BZTG BZTG BZTG
BZTG
BZTG
  Pfeil BZTG://Bildungsangebote/Gestaltung/DuMT/Medientechnologe Druck    
 
     
Medientechnologe/in Druck
     

Der Medientechnologe Druck ist seit dem 1. August 2011 in Deutschland ein neuer staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Er ersetzt den Ausbildungsberuf Drucker, dessen Ausbildungsvorschriften aus dem Jahr 2000 stammen und veraltet sind.

„Früher wurde gesagt: Drucker drucken.“

Hinter dieser simplen Beschreibung verbirgt sich ein anspruchsvolles Berufsbild. In Druckmaschinen wird mittels einer Druckform Druckfarbe auf den Bedruckstoff übertragen. Drucker stellen die Druckformen her, prüfen Bedruckstoffe, richten die Druckmaschine ein und steuern, kontrollieren und regeln den Druckprozess und die Qualität des Druckproduktes. Die Größe der Druckmaschinen reicht dabei von der eines Fotokopierers bis hin zu der eines ausgewachsenen Einfamilienhauses.

Als Bedruckstoff kommt fast jedes Material in Frage: Papier und Karton, Folien und Kunststoffe, Metall, Glas und Keramik.

Die neue Berufsbezeichnung "Medientechnologe Druck und Medientechnologin Druck" spiegelt die Veränderung der Arbeitswelt in der Druckindustrie wider. Arbeitsprozesse werden immer komplexer und stärker automatisiert, die Steuerungs- und Regeltechnik hat in vielen Bereichen der Produktion Einzug gehalten und die Vernetzung von Arbeitsschritten durch den Einsatz digitaler Technologien erfordert von den Facharbeitern ein über ihr Tätigkeitsfeld hinausgehendes Denken und Handeln.
Die Beherrschung maschinentechnischer Abläufe sowie der Prozesssteuerung insbesondere mit Regel- und Steueranlagen, erfordern immer stärker Kompetenzen aus den Bereichen Mechanik, Elektrik, Elektronik, Pneumatik, Elektropneumatik und Hydraulik.

Medientechnologen/innen Druck arbeiten in Unternehmen der Druckindustrie mit den Schwerpunkten: Akzidenzdruck, Zeitungsdruck, Verpackungsdruck, Illustrationsdruck sowie Digitaldruck im Klein- und Großformat.

 

 

 

Ausbildungsdauer: 

Die Regelausbildungszeit beträgt drei Jahre, von Anfang August bis Ende Juli. Eine Verkürzung um sechs Monate ist bei entsprechenden Leistungen in der Zwischenprüfung auf Antrag des Auszubildenden mit Zustimmung des Betriebes möglich.

Voraussetzungen:

  • Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben. Der überwiegende Teil der Auszubildenden in diesem Beruf verfügt jedoch über den mittleren Schulabschluss.

  • Die Probezeit dauert entsprechend des Berufsbildungsgesetzes vier Monate. Über das Bestehen der Probezeit entscheidet der Ausbildungsbetrieb.

  • Die Ausbildung endet mit einer schriftlichen und einer praktischen Abschlussprüfung, die ein Prüfungsausschuss der zuständigen IHK bzw. HWK abnimmt.

Links

BZTG http://www.zfamedien.de/

BZTG www.youtube.com/watch?v=Q_xvj4-1LwU

BZTG www.berufenet.arbeitsagentur.de/
berufe/start?dest=profession&prof-id
=90572

BZTG www.medientechnologe.org

 

 
       
BZTG
 
BZTG | Drucken