| Schauen Sie sich doch mal Ihre CD oder DVD genauer an ... falls sie einen Aufdruck besitzt, dann ist sie möglicherweise im Siebdruckverfahren entstanden.

Das größte Einsatzgebiet des Siebdrucks liegt im Bereich von Werbeträgern.
Das Druckverfahren wird z.B. immer dann eingesetzt, wenn großformatige Außenwerbe-Plakate oder „ungewöhnliche“ Bedruckstoffe wie Metall oder Acrylglas bedruckt werden sollen. Auch Fahrzeugbeschriftungen, Straßenschilder, Textilien, Glas, Holz- und Keramikprodukte werden im Siebdruck bedruckt.
Im Vergleich zu anderen Druckverfahren (Offsetdruck, Tiefdruck, Flexodruck) hat der Siebdruck zwar nur einen kleinen Marktanteil, aber kein anderes Verfahren ist so vielfältig.
Das Spektrum ist so groß, dass der Ausbildungsrahmenplan sieben verschiedene Qualifikationsschwerpunkte vorsieht:
- Bogensiebdruck (z.B. Außenplakate)
- Rollensiebdruck (z.B. Tapeten)
- Körpersiebdruck (z.B. Cremedosen, Kugelschreiber, Feuerzeuge)
- Technischer Siebdruck (z.B. Messskalen, Schaltungen)
- Textilsiebdruck (z.B. T-Shirts, Fahnen)
- Keramischer Siebruck (z.B. Geschirr)
Ein Siebdrucker richtet nicht nur seine Maschine zum Drucken ein, sondern deckt den gesamten Tätigkeitsbereich von der Erstellung des Kundenentwurfes am PC bis hin zur Weiterverarbeitung ab.
|
|
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Anmeldung:
Die Anmeldung ist nur über einen Ausbildungsbetrieb möglich.
Die Ausbildung findet im dualen System (Schule/Betrieb) statt.
Voraussetzungen:
Bei Interesse am Beruf des/der Siebdrucker/Siebdruckerin sollte man folgende Voraussetzungen und Fähigkeiten mitbringen:
- technisches Verständnis
- Interesse am Umgang mit dem PC
- handwerkliches Geschick
- Interesse an Farbgestaltung
- Teamfähigkeit
Ausbildungsbetriebe:
Siebdrucker arbeiten in kleinen bis mittelständischen Siebdruckereien oder in größeren Firmen (z.B.Tapetenherstellern), die eine Siebdruckwerkstatt beinhalten.
Rahmenlehrplan:
www.kmk.org
Links:
www.vdmn.de
www.verdi.de
www.zfamedien.de
www.siebdrucker.org
|