Juni 2013 ca. 230 Schülerinnen und Schülern der Oberschule Eversten, der Oberschule Ofenerdiek und der Realschule Kreyenbrück verschiedene umwelttechnische Themen wie z.B. Wärme- und Stromerzeugung durch die Sonne, Stromerzeugung durch den Wind, Wasser- und Abfallwirtschaft  etc. nähergebracht. Die eingeladenen Schülerinnen und Schüler begaben sich im BZTG auf eine Lernreise. Bei dieser Lernreise durchliefen die Schülerinnen und Schüler in zeitgleichen Intervallen verschiedene Lernstationen, an denen Ihnen praxisnahes Wissen zu den unterschiedlichen umwelttechnischen Themen vermittelt wurde.


Teilnehmende Schüler bei der Bearbeitung eines Arbeitsblattes zur Profiltiefenbestimmung und Reifendruck.

Den Unterricht während dieser Lernreise übernahmen dieses Mal Schüler aus acht Fachbereichen der Bau- und Metalltechnik des BZTGs, doppelt so viele wie in den letzten Jahren. Mithilfe von Informationsmaterialien der Arbeitsagentur konnten die Schülerinnen und Schüler auch die Berufszweige der teilnehmenden Fachbereiche kennenlernen. Von Erfahrungen und Eindrücken während der Ausbildung berichteten dabei die lehrenden Berufsschülerinnen und –schüler.

Erfreulicherweise groß für das BZTG und den Organisator Michael Paletta (Fachlehrer der Anlagenmechaniker/ -innen Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik im BZTG) war die Resonanz von Seiten der teilnehmenden Schulen. Als besonderes Highlight waren in diesem Jahr wieder zwei Lastkraftwagen mit unterschiedlichen Abgasgrenzwerten im Einsatz, an denen sehr praxisnah die Euro-Normunterschiede deutlich gemacht werden konnten. Die Teilnehmer freute außerdem ein Fahrsimulationstraining auf einem der LKWs. Über eine Weiterführung und einen Ausbau dieses aktuellen umweltspezifischen Projektes in den kommenden Jahren wird aufgrund der großen Resonanz nachgedacht.


Mai 2013


Volleyballturnier TGO 11er und FOT 12er Klassen

Auch dieses Schuljahr wurde im Rahmen des Sportunterrichts ein Volleyballturnier zwischen den TGO 11er Klassen und den FOT 12er Klassen von dem Sportlehrer Michael Paletta angeboten. Acht Klassen des Jahrgangs 12/13  haben am 29. Mai 2013 in der Sporthalle des BZTG in Donnerschwee  um den Einzug ins Finale gefightet. Alle acht Klassen haben sich im Vorfeld auf dieses Turnier im Sportunterricht vorbereitet.


Schüler der FOT 2B; Sieger des Volleyballturniers (Schuljahr 2013/2014) zwischen
den TGO 11er und FOT 12er Klassen.

Gespielt wurde mit zwei Mannschaften je Klasse, wobei es darauf ankam, dass beide Mannschaften soviel gute Ergebnisse wie möglich erzielten, um – als Klasse –  ins Finale einzuziehen. In diesem Jahr wurde das Finale zwischen der FOT 2B und der TGO 1C ausgespielt. Nach einem knappen Finale hat sich die FOT 2B im Laufe des Endspiels als Sieger herauskristallisiert. Die Schülerin und Schüler der FOT 2B haben dann auch freudestrahlend bei der Siegerehrung den Pokal, von unseren Abteilungsleiter der weiterführenden Schulen Herrn Plagemann, entgegengenommen. Das Spiel um Platz drei hat zeitgleich nach einem packenden Spiel die FOT 2E für sich entschieden.

Die wahren Sieger dieses Turniers waren aber alle teilnehmenden Klassen, da dieses von Schülerinnen und Schülern in Selbstverantwortung geleitete Turnier fair und reibungslos ablief. In einhelliger Meinung waren alle mit dem gelungenen Volleyballturnier zufrieden.

 


März 2013


EWE Baskets am BZTG

„Dribbling, Dunking, Rebound… Eine Abwechslung zum didaktischen Lehrbuch“ – Das war das Thema am vergangenen Montag, dem 25.02.2013, im Sportunterricht der Metallbauer. Adam Chubb und Dominik Bahiense de Mello (EWE Baskets Oldenburg) waren zu Gast und erarbeiteten mit den Schülern einen Spielzug zur taktischen Offense. Angeleitet und moderiert wurde die Basketballstunde von den Schülern, Julien Barwig und Marius Schulz. Sie waren Gesprächsleiter der Stunde und initiierten unter anderem eine Fragerunde mit den Spielern. Länger als geplant blieben die Gäste von den Baskets und zeigten den Auszubildenden auch noch ein beliebtes Spiel der Baskets, das Knockout.

Sichtlich zufrieden zeigten sich Sportlehrer Andreas Kähler und Sportreferendar Florian Bockholt über die Sportstunde. „Neben den Eindrücken aus dem Profileben ist die Motivation der Schüler noch einmal hervorzuheben und zu loben“. Auch für die Basketball Profis an einer berufsbildenden Schule eine Stunde zu erleben, vielleicht eine neue Erfahrung!

 


Februar 2013


Von Jugend forscht zu IdeenExpo 2013

Auch 2013 haben wieder Schüler des BZTG Oldenburg, der gewerblich-technischen Berufsschule der Stadt Oldenburg, am Regionalentscheid des Wettbewerbs „Jugend forscht“ in Emden erfolgreich teilgenommen. Sieben Schüler der Beruffachschule für Informatik und des Beruflichen Gymnasiums Technik haben sich mit drei Projekten am 14./15.02. den Juroren in verschiedenen Fachgebieten gestellt. Patrick Behrens, Felix Otten und Tobias Chudalla haben im Fachgebiet Mathematik/Informatik ein Fahrzeug vorgestellt, dass selbstständig einer dunklen Linie folgt. Diese weit verbreitete Anwendung, die von den Schülern aber mit selbst entwickelten und gebauten Platinen realisiert wurde, erhielt den Sonderpreis der Handwerkskammer für Ostfriesland. Niklas Precht und Lasse Rosskamp haben ein Schiff gezeigt, das vollkommen automatisiert den Abstand zur Kaimauer kontrolliert und korrigiert. Dieses Projekt wurde im Fachgebiet Arbeitswelt mit dem 2. Platz ausgezeichnet und hat damit die Qualifikation für den Landeswettbewerb knapp verpasst. Nach Einschätzung von Fachlehrer und Betreuer Rainer Lüllmann können Matthias Schulz und Lars Liebner mit dem 3. Platz im Fachgebiet Technik ebenfalls sehr zufrieden sein, da dieser Platz im Vergleich mit anderen starken Projekten erreicht wurde. Diese beiden Schüler hatten einen durch einen Mikrocontroller gesteuerten „Mathebrunnen“ erarbeitet, der geeignet ist ganzrationale Funktionen zweiter Ordnung annähernd darzustellen.


Das Bild zeigt von links: Niklas Precht, Lasse Rosskamp, Matthias Schulz, Lars Liebner, Patrick Behrens, Felix Otten und Tobias Chudalla (Bild: Rainer Lüllmann)

Obwohl bereits jetzt mindestens ein neues Projekt für Jugend forscht 2014 feststeht, streben einige Schüler als nächstes Ziel die Qualifikation als Aussteller für die IdeenExpo 2013 an. Diese wird vom 28.08. bis 01.09. in Hannover auf dem Messegelände stattfinden. Das BZTG Oldenburg hatte bereits in den Jahren 2009 und 2011 mit Schülern als Aussteller an der IdeenExpo teilgenommen. 2011 war die Schülergruppe für das beste Projekt der IdeenExpo 2011 in der Altersgruppe der teilnehmenden Oberstufen ausgezeichnet worden.

Februar 2013

EX UND TOP­ – EX-Azubis zeigen, was danach kam!

Das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung versteht sich als kompetenter Partner in der dualen Berufsausbildung in Oldenburg. Der hier erlangte Abschluss ist für viele Schüler die Ausgangsbasis, um beruflich richtig durchzustarten. Auch die Abteilung Medientechnik kann auf heute topkreative frühere Auszubildende zurückblicken, die ihre Chance genutzt haben und ihren Weg nach ganz oben gegangen sind!

Unter dem Motto „EX UND TOP!“ hatten wir am Freitag, 8. Februar 2013 von 8.00 bis 14.00 Uhrfünf von ihnen dazu eingeladen, unseren angehenden Mediengestaltern von ihrem beruflichen Werdegang zu berichten. Ihr jeweils halbstündiger Vortrag mit Geschichten und Bildern von Höhen, Tiefen, Umwegen und zündenden Ideen sollte den Schülerinnen und Schülern Mut machen, ihren eigenen Weg zu suchen und voranzubringen.


EX-Azubis berichten von ihrem Werdegang (von links nach rechts): Mark Töbermann, Nils Brönstrup, Susanne Kesebrg (Moderation), Christina Famulla (Moderation), Julian Oberhoff, Anita Erdmann, Mike Wilkes

Da wir für diese Veranstaltung mit einem Plakat werben wollten, haben wir das 2. Ausbildungsjahr der Mediengestalter um einen Entwurf gebeten. In einem 3-tägigen Workshop voller Kreativität wurden über 50 Gestaltungsvorschläge erarbeitet, von denen Melanie Fichna, Auszubildende bei CeWeColor in Oldenburg, als Siegerin hervorging. Weiter wurden prämiert: Maritje Battermann, Wilhelmshavener Zeitung (Platz 2) und Julia Nögel, Designagentur Granny & Smith, Oldenburg (Platz 3). Mit dem gelungenen Siegerplakat von Melanie Fichna konnten wir dieser besonderen Veranstaltung ein professionelles Gesicht geben. Eine erfreuliche Nachricht für unsere Schule und selbstverständlich für die Schülerinnen und Schüler, die mit ihren innovativen Ideen zum Erfolg des Projekts beigetragen haben!

Im Mittelpunkt der Vorträge stand an diesem Freitag nun die Frage, was den Ausschlag für die Berufswahl gegeben hat, welche menschlichen Begegnungen, welche Erfolge und Enttäuschungen, Zufälle und Emotionen für den weiteren Weg eine Rolle gespielt hatten. Jeder der 5 Vortragenden konnte dabei von seinen individuellen Erfahrungen berichten. In einem Punkt waren sich aber alle einig: Ohne eine gehörige Portion Verrücktheit, Mut und Eigeninitiative hätten sie es nicht soweit nach oben geschafft!

Wolfgang Meyer, Schulleiter des BZTG, dankte den ehemaligen Auszubildenden dafür, dass sie den Weg zurück an unsere Berufsschule fanden und den rund 100 angehenden Mediengestaltern in eindrucksvoller Weise von ihrem beruflichen Werdegang berichteten. Die Schülerinnen und Schüler waren an diesem Vormittag ein staunendes und interessiertes Publikum und nutzten die Chance zur anschließenden Diskussion mit den Vortragenden. Sie konnten hautnah miterleben, dass der Beruf des Mediengestalters für sie die vielfältigsten Möglichkeiten bietet!

Dez. 2012


Schülerinnen der Fachoberschule Gestaltung bauen 3D-Drucker und 3D-Scanner

Am Dienstag, den 27. November, und am Mittwoch, den 28. November, trafen sich jeweils 6 Einwohner der Städte Groningen, Oldenburg und Bremen im next generation lab in der alten Brennerei in Bremen, um 5 3D-Drucker und 5 3D-Scanner zusammen zu bauen.
Die Idee für den Workshop wurde auf dem letzten Treffen zur Metropolregion Groningen-Oldenburg-Bremen geboren und mit den finanziellen Mitteln der Wirtschaftsförderung Bremen realisiert.

Es war eine sehr angenehme Atmosphäre in der Gruppe, die sich vor allem aus Studenten, Schülern der Fachoberschule Gestaltung und Leuten aus dem Umfeld der jeweiligen FabLab- und Hackerspace-Szene der 3 Städte zusammensetzte.

Um es vorwegzunehmen, keiner der 5 3D-Drucker konnte auf dem Workshop fertiggestellt werden. Obwohl alle Gruppen wirklich engagiert gearbeitet haben, ist es einfach nicht ohne weiteres möglich, einen RepRap-Mendel mit seinen unzähligen Schrauben, Muttern und Kugellagern in 2 Tagen fertigzustellen. Die Drucker werden jetzt wie geplant im FabLab Groningen, im next generation lab, im Bremer Hackspace, im Bremer FabLab und im FabLab in Oldenburg zu Ende gebaut und betrieben.

Die FabScan 3d-Scanner wurden mit viel Kreativität zusammengebaut und getestet. Bis Ende des Jahres soll eine Windows-Variante der Software zur Verfügung gestellt werden, so dass die Weiterentwicklung des 3D-Scanners damit wohl noch mal vorangetrieben werden kann.

Sowohl der 3D-Drucker als auch der 3D-Scanner sollen im Unterricht der Fachoberschule Gestaltung noch in diesem Schuljahr eingesetzt werden.



Dez. 2012


"Abschlag Schule"

Erneut haben Schülerinnen und Schüler der Fachgymnasien des BZTG-Oldenburg und der BBS 3 im Rahmen des Sportkurses GOLF erste Erfahrungen mit einer noch sehr jungen Schulsportart machen können.

An dem vom DGV (Deutscher Golfverband) geförderten Projekt "Abschlag Schule" (JTFO), konnten insgesamt 19 Teilnehmer mit unserem  Partnerverein, dem "Golfclub am Meer" in Bad Zwischenahn den Kurs durchführen. In der Zeit vom 09.09.2012 bis zum 12.12.2012 konnten unter der Leitung des verantwortlichen Sportlehrers vom BZTG Oldenburg, Herrn Richard Dormann und dem Golflehrer des Golfclub am Meer, Herrn Glyn Huw Morris, PGA,  die Schülerinnen und Schüler der 12/13 Klasse beider Gymnasien über einen Zeitraum von 15 Trainingseinheiten à 120 Minuten den Golfsport in Theorie und Praxis kennen lernen. Neben den praktischen Grundtechniken wie Putten, Chippen, Pitchen Abschläge etc., wurden die Teilnehmer in das Regelwerk, die Etikette und in die englische Fachsprache des Golfsports eingeführt.

Dabei wurde intensiv geübt und verschiedene Wettkampfmodelle gespielt, z.B. nach Stableford, Lochspiel und Scramble. Einige Runden auf der Kurzbahn, drei Par 3 Bahnen, erzeugten den Eindruck, wie unter Wettkampfbedingungen die erlernten Techniken gespielt werden und das Regelwerk bzw. die Etikette zur Anwendung kommen. Das Ziel des Kurses war es, eine für die Teilnehmer neue Outdoor-Sportart kennen zu lernen und diese als Teil des Programms "Jugend trainiert für Olympia" zuzuordnen. Die offizielle Platzreife (PE) zu erreichen, um damit die Berechtigung zum Spielen auf allen Golfplätzen zu bekommen, war auch Teil des Kurses.



Nach einigen Versuchen in den vergangenen Kursen die PE zu erspielen, ist es zwei Kursteilnehmern in diesem Jahr Thees Haase (BBS 3) und Lasse Großkamp (BZTG-OL) gelungen, die offizielle Platzreife des Deutschen Golfverbandes zu erreichen. Das gesamte Team des Golfclub am Meer, der Geschäftsführer Herr Lentschig, der Head-Pro, Christian Zwiebelhofer, unser Trainer Glyn Morris und die Damen des Sekretariats gratulieren den erfolgreichen Spielern. Im Vordergrund standen jedoch die Herausforderung und der Spaß am Golfsport.

Besonderer Dank gilt dem "Golfclub am Meer" in Bad Zwischenahn, hier speziell dem Geschäftsführern Herrn Lentschig, der dem Projekt von Anbeginn positiv gegenüber stand und auch weiterhin unserem Angebot eines Golfkurses unterstützen wird. Auch die Bereitstellung der Golfschläger und der Übungsbälle wurden vom Club übernommen. Das positive Feedback seitens der Lehrer und der Schüler soll dazu beitragen, auch im kommenden Schuljahr ein Projekt "Abschlag Schule" zu beantragen. Der DGV wird sich über den Abschlussbericht einen Eindruck vom Verlauf des Projektes verschaffen können. Auch hier soll unser Dank an den DGV für die finanzielle Unterstützung angemerkt werden, die insgesamt 1.400,00 € umfasste. Auch die Vereinsmitglieder waren erneut unsere beobachtenden Begleiter während unserer Zeit im Club. Sie freuen sich immer wieder, wenn wir kommen und empfinden es als sehr positiv, dass sich so viele junge Menschen für den Golfsport interessieren.

Als Anerkennung für die erbrachten Leistungen, wurde ein Zertifikat ausgehändigt, das die erzielten Ergebnisse in Theorie und Praxis ausweist (kleine interne PE). Kleine Präsente wie ein Eisen 7, ein Putter, Golfbälle mit lustigen Logos, ein Gutschein für einen Tag auf der Golfanlage mit Nutzungsrecht für die Übungseinrichtungen, ein Film "die Legende von Bagger Vance" etc. wurden verteilt. So wurde aus dem Golfkurs auch ein Stück Weihnachten.

Dann bis zum nächsten Kurs im August Schuljahr 2013/2014 und stets ein schönes Spiel wünscht auf diesem Wege der gesamte Golfkurs allen Mitschülern des BZTG-OL und der BBS 3, sowie dem Team des GCaM und den Vereinsmitglieder.

Richard Dormann
-Sportlehrer-


Dez. 2012


Innovation in der Fertigungstechnik Metall

Eine 5-Achs-CNC-Fräsmaschine wurde zu diesem Schuljahr in der Abteilung Metalltechnik Betrieb genommen.

Angehende Industrie-, Werkzeug- und Zerspanungsmechaniker haben jetzt die Möglichkeit, das Fertigen von Werkstücken mit modernster CNC-Technik zu erlernen. Ergänzend erhielt die Abteilung eine leistungsfähige CAD/CAM-Software zum Erstellen und Simulieren von komplexen CNC-Programmen. Noch mehr Spaß beim Bearbeiten von Fertigungsprojekten von der Zeichnung bis zum Werkstück haben mit dieser Ausstattung zukünftig Schüler der Klasse MWZ 3 und die Lehrer Walter Frenzel und Helmut Rödenbeck.

Nov. 2012


BZTG ist Autostadt Partnerschule

Wolfsburg, 7. November 2012 – Bereits zum vierten Mal ernannte die Autostadt in Wolfsburg im Rahmen einer feierlichen Auftaktveranstaltung zwölf Partnerschulen. Als vom Niedersächsischen Kultusministerium anerkannter außerschulischer Lernort lädt die Autostadt seit dem Jahr 2009 Schulen aus ganz Norddeutschland ein, gemeinsam Projekte zum Thema Mobilität durchzuführen. Von einer Fachjury ausgewählt wurden diesmal Schulen aus Braunschweig, Cuxhaven, Edemissen, Salzgitter, Schwülper, Wolfsburg, Diesdorf in Sachsen-Anhalt sowie Oldenburg.

Auch dem BZTG Oldenburg wurde eine der zwölf Ernennungsplaketten, mit der künftig das Schulgebäude offiziell als „Autostadt Partnerschule“ gekennzeichnet werden kann, überreicht.

Der zweite Jahrgang der Berufsfachschule für Informatik hat als Projektidee die Entwicklung eines autonomen Fahrzeugs eingereicht. Jeder Schüler dieser Klasse hat im ersten Jahr ein eigenes Mikrocontroller-Board gelötet. Jetzt entstehen 16 Miniaturfahrzeuge, die mit Helligkeitssensoren und Distanzsensoren ausgestattet werden. Im Zusammenspiel mit diesen Sensoren sollen die von den Schülern programmierten Mikrocontroller die Fahrzeuge eigenständig bei der Erfüllung gestellter Aufgaben steuern.

Zielsetzung des gesamten Projekts ist eine erneute Qualifikation für die Teilnahme an der IdeenExpo, die im kommenden Sommer zum vierten Mal in Hannover stattfinden wird.

Oktober 2012


Kreativität trifft Technik – BZTG auf Fachtagung im Bremer Rathaus

Das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung der Stadt Oldenburg und der Verein Kreativität trifft Technik (KtT) sind ins Bremer Rathaus eingeladen worden, um dort gemeinsame Projekte der Städte Groningen, Oldenburg und Bremen zu den Themenbereichen Kreativität, Technik und Wissenschaft zu entwickeln.

Diese Treffen finden jedes Jahr wechselnd in den Städten Groningen, Oldenburg und Bremen statt und sind Bestandteil eines trilateralen Abkommens dieser Städte.
Auf den Treffen werden in verschiedenen Fachgruppen zu unterschiedliche Themenbereich durch Vertreter der drei Städte Erfahrungen ausgetauscht, Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten festgestellt und Projekte entwickelt. (Wer sich für den Ablauf des Treffens oder die Themen der einzelnen Gruppen interessiert, der findet die Informationen hier.)

Unter der Leitung von Jesús Zepeda Juárez von der Wirtschaftsförderung Bremen, haben wir uns in der Gruppe mit der Überschrift "Kreativität/Technik/Wissenschaft" getroffen.
Es war eine illustre Truppe die neben den schon genannten aus Vertretern für die Stadtplanung in Groningen, de Nacht van Kunst & Wetenschap, der Art Academy Minerva, der Rijksuniversiteit Groningen, des FabLabs Bremen und des Instituts dimeb aus Bremen bestand.

In einer sehr interessanten Arbeitssitzung, die neben der Vorstellung der einzelnen Beteiligten auch gute Diskussionen über mögliche Projekte und ihre Realisierung beinhaltete, wurde auch die Finanzierung durch Anträge für Fördermittel auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene intensiv besprochen.

Es wurde ein Folgetreffen für den 29. Oktober in der Zeit von 11 bis 16 Uhr im Mainframe, den Räumlichkeiten des KtT, vereinbart.
In diesem Treffen sollen die guten Gespräche fortgeführt werden und in konkrete Anträge und Projektplanungen umgesetzt werden.

 


Sept. 2012


Bildungszentrum für Technik und Gestaltung gewinnt Preis auf dem PhotonikCamp der RWTH-Aachen

Auf dem diesjährigen PhotonicCamp, zu dem die Rheinisch Westfälische Technische Hochschule (RWTH) in Aachen eingeladen hatte, war auch das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung der Stadt Oldenburg vertreten.
Bei diesem Event haben sich am 14. und 15. September Vertreter der FabLab Szene getroffen und Ideen rund um das Thema Photonik besprochen.

Finanziert wurde das Event vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das auch einen Wettbewerb veranstaltete, bei dem 3 mal 1.500 € für interessante Workshops zu gewinnen waren. Das BZTG konnte sich mit dem Beitrag „Tranfering Light into Things“ einen dieser Preise sichern und wird mit dem Preisgeld einen Workshop durchführen, in dessen Zuge 10 automatisierte 3D Scanner vom Typ FabScan gebaut und in Betrieb genommen werden sollen.

Juni 2012


Teilnahme an der OLMUN 2012 vom 26.-29. Juni

Auch in diesem Jahr nehmen Schüler des Technischen Gymnasiums Oldenburg an Europas größter Schüler-MUN teil. Insgesamt nehmen ca. 650 Schülerinnen und Schüler, teils aus den USA, Indien, Singapur, überwiegend jedoch aus europäischen Ländern an dieser Simulation der Arbeit der UN teil. Die Konferenzsprache ist dabei Englisch, das Ritual einer Diskussion in den einzelnen Ausschüssen entspricht ebenfalls den UN-Regeln und selbstverständlich ist auch der „dresscode“, wie auf dem Bild zu sehen, einzuhalten.

Die Schüler des BZTG vertreten in diesem Jahr die Länder Litauen (Lars Kracht, Rohit Kainth, Tim Silhan), Gabun (Madita Janssen, Paul Stryck, Ali Zakipour, Justin Hachenberger, Tjark Wübbeler) und Seychellen (Sebastian Bock, Philipp Lauhöfer, Eike Stein).

Austragungsorte der OLMUN sind die Weser-Ems-Halle für die Eröffnungs- und Schlusszeremonie, sowie Räumlichkeiten in den verschiedenen Schulen Oldenburgs.



Juni 2012


Zweite Veranstaltung des Projektes Umwelttechnik im BZTG - Oldenburg

Das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung der Stadt Oldenburg (BZTG) hat zum zweiten Mal ein Projekt zur „Sensibilisierung von Haupt- und Realschülern für umwelttechnische Themen und Berufe“ indiziert. Nach der erfolgreichen Veranstaltung im letzten Jahr wurden am 19. und 21.06.2012 erneut 180 Schülerinnen und Schülern der Haupt- und Realschulen Oldenburgs (Klasse 9 und 10) und 20 Referendarinnen und Referendaren des Studienseminars für den Haupt- und Realschulbereich, verschiedene umwelttechnische Themen wie z.B. Wärme- und Stromerzeugung durch die Sonne, Stromerzeugung durch den Wind, Wasser- und Abfallwirtschaft  etc. nähergebracht. Die eingeladenen Schülerinnen und Schüler begaben sich im BZTG auf eine Lernreise. Bei dieser Lernreise durchliefen die Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschulen in zeitgleichen Intervallen verschiedene Lernstationen, an denen Ihnen praxisnahes Wissen zu den unterschiedlichen umwelttechnischen Themen vermittelt wurde. Den Unterricht während dieser Lernreise übernahmen Schüler aus vier Fachbereichen des BZTG´s: Die Anlagenmechaniker/ -innen Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, die Fachkräfte für Umwelttechnische Berufe, die Kraftfahrzeugmechatroniker/ - innen und Berufskraftfahrer sowie eine Fachoberschulklasse. Mithilfe von Informationsmaterialien der Arbeitsagentur konnten die Schülerinnen und Schüler auch die Berufszweige kennenlernen. Von Erfahrungen und Eindrücken während der Ausbildung berichteten dabei die lehrenden Berufsschüler.

Erfreulicherweise groß für das BZTG und den Organisator Michael Paletta (Fachlehrer der Anlagenmechaniker/ -innen Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik im BZTG) war die Resonanz von Seiten der Haupt- und Realschulen Oldenburgs. Als besonderes Highlight waren in diesem Jahr zwei Lastkraftwagen mit unterschiedlichen Abgasgrenzwerten im Einsatz, an denen sehr praxisnah die Euro-Normunterschiede deutlich gemacht werden konnten. Die Teilnehmer freute außerdem ein Fahrsimulationstraining auf einem der LKW`s. Über eine Weiterführung und einen Ausbau dieses aktuellen umweltspezifischen Projektes in den kommenden Jahren wird aufgrund der großen Resonanz nachgedacht.

 


Mai 2012


Volleyballturnier TGO 11er und FOT 12er Klassen

Auch dieses Schuljahr wurde im Rahmen des Sportunterrichts ein Volleyballturnier zwischen den TGO 11er Klassen und den FOT 12er Klassen von den Sportlehrern Herrn Gilhaus, Herrn Frenking und Herrn Paletta angeboten. Acht Klassen des Jahrgangs 11/12  haben am 23. Mai 2012 in der Sporthalle des BZTG in Donnerschwee  um den Einzug ins Finale gefightet. Alle acht Klassen haben sich im Vorfeld auf dieses Turnier im Sportunterricht vorbereitet.

Gespielt wurde mit zwei Mannschaften je Klasse, wobei es darauf ankam, dass beide Mannschaften soviel gute Ergebnisse wie möglich erzielten, um – als Klasse –  ins Finale einzuziehen. In diesem Jahr wurde das Finale zwischen der FOT 2D und der FOT 2B ausgespielt. Die FOT 2D hat sich im Laufe des Endspiels als Sieger herauskristallisiert. Die Schüler der FOT 2D haben dann auch freudestrahlend bei der Siegerehrung den Pokal von unseren stellvertretenden Schulleiter Herrn Brendel entgegengenommen. Das Spiel um Platz drei hat sich erst mit dem letzten Ball für die TGO 1A entschieden.

Die wahren Sieger dieses Turniers waren aber alle teilnehmenden Klassen, da dieses von Schülerinnen und Schülern in Selbstverantwortung geleitete Turnier fair und reibungslos ablief . In einhelliger Meinung waren alle mit dem gelungenen Volleyballturnier zufrieden.


Schüler der FOT 2D; Sieger des Volleyballturniers (Schuljahr 2011 / 2012) zwischen den TGO 11er und FOT 12er Klassen.

Mai 2012


IT-Systemelektroniker und Mediengestalter des BZTG unterstützen Schülerprojekt des NGO

Die Schüler des Neuen Gymnasiums in Oldenburg (NGO) haben im Zusammenhang mit ihren naturwissenschaftlichen Fächern das Projekt MANGO – Messwerterfassung am NGO – ins Leben gerufen: Auf dem Schulgrundstück wurde ein Biotop angelegt, das sie laufend wissenschaftlich beobachten. In Kooperation mit den IT-Systemelektronikern des BZTG-Oldenburg, begleitet von ihrem Lehrer Stefan Rosemann, wurden dazu Messinstrumente entwickelt. Die Daten werden dabei viertelstündlich von Sensoren erfasst und in eine Datenbank (MYSQL) geschrieben, von der sie dann beim Aufruf einer Webseite ausgegeben werden: http://mango.mybztg.de/mams

Die Mediengestalter Non-Print des 3. Ausbildungsjahres bekamen von ihrer Lehrerin Susanne Keseberg nun die Aufgabe, für die Darstellung der Messergebnisse von Temperatur, Luftdruck etc. aussagefähige Icons zu gestaltet, die später für die Internetseite benutzt werden können.Die Auszubildenden überzeugten mit 14 kreativen Entwürfen, von denen Kevin Schulte als Sieger ausgewählt wurde! Alexander Kisselmann wurde mit dem 2. und Tommi Helmut mit dem 3. Platz prämiert.


Thilo Kowalsky vom NGO und Susanne Keseberg vom BZTG übergeben die Preise an die Schüler: Kevin Schulte, Alexander Kisselmann und Tommi Helmut

Dank Ihrer Unterstützung kann das Neue Gymnasium Oldenburg nun seinem MANGO-Projekt ein professionelles Gesicht geben. Eine erfreuliche Nachricht für unsere Schule und selbstverständlich für alle Schülerinnen und Schüler, die mit ihren innovativen Ideen zum Erfolg des Projekts beigetragen haben!


März 2012


BZTG beim Landesentscheid "Jugend forscht"

Nachdem das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) bereits beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Emden am 09./10. Februar mit vier Projekten sehr erfolgreich vertreten war (NWZ berichtete), war eines dieser Projekte in der Woche vom 19. bis 21. März beim Landesentscheid in Clausthal-Zellerfeld zu sehen. Dort traten 41 Projekte in sieben verschiedenen Fachbereichen zum Wettbewerb an. Die verschiedenen Jurys hatten in erster Linie über die weitere Qualifikation für den Bundesentscheid Jugend forscht, der in diesem Jahr in Erfurt stattfinden wird, zu entscheiden.


Das Bild zeigt: Stephan Kühn (links) und Dennis Brinkmeyer

Die Schüler Stephan Kühn (BZTG Oldenburg) und Dennis Brinkmeyer (Gymnasium am Markt / Bünde in NRW) haben als Regionalsieger in Fachgebiet Arbeitswelt die Region Nordwestliches Niedersachsen mit dem Projekt „Mission Medipaket – Halt sie kalt!“ vertreten. Sie stellten damit in diesem Jahr das einzige Projekt einer Oldenburger Schule, das sich beim Landeswettbewerb Jugend forscht dem Urteil der Jurys stellen durfte. Dieses gemeinsame Projekt war aus einem Wettbewerb der Firma DHL entstanden, bei dem die beiden Schüler mit unabhängigen Projekten punktgleich den zweiten Platz bei diesem bundesweiten Wettbewerb erreichen konnten. Sie hatten beim Regionalwettbewerb in Emden zusätzlich zum Regionalsieg den Sonderpreis „Nachwachsende Rohstoffe“ erhalten.
Primäres Ziel dieses Projektes ist es, eine neue Verpackung zu entwerfen, mit der Medikamente gekühlt durch Katastrophengebiete transportiert werden können. Diese Verpackung soll zudem preiswert, leicht, strapazierfähig und recyclingfähig sein. Kühn und Brinkmeyer kombinierten für Jugend forscht die Vorzüge ihrer beiden Projekte und wurden beim Landeswettbewerb für ihre Arbeit mit dem Sonderpreis „Forschungspraktikum Helmholtz-Zentrum Geesthacht“ bedacht.
Mit besonderer Spannung erwarten die beiden 17- und 18-jährigen Schüler die Entscheidung des Patentamts in München, da sie ihren Materialentwurf dort zur patentrechtlichen Prüfung eingereicht haben. Der begleitende Fachlehrer Rainer Lüllmann betonte: „Die Schüler können trotz der verpassten Qualifikation für den Bundesentscheid mit dem erreichten Ergebnis sehr zufrieden sein, da das Gesamtkonzept ihrer Arbeit von vielen Besuchern und auch von Jurymitgliedern sehr gelobt worden ist.“

 


Februar 2012


Das schönste Plakat zum Welttag des Buches - Auszubildende des BZTG Oldenburg von der Oldenburgischen Landschaft ausgezeichnet

Die Arbeitsgemeinschaft Bibliotheken der Oldenburgischen Landschaft unter der Leitung von Florian Isensee hat fünf Schülerinnen des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung (BZTG) aus dem Ausbildungsbereich Medientechnik in Oldenburg für die Plakatentwürfe ausgezeichnet, die diese im Rahmen eines Wettbewerbs zum Thema "Welttag des Buches 2012" eingereicht haben. Neben den 3 Hauptpreisen (3. Preis doppelt besetzt) gab es noch einen Sonderpreis für die Kategorie Kinder- und Jugendbibliotheken. Das beste Plakat wird gedruckt und in den kommenden Monaten im ganzen Oldenburger Land auf die geplante Aktionswoche zum Welttag des Buches aufmerksam machen.
Anlass des Wettbewerbs ist die geplante Aktionswoche zum Welttag des Buches (23.4.12), die die Oldenburgische Landschaft in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Bibliotheken jährlich organisiert. Begleitet von den Berufsschullehrerinnen Christina Famulla und Susanne Keseberg bekamen die Mediengestalter des 2. Ausbildungsjahres die Aufgabe, ein Plakat zu entwerfen, das Kinder, Jugendliche und interessierten Erwachsene gleichermaßen auf die Faszination des Buches aufmerksam machen soll.



Gleich mehrere Anforderungen musste die jetzige Umsetzung erfüllen: Eine relativ breite Zielgruppe soll angesprochen und der frühere Slogan "Geh auf Buchfühlung" konnte ersetzt werden durch einen neuen motivierenden Spruch. Neben einer fotografischen Gestaltung konnte man auch eine rein typografische Lösung finden.
Das war keine einfache Aufgabe, die die Schülerinnen und Schüler in einem Kreativ-Workshop in Ahlhorn voller Elan und innovativen Ideen angingen. Die 50 Entwürfe, die sie nach nur 2 Tagen Arbeitsphase der Jury selbst präsentierten, waren jedoch so überraschend ideenreich, dass die Oldenburgische Landschaft beschlossen hat, sämtliche Plakate in einer eigenen Ausstellung an mehreren Standorten  zu zeigen. Siegerin aber bleibt Katharina Rausch, Auszubildende der Werbeagentur Weiß und Partner in Oldenburg, die mit ihrem knackigen Slogan "Versuch ein Buch" und einer minimalistischen typografischen Gestaltung die Kernaussage in Form einer Aufforderung auf den Punkt bringt: Das Buch ist ein wundervolles Medium, das es wert ist, beachtet zu werden!

Die Namen der Preisgewinnerinnen sind:
1. Preis: Katharina Rausch, Werbeagentur Weiß und Partner, Oldenburg
2. Preis: Dorothea Stania, Frank + Frei Werbeagentur, Lohne
3. Preis: Maike Herbers, CeWe-Color, Oldenburg
3. Preis: Julia Gerdes, Oldenburgische Volkszeitung, Vechta
Sonderpreis Kinder und Jugend: Melanie Hohnholz, Firma Videx, Bassum

Alle Plakate werden in mehreren Bibliotheken als Wanderausstellung zu sehen sein, darunter die Stadtbibliothek Oldenburg und die Unibibliothek Wilhelmshaven. Das Sieger-Plakat wird in diesem Jahr für die Aktionswoche in der ganzen Region ausgehängt.

Februar 2012


Jugend forscht am BZTG

Am 09./10. Februar war das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" in Emden mit vier Projekten vertreten. Dort traten 70 Projekte in sieben verschiedenen Fachbereichen und zwei Altersstufen gegeneinander an. Die neun Schüler des BZTG haben dort ihre Ideen zur intelligenten Steuerung des Verkehrsflusses an Ampeln, zu einer selbstabhängenden Wäscheleine, zur kontaktfreien Steuerung von Modellbahnlokomotiven und zu möglich gut kühlenden Paketen für Medikamente für den Einsatz in Katastrophengebieten vorgestellt.
Jan-Hendrik Grundhöfer und Nils Walitza – beide Schüler der Berufsfachschule für Informatik - stellten eine Modelleisenbahn vor, die kontaktfrei gesteuert werden kann. Für die Weichen- und Fahrtrichtungssteuerung sowie für die stufenlose Wahl der Geschwindigkeit kamen verschiedene Sensoren zum Einsatz. Sie wurden mit Platz 3 im Fachbereich Technik ausgezeichnet.

Jaclyn Siebes, Ann-Christin Fangmann und Moritz Morawietz haben eine Wäscheleine entwickelt, die bei Regen selbständig über einen Leinenmotor die Wäscheleine bewegt und über eine Mechanik auch die Wäscheklammern lösen kann. Die Wäsche fällt dann, leider noch ungelegt aber immerhin trocken, in einen Wäschekorb. Ihre Arbeit wurde im Fachbereich Arbeitswelt von der Jury mit Platz 2 belohnt.
Den Wettbewerbsbeitrag "Smart Traffic" hatten die Schüler Viktor Spadi, Claas Willers und Tim Blankenburg bereits bei der IdeenExpo 2011 in Hannover erfolgreich vorgestellt. In Emden erreichten die Schüler den zweiten Platz im Fachbereich Mathematik/Informatik und erhielten zusätzlich den Sonderpreis der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg.

Das Projekt "Mission Medipaket" war aus einem Wettbewerb der Firma DHL entstanden, bei dem die Schüler Stephan Kühn (Oldenburg) und Dennis Brinkmeyer (Herford/NRW) bereits mit unabhängigen Projekten punktgleich den zweiten Platz bei diesem bundesweiten Wettbewerb erreichen konnten. Sie wurden für ihre Arbeit mit Platz 1 im Fachbereich Arbeitswelt belohnt und erhielten zusätzlich den Sonderpreis "Nachwachsende Rohstoffe". Sie werden ab dem 18. März beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" in Clausthal-Zellerfeld antreten.


Das Bild zeigt von links:
Tim Blankenburg, Moritz Morawietz, Claas Willers, Jaclyn Siebes, Viktor Spadi, Stephan Kühn, Dennis Brinkmeyer, Nils Walitza, Fachlehrer Rainer Lüllmann, Jan-Hendrik Grundhöfer: Es fehlt Ann-Cristin Fangmann


Unmittelbar nach der Siegerehrung in Emden fuhren die Schüler zu den Schlosshöfen in Oldenburg um dort das Exponat "Smart Traffic" nochmals auszubauen. Denn am 11. Februar konnten Besucher der Oldenburger Schlosshöfe das Projekt näher kennen lernen. Die Schüler des Technischen Gymnasiums hatten im vergangenen Sommer mit finanzieller Unterstützung der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) das Projekt "Smart Traffic" entwickelt. Zum Abschluss dieses Projekts sollte das Exponat vor den Räumen der LzO-Niederlassung am Schloss dem Publikum in Oldenburg gezeigt werden.


Das Bild zeigt: Claas Willers, Tim Blankenburg, Viktor Spadi, Pascal Stalling

 


Januar 2012


BZTG zu Besuch beim DLR in Braunschweig

Eine Schülergruppe des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung (BZTG) war im September bei der IdeenExpo 2011 in Hannover mit dem Projekt "Smart Traffic", das von der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) unterstützt worden war, mit dem Titel "Bestes Projekt der IdeenExpo 2011" aller teilnehmenden Oberstufen ausgezeichnet worden (NWZ berichtete). Mit dieser Auszeichnung durch die Stiftung NiedersachsenMetall war nicht nur ein Geldpreis in Höhe von 2.500,- Euro für weitere Projekte verbunden, sondern auch ein Reisegutschein in Höhe von 1.000,- Euro für eine Technikfahrt. Diese Fahrt hat die Schüler, die alle im Frühjahr ihre Abiturprüfungen ablegen werden, im Zeitraum vom 17. bis 19. Januar nach Wolfsburg und Braunschweig geführt. In Wolfsburg besuchten sie die Experimentierausstellung Phæno und die Autostadt der Volkswagen AG. Die Höhepunkte in Wolfsburg waren die gebuchten Fahrten im VW Touareg auf einem Geländeparcours und das Erleben der Montageroboter in der VW-Fertigung. Der Anlass zu dieser Fahrt war allerdings die Einladung von Herrn Prof. Lemmer – Leiter des Instituts für Verkehrssystemtechnik beim DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik) in Braunschweig -, der das Projekt der Oldenburger Schüler bei der IdeenExpo kennen gelernt hat, sich von dieser Schülerleistung beeindruckt zeigte und bereits während der IdeenExpo eine Einladung in sein Institut ausgesprochen hatte. So gab Herr Prof. Lemmer den Schülern und dem betreuenden Fachlehrer, Herrn Rainer Lüllmann, einen umfassenden Einblick in die Arbeit seines Instituts, in dem über 100 Mitarbeiter an verschiedenen Projekten zur Weiterentwicklung von Verkehrssystemen (Straße und Schiene) arbeiten.


Das Bild zeigt die Gruppe vor dem dynamischen Fahrsimulator des Instituts in Braunschweig (von links Rainer Lüllmann, Moritz Morawietz, Mirko Stolle, Pascal Stalling, Viktor Spadi, Claas Willers, Prof. Dr. Karsten Lemmer; es fehlt Tim Blankenburg).

Drei der Schüler bereiten derzeit die Teilnahme mit diesem Projekt am Wettbewerb "Jugend forscht" vor und werden am 09./10. Februar am Regionalwettberb in Emden teilnehmen.


Nov. 2011


Bildungspaket aus Leiterplatten - Kooperation Straschu unterstützt Bildungszentrum

Oldenburg/KUC - Für die technischen Branchen ist das Rennen um die besten Fachkräfte längst entbrannt. Der Oldenburger Leiterplatten-Hersteller Straschu im Gewerbegebiet Tweelbäke setzt in dieser Hinsicht auf Vorbeugung: Damit der Nachwuchs bestmöglich ausgebildet wird, stiftete das Unternehmen dem Bildungszentrum für Technik und Gestaltung am Donnerstag 150 Leiterplatten.

Schüler an den zum BZTG gehörenden Schulen Technischen Gymnasium und Berufsfachschule für Informatik werden die Platten zunächst mit elektronischen Bauelementen bestücken und dann an den Leiterplatten das Programmieren von Mikrocontrollern erlernen (unter anderem für Steuerungsaufgaben für Modelleisenbahnen).

Fachlehrer Rainer Lüllmann und Gerd Seidel von Straschu zeigten den Schülern am Donnerstag die Fertigung. Das Unternehmen gehört zur Straschu-Holding, die insgesamt 350 Mitarbeiter beschäftigt und im
Jahr 53 Millionen Euro umsetzt.

Text: NWZ vom 11.11.2011


Sept. 2011


BZTG bei IdeenExpo ausgezeichnet

Bei der IdeenExpo in Hannover war eine Schülergruppe des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung der Stadt Oldenburg (BZTG) außerordentlich erfolgreich vertreten. Die Schüler, die sich jetzt auf die Abiturprüfung im kommenden Frühjahr vorbereiten werden, haben dort ihr Projekt "Smart Traffic" vorgestellt, dass sich die schnellstmögliche Verkehrregelung an einer Ampelkreuzung zum Ziel gesetzt hat. Dazu haben sie eine Kreuzung als Modell gebaut, auf dem der Verkehrsfluss durch eine selbst entwickelte Software gesteuert wurde. Die Wartezeiten für alle Verkehrsteilnehmer und die Belastung der Umwelt soll durch die Art der Steuerung reduziert werden.

Für die Teilnahme an der IdeenExpo 2011 hatte sich die Projektgruppe, die von Herrn Rainer Lüllmann und Herrn Bernd Hoffmeister betreut wurde, im Rahmen des Ideenfangs der Stiftung NiedersachsenMetall qualifiziert. Damit gehört diese Gruppe zu den nur 25 Schülergruppen aus ganz Niedersachsen, die ihre Idee während des neuntägigen Technikevents für junge Leute ausstellen durften. Für das BZTG war es nach 2009 bereits der zweite Auftritt bei der IdeenExpo. Für die diesjährige sehr erfolgreiche Arbeit erhält die Schule eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 2.500,- Euro für zukünftige Projekte und die Schüler werden 1.000,- Euro für eine technische Bildungsfahrt erhalten.

Herr Lüllmann sagt dazu: "Das Projekt wurde in dieser Größenordnung erst durch finanzielle Unterstützung der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) und durch materielle Unterstützung der Firmen Haskamp aus Edewecht und Eaton Industries aus Bonn möglich."


Das Bild zeigt die Gewinner aller drei Altersstufen. Die Schüler des BZTG mit den weißen Poloshirts sind von links Moritz Morawietz, Viktor Spadi, Claas Willers, Pascal Stalling, Mirko Stolle und Tim Blankenburg

 


Sept. 2011


Fachpraktische Erlebnistage im internationalen Haus Sonnenberg/St. Andreasberg

Die Klasse BVF1 der Berufsschule in Oldenburg, das Berufsbildungszentrum Technik und Gestaltung, hat vom 12. bis zum 16. September 2011 eine fachpraktische Erlebniswoche auf dem Sonnenberg verbracht. Mit dabei waren sieben Schüler der Klasse: Daniel, Damien, Danny, Marcus, Jens, Johannes und Florian. Begleitende Personen: Andrea Dittmann, Lehrerin für Fachpraxis und Hans-Gerd Behrens Gerann, Sozialpädagoge.

Das Internationale Haus Sonnenberg ist das einzige Haus in Norddeutschland, was sich tatsächlich auf internationale Begegnungen, aber auch Weiterbildungskurse für Jung und Alt, spezialisiert hat. Der Sonnenbergkreis ist der geschäftsführende Verein. Unsere BVJ-Schüler sind dort mit drei Klassen aus der Berufsschule Wolfenbüttel zusammengetroffen und haben in der Woche verschiedene fachpraktische Arbeiten erledigt. Die Aufgabe unserer Schüler bestand darin, einen Seminarraum, der für Teambesprechungen genutzt wird, farblich neu zu gestalten.
In der Arbeitsvorbereitungsphase musste der Boden komplett abgedeckt, Kanten mit Kreppband abgeklebt und die Arbeitsgeräte vorbereitet werden. Anschließend wurden Wände und Decken Gestrichen. So waren die ersten zwei Tage ausgefüllt. Als Nebenprojekt galt es noch, eine Wand in einem anderen Gebäude zu renovieren, d.h. es musste gespachtelt und gestrichen werden. Am Dienstagnachmittag gab es dann eine Achtermannbergbesteigung. Abends waren die Schüler von der anstrengenden Bergtour recht erschöpft.
Am Mittwoch wurde mit Hilfe eines OH-Projektors das Motiv auf die Wand übertragen. Ein Mohnblumenfeld. Wer schon einmal ein solches Feld gesehen hat, der weiß, wie detailreich und zum Teil filigran die Zeichenvorlage dann ausfällt. Sie wurde in einem ersten Schritt mit der „Projektortechnik“ mit Bleistift auf die Wand übertragen. Alleine das war schon eine Geduldsarbeit.

Ein Teil der Schüler nahm die Gelegenheit war, am Mittwochmorgen mit den Wolfenbüttler Schülern auf den Brocken zu wandern. Ein kaltes Unternehmen, da ihnen dort oben ein kräftiger und kalter Wind ins Gesicht blies. Aber alle haben es heil überstanden.
In der Zwischenzeit hatten die verbleibenden BVJ-Schüler von Schülerinnen und Schülern aus Wolfenbüttel, die nicht mitwandern wollten, Unterstützung erhalten. Gemeinsam brachten sie die Vorlagen mit Bleistift an die Wand. Das von mir aus didaktisch-pädagogischen Gründen gewählte Motiv schuf eine Situation, die den Schülern Ausdauer und Durchhaltevermögen abverlangte. Die detailreiche Vorlage verlangte Besonnenheit und Ruhe beim Ausmalen und Zusammenarbeit bei der Arbeit.
Die auf zwei Wände aufgetragenen Vorlagen waren doch recht viel und das reine Ausmalen nochmals eine letzte Steigerung in der Anforderung an die Feinmotorik. Zwei Schüler und eine Schülerin aus Wolfenbüttel haben in einer Nachtaktion von Mittwoch auf Donnerstag die eine Wand fertig gestellt. Sie haben bis morgens um 7:00 Uhr daran gearbeitet. Das war natürlich eine gewaltige Vorlage für unsere Schüler. Dadurch haben sie sich noch einmal herausgefordert und motiviert gesehen, die andere Wand ebenfalls in der gleichen Zeit zu schaffen. Am Ende konnten wir Donnerstagabend den neu gestalteten Raum bewundern und waren mächtig stolz auf unsere Arbeit.
Alle sieben Schüler müssen ganz ausdrücklich für ihren Fleiß, ihr außerordentlich gutes Benehmen und ihre Arbeitsmoral gelobt und beglückwünscht werden. Das Lob kam am Freitagmorgen dann auch von Seiten der Wolfenbütteler Lehrer und Schüler, aber auch direkt vom Geschäftsführer des Sonnenberges.

So hat sicher diese Woche dazu beigetragen, dass sie ein wenig in ihrem Selbstwertgefühl gewachsen sind und können voller Stolz sagen: „Das haben wir geleistet!“

Bericht: Andrea Dittmann

Juli 2011


Projekt: Berufseinstiegsklasse Holztechnik

Die Fachpraxis der BEK Holztechnik hatte die Aufgabe vier fahrbare Spiegelwände für den SF Wüsting herzustellen. Der Verein benötigt diese Wände für diverse Gymnastikgruppen in ihrer Sporthalle in Wüsting.

In den letzten Schulwochen fertigten die Schüler und Schülerinnen diese Spiegelwände unter der Anleitung von Herrn Wichmann und Frau Schumacher an. In ca. 50 Schulstunden wurden Leisten gesägt, gehobelt und profiliert sowie Löcher gebohrt und versenkt. Außerdem mussten Trägerplatten zugeschnitten und Rollen montiert werden. Anschließend behandelten die Schüler die Oberflächen mit Hartöl. Die Spiegelwände wurden am letzten Fachpraxisschultag in der Sporthalle montiert und dem Sportverein übergeben. Als Dank lud der Verein die Schüler und Schülerinnen zu Mac Donalds ein.


Juni 2011


Fischers Fritze fischte diese Fische

Die Klasse FOG1A stellte vom 10.Juni – 24.Juni.2011 eine Ausstellung zum Thema „Fischers Fritze fischte diese Fische“ in der Eingangshalle des BZTG in der Ehnernstraße aus. Die Schüler hatten verschiedene Fischobjekte aus Ton im Gestaltungsunterricht unter der Leitung von Frau Heising angefertigt und diese in der Ausstellung mit dem Thema „Umweltverschmutzung im Meer“ verbunden. Mit Informationsblättern und Plakaten machten sie in der Eingangshalle über die Verschmutzung in der Meereswelt und die Problematik des Fischfangs aufmerksam.

Die Schüler erarbeiteten in einzelnen Gruppen die Teile der Ausstellung. Es wurden unter anderem ein Videotrailer zusammengestellt, ein Plakat gestaltet, Meeresobjekte gebastelt und Infoschilder kreiert. In Zusammenarbeit wurde die gesamte Ausstellung dann aufgebaut und war zwei Wochen für Schüler, Lehrer und Besucher des BZTG zu besichtigen.

Text: Sara Wilckerling FOG 1A

 


Juni 2011

Projekt Umwelttechnik im BZTG - Oldenburg

Das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung der Stadt Oldenburg (BZTG) hat als erste Schule ein Projekt zur „Sensibilisierung von Haupt- und Realschülern für umwelttechnische Themen und Berufe“ indiziert. Schülerinnen und Schülern der Haupt- und Realschulen Oldenburgs (Klasse 9 und 10), wurden dabei verschiedene umwelttechnische Themen wie z.B. Wärme- und Stromerzeugung durch die Sonne, Heizen mit Holz, Wasser- und Abfallwirtschaft etc. nähergebracht. Die eingeladenen Schülerinnen und Schüler begaben sich im BZTG auf eine Lernreise. Bei dieser Lernreise durchliefen die Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschulen in zeitgleichen Intervallen verschiedene Lernstationen, an denen Sie praxisnahes Wissen zu den unterschiedlichen umwelttechnischen Themen vermittelt bekommen haben. Den Unterricht während dieser Lernreise übernahmen Schüler aus drei Fachbereichen des BZTG´s: Die Anlagenmechaniker/ -innen Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, die Fachkräfte für Umwelttechnische Berufe sowie eine Fachoberschulklasse. Mithilfe von Informationsmaterialien der Arbeitsagentur wurden den Haupt- und Realschülern auch die Berufszweige, die sich mit den umwelttechnischen Themen beschäftigten, nähergebracht. Von Erfahrungen und Eindrücken während der Ausbildung berichteten dabei die lehrenden Berufsschüler.

Erfreulicherweise groß für das BZTG und den Organisator Michael Paletta (Fachlehrer der Anlagenmechaniker/ -innen Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik im BZTG) war die Resonanz von Seiten der Haupt- und Realschulen Oldenburgs. Aus organisatorischen Gründen konnten an diesem Projekttag (09.06.2011) nur circa 90 Haupt- und Realschüler diese Lernreise durchführen. Am 16.06.2011 ist ein weiterer Projekttag mit ähnlich vielen Haupt- und Realschülern geplant. Jetzt kann schon von Seiten des Organisationsteams, dem Herr Rudolph, Herr Heuermann, Herr Arning und Herr Paletta angehören, gesagt werden, dass durch die gute Resonanz über Folgetermine in den kommenden Jahren nachgedacht wird.

Juni 2011


"Offene Tür" in Bissel mit neuer Tribüne

Abschluss der Grundsanierung wird Sonntag gefeiert - Berufssch
üler spendieren Holzbau
Das Schullandheim wurde erneuert. Ein sch
öner Beitrag kommt von den Berufsfachschülern.

Die Grundsanierung der Kinderschlafräume des Unterkunftshauses "Eulennest" des bei vielen Oldenburger Grundschulen, Horten und Kindergärten beliebten Schullandheims Bissel ist nun abgeschlossen. Deshalb veranstaltet die das Heim tragende Stiftung am Sonntag, 29. Mai, von 15 bis 18 Uhr einen "Tag der offenen Tür".

Passend dazu ist auch die neue, stabile Tribüne fertig geworden - als zentraler Treffpunkt des Spielplatzes. Berufsschüler der Berufsfachschule Bautechnik (Maurer und Zimmerer) am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) haben sie geplant und gebaut. Traditionell unterstützt die Berufsschule das Schullandheim, das von der Grundschule Röwekamp und der Heiligengeisttorschule getragen wird.


Neuer Treffpunkt: Angehende Zimmerer am BZTG mit der Tribüne auf dem Spielplatz in Bissel, für die zuvor künftige Maurer und Betonbauer das Fundament legten.
Bild: Olaf Blume

Mit dem Projekt konnten die Schüler in guter Teamarbeit ihre berufliche Kompetenz erweitern: ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse - mit Streifenfundamenten und dauerhafter Holzkonstruktion mit traditionellen Zapfenverbindungen.

Vor sieben Jahren begann die grundlegende Sanierung der Unterkunftsgebäude mit der Fertigstellung des "Dachsbaus". Nachdem vor zwei Jahren die neuen Zimmer für Lehrkräfte und Betreuer errichtet wurden, ist nun auch das "Eulennest" fertig. Heiko Pannemann, der Vorsitzende der Schullandheimstiftung, sagt: "Die aufwendige Restaurierung der denkmalgeschützten Gebäude gelang vor allem mit der Unterstützung durch die Stadt Oldenburg, aus der über die Hälfte aller Belegungsgruppen kommen, vieler Spenden sowie Fördermitteln aus EU-Programmen und der Umweltlotterie Bingo."

Die "Offene Tür" fügt sich ein in das vom Schullandheimverband ausgerufene "Jahr der Schullandheime". Als Schirmherr schreibt Bundespräsident Christian Wulff: "Die Schullandheime sind seit langer Zeit wichtige außerschulische Lernorte." Dort mache Schule Spaß, auch weil naturnah, fächerübergreifend, praxisbezogen und damit erfolgreich gelernt werde.

Pannemann: "All dies kann am Sonntag anschaulich nachvollzogen werden - von der Umweltstation mit Experimenten zu erneuerbaren Energien bis zur Vorstellung des Vereins ,emotion' mit seinem erlebnis- und wildnispädagogischen Angebot." Eingeladen sind alle Oldenburger und ihre Kinder - und auch alle Ehemaligen, die sich gerne an ihre Zeit in Bissel erinnern. © www.schullandheim-bissel.de

Text: NWZ - Stadt Oldenburg - Freitag, 27. Mai 2011 von Karsten Röhr


Mai 2011


Neubau einer Holztribüne – Ein Schulprojekt

Berufsschüler der Berufsfachschule Bautechnik mit den Schwerpunkten Maurer und Zimmerer planen und bauen eine Holztribüne für das Schullandheim in Bissel. Traditionell unterstützt unsere Berufsschule das Schullandheim Bissel, welches sich in Trägerschaft der Grundschule Röwekamp und der Heiligengeisttorschule befindet.

Ein Ziel des Projektes ist es, die berufliche Handlungskompetenz zu erweitern. Am Beispiel des Neubaus der Holztribüne werden konkret, die komplexen, theoretischen und praktischen Kenntnisse und Fähigkeiten sowohl im Bereich Betonbau als auch im Bereich Holzbau erlernt. Neben dem Erwerb dieser Fachkompetenz geht es auch darum, im Team zu arbeiten, Absprachen zu treffen und sich verantwortungsvoll einzubringen. Die Schüler sind in diesem Fall besonders motiviert, da die Holzplattform umgesetzt wird und dauerhaft bestehen bleibt.

Die Planungen für die Tribüne haben im November 2010 im Theorieunterricht begonnen. Zunächst wurde die Ausführung der Streifenfundamente geplant. Anschließend wurden die Schalungen im praktischen Unterricht in der schuleigenen Werkstatt von den Schülern hergestellt.

Als nächstes wurde die Ausführung der Holzkonstruktion theoretisch geplant. Entsprechend dieser Planungen wurde die Holzkonstruktion mit all ihren traditionellen Zapfenverbindungen von den Schülern ausgearbeitet.

Während des dreitägigen Aufenthalts vom 28.03.2011 bis 30.03.2011 wurden die Betonfundamente von den Schülern mit dem Schwerpunkt Maurer vor Ort fachgerecht hergestellt. Nicht zuletzt durch die gute Unterbringung und Verpflegung seitens des Schullandheims und dem angenehmen Umgang mit den anwesenden Grundschülern war diese Veranstaltung ein voller Erfolg.

Für die Fertigstellung sind die letzten Vorbereitungen getroffen. Vom 23.05.11 bis 26.05.11 fahren die Schüler mit dem Schwerpunkt Zimmerer nach Bissel, um die vorgefertigte Holzkonstruktion aufzustellen und den Bohlenbelag anzubringen. Das Schullandheim in Bissel wird dann wieder unser Ort zum Lernen.



April 2011


Jugendliche spielen Lehrer – Musical Berufsschüler entwerfen und bauen mit Dietrichfelder Kindern Bühnenbild

Ein staunendes Raunen ging jedes Mal durch die Reihen der Schüler, wenn ein weiterer Teil des Bühnenbildes enthüllt wurde: „Alice im Wunderland“ wird bald von der Musical-AG der Grundschule Dietrichsfeld aufgeführt. Es ist bereits das zehnte Musical an der Schule, doch die Kulissen sind aufwendig gestaltet wie nie. Denn diesmal sind sie in Zusammenarbeit mit jugendlichen Schülern des Bildungszentrums Technik und Gestaltung (BZTG) entstanden.
Grund- und BZTG-Schüler arbeiteten bei dem Projekt Hand in Hand. Einmal pro Woche besuchten rund zehn Kinder aus Dietrichsfeld das Bildungszentrum, um gemeinsam mit der Klasse I der Berufsfachschule Farbtechnik und Gestaltung und den Fachpraxisleitern Jörg Zastrow, Andreas Dietrich und Peter Reinken ein farbenfrohes Bühnenbild zu entwerfen. Die Jugendlichen konnten ihr Wissen aus der Ausbildung auf diesem Wege einmal direkt weitergeben. „Es hat Spaß gemacht, zu zeigen, was wir gelernt haben“, sagte Eva Lorenz. Ihren jungen Lehrlingen konnten die BZTG-Schüler dabei einige Tricks beibringen. „Wir haben ihnen zum Beispiel gezeigt, wie man unterschiedliche Farben zusammenmischt“, erzählte Cindy Meyer.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Auf großen verschiebbaren Laken sind mehrere Landschaften abgebildet. Dazu haben die Klassen gemeinsam Büsche, Blumen oder auch die berühmten Spielkarten-Uniformen der Soldaten aus der Alice-Geschichte gebastelt.
Die Begeisterung unter den Grundschülern, die die Kulissen nun zum ersten Mal zu Gesicht bekamen, war auf jeden Fall groß. Und auch diejenigen, die daran aktiv mitgewirkt hatten, hatten sichtlich Spaß an dem Projekt gehabt. „Es war nie langweilig“, lobte die zehnjährige Inga. Und Catalina, ebenfalls zehn Jahre alt, berichtete, dass einige der Nachwuchskünstler sogar schon Lieblings-Arbeitspartner unter den BZTG-Schülern gefunden hatten.
Bis zu den Aufführungen des Musicals im Juni wird nun noch intensiv geprobt. Damit auch der Zuschaueransturm groß wird, ist die Klasse II der Berufsfachschule ebenfalls kreativ geworden. Sie hat verschiedene Plakate gestaltet, aus denen nun eines ausgewählt, gedruckt und ausgehängt werden soll.
Die Kooperation der beiden Bildungseinrichtungen ist also gelungen. So jedenfalls ließ sich die Aussage von Grundschuldirektor Johann Fischer deuten, der zusammenfassend sagte: „So schöne Kulissen hatten wir noch nie.“

von Patrick Buck (Nordwest-Zeitung, 15. April 2011)



März 2011

Tapetenwechsel im Stadtmuseum - Schüler gestalten eigene Ausstellung

Schülerinnen und Schüler des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung präsentieren ab Samstag, 19. März 2011, vier Wochen lang im Stadtmuseum Oldenburg die Ausstellung „Tapetenwechsel – Die Kulturgeschichte der Tapete“.
Im Rahmen ihrer Berufsausbildung zum Raumausstatter/zur Raumausstatterin haben sie sich intensiv mit den Lernfeldern Tapeten und Stilkunde auseinandergesetzt. Das Projekt fand vom 21. Februar bis zum 18. März in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum statt und bot 28 Schülerinnen und Schülern des zweiten Ausbildungsjahres die Gelegenheit, eine eigene Ausstellung zum Thema Wandbespannung zu entwickeln.

Diese enge Kooperation zwischen dem Stadtmuseum und dem BZTG gibt es zum ersten Mal. Betreut wurden die Schülerinnen und Schüler durch das Team der Lehrerinnen und Lehrer Georg Nobis, Jörg Zastrow, Volker Henftling und Maria Heitmann sowie durch die Museumspädagogin Sandrine Teuber.

Neben der Be- und Verarbeitung von Tapeten gehören auch der Bereich Teppichbodenverlegung, das Erstellen von Fensterdekorationen und das Polstern zum Ausbildungsberufsbild des Raumausstatters. Die Schülerinnen und Schüler werden am BZTG in jährlich vier Unterrichtsblöcken fachtheoretisch ausgebildet und wohnen, wenn sie aus anderen Landkreisen kommen, im Wohnheim der Handwerkskammer.

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es bei der Museumspädagogin Sandrine Teuber unter 0441-2352887.



Februar 2011


Einweihung an der Ehnernstraße

Nach langer Umbauphase fand am 22. Februar 2011die offizielle Einweihung des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung - Standort Ehnernstraße - statt. An der feierlichen Veranstaltung nahmen neben Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner viele hochrangige Gäste teil. Im Anschluss wurde eine Führung der Besucher durch das Gebäude und die neuen Räume angeboten.

Presse

 


Februar 2011


EX UND TOP – unsere ehemaligen Auszubildenden stellen ihren beruflichen Werdegang vor

Das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung versteht sich als kompetenter Partner in der dualen Berufsausbildung in Oldenburg. Der hier erlangte Abschluss ist für viele Schüler die Ausgangsbasis, um beruflich richtig durchzustarten. Auch die Abteilung Medientechnik kann auf heute topkreative frühere Auszubildende zurückblicken, die ihre Chance genutzt haben und ihren Weg nach ganz oben gegangen sind!

Unter dem Motto „EX UND TOP!“ hatten wir 5 von ihnen dazu eingeladen, unseren angehenden Mediengestaltern von ihrem beruflichen Werdegang zu berichten. Ihr jeweils halbstündiger Vortrag mit Geschichten und Bildern von Höhen, Tiefen, Umwegen und zündenden Ideen sollte den Schülerinnen und Schülern Mut machen, ihren eigenen Weg zu suchen und voranzubringen.


Ehemalige Auszubildende des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung berichteten von ihrem beruflichen Werdegang: Christian Quast, Jan Grevé, Christina Famulla, Susanne Keseberg (Moderation), Tobias Heidmeier, Verena Hönemann.
(Bild: Menso von Ehrenstein/Christin Kleine)

Da wir für diese Veranstaltung mit einem Plakat werben wollten, haben wir das 2. Ausbildungsjahr der Mediengestalter um einen Entwurf gebeten. In einem 3-tägigen Workshop voller Kreativität wurden 37 Gestaltungsvorschläge erarbeitet, von denen Yvonne Ullrich, Auszubildende bei der NWZ in Oldenburg, als Siegerin hervorging. Weiter wurden prämiert: Stephanie Budde, Schwärter druckt GmbH, Cloppenburg (Platz 2), Nils Stigler, Brune-Mettcker Druck- und Verlagsgesellschaft, Wilhelmshaven (Platz 2) und Femke Tscherpel, litho niemann + steggemann, Oldenburg (Platz 3). Mit dem gelungenen Siegerplakat von Yvonne Ullrich konnten wir dieser besonderen Veranstaltung ein professionelles Gesicht geben. Eine erfreuliche Nachricht für unsere Schule und selbstverständlich für die Schülerinnen und Schüler, die mit ihren innovativen Ideen zum Erfolg des Projekts beigetragen haben!

Im Mittelpunkt der Vorträge stand an diesem Freitag nun die Frage, was den Ausschlag für die Berufswahl gegeben hat, welche menschlichen Begegnungen, welche Erfolge und Enttäuschungen, Zufälle und Emotionen für den weiteren Weg eine Rolle gespielt hatten. Jeder der 5 Vortragenden konnte dabei von seinen individuellen Erfahrungen berichten. In einem Punkt waren sich aber alle einig: Ohne eine gehörige Portion Verrücktheit, Mut und Eigeninitiative hätten sie es nicht soweit nach oben geschafft!

Wolfgang Meyer, Schulleiter des BZTG, dankte den ehemaligen Auszubildenden dafür, dass sie den Weg zurück an unsere Berufsschule fanden und den rund 100 angehenden Mediengestaltern in eindrucksvoller Weise von ihrem beruflichen Werdegang berichteten. Die Schülerinnen und Schüler waren an diesem Vormittag ein staunendes und interessiertes Publikum und nutzten die Chance zur anschließenden Diskussion mit den Vortragenden. Sie konnten hautnah miterleben, dass der Beruf des Mediengestalters für sie die vielfältigsten Möglichkeiten bietet!

 


Januar 2011

"Abschlag Schule"

Im Rahmen eines vom DGV (Deutscher Golfverband) geförderten Projektes „Abschlag Schule“, konnten insgesamt 18 Teilnehmer der Berufsbildenden Schulen III und des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung aus Oldenburg einen Golfkurs mit dem Partnerverein „Golfclub am Meer“ durchführen. Die Realisierung umfasste den Zeitraum vom Schuljahresbeginn 2010/11 bis zum 24. November 2010. Unter der Leitung des verantwortlichen Sportlehrers vom BZTG Oldenburg, Herrn Richard Dormann und dem Golflehrer des Golfclubs, Herrn Glyn Huw Morris, PGA, konnten die Schülerinnen und Schüler der 12/13 Klasse beider Gymnasien über einen Zeitraum von 15 Trainingseinheiten à 120 Minuten den Golfsport in Theorie und Praxis kennen lernen. Neben den praktischen Grundtechniken wie Putten, Chippen, Pitchen Abschläge etc., wurden die Teilnehmer in das Regelwerk, die Etikette und in die englische Fachsprache des Golfsports eingeführt.
Dabei wurde intensiv geübt und verschiedene Wettkampfmodelle gespielt, z.B. nach Stableford, Lochspiel und Scramble. Einige Runden auf der Kurzbahn erzeugten den Eindruck, wie unter Wettkampfbedingungen die erlernten Techniken gespielt werden und das Regelwerk bzw. die Etikette zur Anwendung kommen. Das Ziel des Kurses war es, eine bislang noch nicht angebotene Outdoor-Sportart kennen zu lernen und diese als Teil des Programms „Jugend trainiert für Olympia“ zuzuordnen. Die offizielle Platzerlaubnis zu erreichen, um damit die Berechtigung zum Spielen auf allen Golfplätzen zu bekommen war auch Teil des Projektes. Im Vordergrund stand jedoch die Herausforderung und der Spaß am Golfsport. Besonderer Dank gilt dem „Golfclub am Meer“ in Bad Zwischenahn, hier speziell dem Geschäftsführer, Herrn Lentschig, der dem Projekt von Anbeginn positiv gegenüber stand. Das positive Feedback der Teilnehmer und der Lehrer wird sicherlich eine Neuauflage des Projektes nach sich ziehen. Der DGV wird über einen Abschlussbericht einen Eindruck vom Verlauf des Projektes machen können. Auch hier soll unser Dank an den DGV für die finanzielle Unterstützung angemerkt werden, die insgesamt 1.400,00 € umfasste. Außerdem sollen auch die Vereinsmitglieder angemerkt werden, die sich über die Aktivitäten unserer Teilnehmer und dem Projekt gegenüber äußerst positiv geäußert haben. Als Anerkennung für die erbrachten Leistungen, wurde den Teilnehmern nach Abschluss eines Stableford-Turniers, das über 9 Löcher gespielt wurde ein Zertifikat ausgestellt, das die erzielten Ergebnisse in Theorie und Praxis darstellt. Das positive Feedback der Teilnehmer ist wichtig und soll zum Anlass genommen werden, um weitere Angebote in der Sportart „Golf in der Schule“ zu planen und umzusetzen.

Richard Dormann
-Sportlehrer-


August 2010


Schüler gestalten Logo für Förderkreis
Grafik Entwurf von Rolf Tegenkamp erhält am meisten Stimmen – Kleine Prämie übergeben

Ein Tisch mit vier Stühlen. Oder ein Kreis mit vier Eckpunkten: Das Miteinander steht im Zentrum des neuen Logos des Förderkreises für die Karl-Jaspers-Klinik (KJK). Der Vorstand des Vereins am Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie gab sich jetzt ein neues Wiedererkennungszeichen. Schülerinnen und Schüler in der Ausbildung zu Mediengestaltern im 2. Lehrjahr des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung Oldenburg (BZTG) hatten die grafischen Entwürfe in einer Projektarbeit unter Leitung von Lehrerin Christina Famulla erstellt. Die jungen Leute hatten ein Kundengespräch mit dem Förderkreis geführt und anschließend recherchiert, bevor sie an die Gestaltung gingen.


Auszubildende des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung hatten ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Der Sieger wird auch die neue Broschüre gestalten.
( Bild: Barbara Wündisch-Konz)


Wie es in der Pressemitteilung ferner heißt, ist der Entwurf von Rolf Tegenkamp in den Farben grün und blau gehalten. Grün stehe für Hoffnung – es ist auch an die Hausfarbe der Klinik angelehnt – die Farbe Blau stehe für Sachlichkeit und das Ernstnehmen der Menschen mit psychischen Erkrankungen, sagte der Schüler. Sein Logo-Entwurf erhielt die meisten Stimmen und wurde mit 50 Euro prämiert. Der Schüler darf auch die neue Broschüre für den Förderkreis planen und gestalten.

Aber auch die zweiten und dritten Plätze erhielten ein Preisgeld, außerdem gab es 50 Euro für die Klassenkasse und ein Frühstück für alle im Café Treffpunkt, das der Förderkreis seit vielen Jahren auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik betreibt.

Der Förderkreis für die Karl-Jaspers-Klinik (der ehemalige Förderkreis Wehnen) besteht seit 1975. In den 35 Jahren seines Bestehens hat er durch vielfältige Aktivitäten, Hilfen und Maßnahmen dazu beigetragen, die Integration psychisch kranker Menschen in die Gesellschaft zu verbessern. Er unterstützt Projekte der Freizeitgestaltung, der Kunst- und Theatertherapie, hilft unter anderem bei der Errichtung von Wohngemeinschaften. Der Förderkreis organisiert auch das jährliche Sommerfest im Wehner Krankenhaus, zu dem immer rund 1000 Gäste, darunter viele Familien mit Kindern, kommen. In diesem Jahr findet die Veranstaltung am Mittwoch, 1. September, statt.

(Text: NWZ vom 20. August 2010)

Juli 2010

Erfolgreicher Schuljahresabschluss

Schüler und Lehrer des Berufsvorbereitungsjahres vom Bildungszentrum für Technik und Gestaltung feierten am letzten Schultag ihr erfolgreiches Schuljahr. Neben zahlreichen Hauptschulabschlüssen schafften auch 6 Schüler den direkten Sprung in ein Ausbildungsverhältnis. Freuen konnten sich aber alle, denn im Rahmen einer Projektarbeit wurden im Schuljahr der vorhandene Computerraum und Freizeitraum neu gestaltet. Dass dieses gut gelungen ist, bescheinigte der für bauliche Projekte am BZTG verantwortliche Matthias Tellmann den Beteiligten in einer kurzen Rede.




Juni 2010


Schüler schulen Schüler - Berufsfachschule Holztechnik schult angehende Floristinnen

Mit großer Vorfreude machten wir die Schüler der BFH1 uns mit unseren Lehrern Frau Schumacher und Herrn Wichmann am Montag, dem 21.Juni 2010 früh morgens auf den Weg nach Haarenstroth (Nähe Neuenkruge), zum Gewächshaus der BBS 3.

Dort erwarteten uns 22 Floristik-Auszubildende (Schülerinnen der BBS 3)und ihr Lehrer sowie eine provisorische Freiluft-Tischler-Werkstatt.

Unsere Aufgabe war es, die Schülerinnen beim Herstellen eines Gartenzaunes und eines Insektennistkastens aus Holz zu betreuen. Die angehenden Floristinnen lernten dabei an circa 20 Stationen den Umgang mit Sägen und Kleinmaschinen aus der Holztechnik. Jeder Schüler und jeder Lehrer der BFH 1 betreute eine bzw. zwei Stationen.

Nach einer kurzen Ansprache und einer Einführung begann das Arbeiten. Zunächst verhielten sich alle eher zögerlich. Für die Schüler der BFH 1 war es ungewohnt in der Rolle des Betreuers zu stehen. Die Floristinnen sahen sich mit einer Vielzahl unbekannter Maschinen konfrontiert.

Aber nach ca. 2 Stunden und spätestens nach dem leckeren Frühstücksbuffet war das Eis gebrochen. Alle Stationen waren gleichmäßig belegt, so dass bis 14:00 Uhr alle Insektennistkästen fertiggestellt waren, ein Teil des Zaunes stand und die Stimmung gelöst war. Wir Schüler der BFH 1 waren überrascht  wie viel am Ende des Tages fertiggestellt war. Wir waren erfreut über die Motivation der Floristik- Auszubildenden und die gute Organisation der Veranstaltung.

Das gute Wetter und das Arbeiten an der frischen Luft haben die Stimmung zusätzlich gehoben.

Eike Maaß (BFH 1, 24.6.2010)


Juni 2010

Märchenhaftes ...
Mediengestalter entwerfen Cover-Ideen für Märchen-CD

Umzüge haben bekanntlich auch ihre guten Seiten: Das Umfeld ändert sich und man lernt neue Menschen kennen.
Bedingt durch Renovierungsarbeiten am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung, nutzen die Auszubildenden der Berufe für die Mediengestaltung seit April 2010 die Räume in der Grundschule Ofenerdiek.
Die freundliche Aufnahme in der Schule führte zu der Idee der Zusammenarbeit an einem Projekt:
Die 3. Klassen der Grundschule (3 b,c und d) wurden als Juroren zur Beurteilung einer Gestaltungsaufgabe der Berufsschüler/-innen herangezogen. Die angehenden Mediengestalter des 1. Ausbildungsjahres hatten durch ihre Lehrerin Heike Heising die Aufgabe erhalten, das Cover und Label für eine Märchen-CD zu entwerfen. Die CD ist von der ehemaligen Schauspielerin Frau Sigrid Heising-Emmrich mit bearbeiteten Tiermärchen der Gebrüder Grimm und Hans Christian Andersen besprochen.



Zur Ermittlung des Sieger-Covers lag es nah, Kindern die Entwürfe vorzulegen und um ihre Mithilfe zu bitten. Dank der Unterstützung durch den Schulleiter Herrn Ruth entstand so die ungewöhnliche Kooperation zwischen den Grund- und den Berufsschülern. Am 14. Juni wurden per Ankreuzverfahren die gelungensten zehn Entwürfe ermittelt, aus denen die Autorin die drei erstplatzierten auswählen wird, um diese dann entsprechend zu würdigen und die CD mit einem entsprechend geeigneten Entwurf in Vechta veröffentlichen zu lassen.

Mai 2010


Sechs Wochen Praktikum in der griechischen Hauptstadt Athen!

Im Rahmen des EU Programms „Leonado da Vinci“ wird jungen Auszubildenden die Möglichkeit gegeben, ein Praktikum in ihrem Ausbildungsberuf im europäischen Ausland zu machen.
Durch das Praktikum soll neben der beruflichen Qualifikation auch die Mobilität und die Selbstständigkeit der Praktikanten gefördert werden.

Friederike Remmers macht zurzeit eine Ausbildung als Augenoptikerin bei Augenoptik Alexanderstraße in Oldenburg und hat vom 21. März bis zum 01. Mai 2010 in einem Augenoptikerbetrieb in Athen gearbeitet. Die Vermittlung erfolgte durch die zuständige Berufsschule BZTG Oldenburg.


Zurück in Oldenburg sagte Frau Remmers: „Die Ausbildung in Griechenland ist ganz anders als in Deutschland, die Berufstätigkeit ist jedoch vergleichbar. Ich kam gut zurecht.“ Darüber hinaus sagte sie: „Die griechische Kultur mal nicht als Tourist kennenzulernen, war für mich eine ganz neue und schöne Erfahrung. Gerade in der derzeitigen Situation in Griechenland war ein Praktikum für mich besonders interessant, da ich mir vor Ort ein eigenes Bild über die Auswirkungen der Finanzkrise machen konnte.“

 

   

 
       
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