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Zimmerer/in
     

Der Holzbau und der Ausbau, das heißt Bauwerke und Bauwerksteile in Holzkonstruktion und der trockene Ausbau, bilden die Hauptaufgaben des Zimmerers. Sie reichen von der Herstellung von Dachstühlen und einzelnen Holzbauteilen bis hin zur Erstellung kompletter Gebäude einschließlich des Ausbaus. Ebenso gehören Maßnahmen der Denkmalpflege, des Wärme- und Feuchteschutzes sowie Sanierung und Modernisierung bestehender Bauwerke zum Aufgabenbereich. Denken wir an die bis zu 750 Jahre alten Fachwerkhäuser des frühen Mittelalters, dann hat für den alten Berufsstand heute längst eine neue Ära des Bauens mit Holz begonnen: die Erstellung kompletter Niedrigenergiehäuser in Holzbauweise.

Diese Ausweitung der Aufgaben des Zimmerers ist verbunden mit einer raschen Entwicklung der Werkstoffe und Systeme sowie der Werkzeuge, Maschinen und Anlagen. Besonders deutlich wird dieser Wandel bei der EDV-gestützten Konstruktion, Fertigung und Organisation im Holzbau.

In der Ausbildung und danach hat ein Zimmerer oder eine Zimmerin die Möglichkeit, in folgenden Bereichen zu arbeiten:

  • Dachstühle und -konstruktionen
  • Dachdeckung
  • Bedienung moderner Fertigungsanlagen
  • CAD- Konstruktion
  • Holzhausbau
  • Ingenieurholzbau
  • Denkmalpflege
  • Gebäude-Modernisierung
  • Treppenbau
  • Wärme-, Schall- und Brandschutz
  • Dachgeschoss-Ausbau
  • Carports
  • Sanierungen
  • Außenwandbekleidungen

Zumeist wird im Team gearbeitet, aber auch allein, immer aber sind Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz sowie Qualitätssicherung wichtige Elemente der Tätigkeit.

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Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung erfolgt als Stufenausbildung: Nach 24 Monaten kann die Prüfung als 1. Stufe zum/zur Ausbaufacharbeiter/in abgelegt werden, nach weiteren 12 Monaten kann die 2. Stufe mit der Zimmer/in- Gesellenprüfung abgeschlossen werden.

Das schulische Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) wird in Niedersachsen nach erfolgreichem Besuch als erstes Ausbildungsjahr (Grundstufe) mit 12 Monaten auf die Ausbildungszeit angerechnet. Eine Verkürzung der gesamten Ausbildungsdauer ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Anmeldung:

Eine Anmeldung zum Besuch der Fachstufen ist nur über einen Ausbildungsbetrieb möglich, mit dem man einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen hat.

Voraussetzungen:

Wer sich für den Beruf der Zimmerin/des Zimmerers interessiert und herausfinden möchte, ob diese Ausbildung das Richtige ist, sollte die folgenden Voraussetzungen und Fähigkeiten mitbringen:

  • ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen
  • Spaß an Technik und am Umgang mit Maschinen
  • Lust auf körperliche Arbeit
  • gute mathematische und zeichnerische Fähigkeiten
  • mindestens einen Hauptschulabschluss
  • Spaß anzupacken und im Team etwas zu erreichen
  • Freude an handwerklichen Arbeiten

Ausbildungsbetriebe und Gliederung der Ausbildung:

Zimmerinnen und Zimmerer werden in mittelständischen Holzbaubetrieben Oldenburgs und der angrenzenden Landkreise ausgebildet.

Lernort für die Ausbildung ist in erster Linie der Betrieb. Die praktische Ausbildung wird durch jeweils 9 Wochen Blockunterricht im 2. und 3. Ausbildungsjahr an der Berufsschule begleitet. Insgesamt 17 Wochen praktische Ausbildung im Bau-ABC Rostrup, der überbetrieblichen Ausbildungsstätte der Bauwirtschaft, ergänzen die betrieblichen Ausbildungsmöglichkeiten.

Weitergehende Informationen:

Mehr Informationen zu allen Fragen der Ausbildung sind zu finden unter

BZTG  www.bau-abc-rostrup.de
BZTG
berufenet.arbeitsagentur.de
und
BZTG  www.handwerk-oldenburg.de

Na dann: Viel Erfolg!!

 
       
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