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Augenoptiker/in
     

Die Aufgaben des Augenoptikers/der Augenoptikerin sind sehr vielseitig und reichen von handwerklichen Tätigkeiten bis zur individuellen Kundenberatung.

Da der Beruf des Augenoptikers/der Augenoptikerin ein Dienstleistungsberuf ist, sollte der Augenoptiker/die Augenoptikerin ein gepflegtes Äußeres, ein freundliches Erscheinungsbild und Freude am Umgang mit Menschen haben.

Um den Kunden typgerecht beraten zu können, ist zudem ein Farb- und Formgefühl sowie Modebewusstsein von Vorteil.

Bei der Wahl dieses Berufes sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man an die Ladenöffnungszeiten gebunden ist (samstags/6-Tage-Woche).

 

Die Ausbildung zum Augenoptiker/in findet

  • im Betrieb
  • in der Berufsschule
  • in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) statt.

Aufgaben im Betrieb

  • Fassungs- und Brillenglasberatung
  • anatomische und optische Anpassung von Brillen
  • handwerkliche Aufgaben (u.a. Gläser schleifen, Brillen reparieren)

Berufsschule

Die Unterrichtsinhalte in der Berufsschule beziehen sich stark auf die Fächer Physik, Chemie und Biologie. Es wird z.B. die Anatomie des Auges, Korrektion von Fehlsichtigkeiten, die optischen Eigenschaften von Brillengläsern und das Bearbeiten von Werkstoffen unterrichtet. Dabei wird viel Wert auf die kundengerechte Vermittlung dieser Kenntnisse gelegt.

 

Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU)

Hier werden speziell die handwerklichen Grundfertigkeiten für das Augenoptiker-handwerk in Form von Lehrgängen geschult.

Aufstiegsmöglichkeiten

  • im Betrieb:
  • Sehstärkenbestimmung (Refraktion)
  • Anpassung und Auswahl von Kontaktlinsen
  • Sonderausbildung für vergrößernde Sehhilfen (Low-Vision Spezialist)
  • außerhalb des Ausbildungsbetriebes:
  • Meisterschule mit Aussicht auf eigenes Geschäft/Filialleitung
  • Staatlich geprüfte/r Augenoptiker/in (Weiterbildung an Fachschulen)
  • Studiengang Bachelor of Science Optometrie/Augenoptik
  • Einstieg in die Industrie (Glasherstellung, Fassungsherstellung & Linsen)
  • Arbeit im Außendienst
 

Die Berufsschule in Oldenburg

Der Berufsschulunterricht für die Auszubildenden des Augenoptikerhandwerks wird in Oldenburg in Blockform angeboten.

Die Schüler/-innen besuchen 6-mal im Jahr für zwei Wochen die Berufsschule. Sie werden in den Fächern Deutsch, Politik, Englisch, Religion/Werte und Normen und Fachtheorie unterrichtet.

Der Unterricht umfasst 36 Stunden pro Woche, von denen 20 Stunden Fachtheorie unterrichtet wird.

Es folgt eine Übersicht der Lernfelder des aktuellen Rahmenlehrplans für die Fachtheorie in der Augenoptik:

  • Lernfeld 1: Den Betrieb & das Berufsbild präsentieren
  • Lernfeld 2: Einstärken-Brillengläser kontrollieren & einarbeiten
  • Lernfeld 3: Sehtestergebnisse erklären
  • Lernfeld 4: Zusatzprodukte und Kontaktlinsenpflegemittel anbieten & verkaufen
  • Lernfeld 5: Brillen instand setzen oder modifizieren
  • Lernfeld 6: Kunden mit Sonnenschutzbrillen versorgen
  • Lernfeld 7: Sphärisch fehlsichtige Kunden beraten & versorgen
  • Lernfeld 8: Astigmatisch fehlsichtige Kunden beraten & versorgen
  • Lernfeld 9: Dienstleistungen & Verwaltungsarbeiten durchführen
  • Lernfeld 10: Presbyope Kunden beraten & versorgen
  • Lernfeld 11: Kunden mit beeinträchtigtem Binokularsehen beraten & versorgen
  • Lernfeld 12: Kunden mit Sondergläsern & Schutzbrillen versorgen
  • Lernfeld 13: Kunden die Anwendung vergrößernder Sehhilfen erklären

Die Prüfung

Nach dem ersten Ausbildungsabschnitt (nach dem 18. Monat) wird der 1. Teil der Gesellenprüfung abgelegt und zum Ende des dritten Ausbildungsjahres erfolgt der 2. Teil der Gesellenprüfung. Im Gesamtergebnis der Gesellenprüfung am Ende der dreijährigen Ausbildung wird Teil 1 der Gesellenprüfung mit 30 Prozent und Teil 2 der Gesellenprüfung mit 70 Prozent gewichtet. Es werden handwerkliche und theoretische (schriftliche und mündliche) Kenntnisse und Fertigkeiten geprüft.

Bei guten Ausbildungsergebnissen kann die Gesellenprüfung ein halbes Jahr früher abgelegt werden.

 

 

 
       
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